Besonderheiten und Sehenswertes in Sümmern

Kirschblüte in Sümmern
Bild vergrößern

Die ehemals eigenständige Gemeinde Sümmern liegt im Nordosten Iserlohns. Heute zählt der Gesamtbereich Sümmern rund 6.000 Einwohner. Durch das Gewerbegebiet Rombrock ist hier eines der größten Industriegebiete im Iserlohner Raum entstanden.

Damit ist Sümmern ein Ort der Gegensätze, hat es doch seinen dörflichen Charakter inmitten unberührter Natur beibehalten. Besonders sehenswert ist der alte Ortskern mit schöner Parkanlage zur Kirschblütenzeit, weshalb Sümmern auch liebevoll das "Kirschblütendorf" genannt wird.

Pfarrkirche St. Gertrudis mit Mahnmal
Bild vergrößern

Pfarrkirche St. Gertrudis mit Mahnmal

Geistliches Zentrum war über viele Jahre die katholische Pfarrkirche St. Gertrudis in Sümmern. Der Saalbau erhielt seine Weihe im Jahr 1832. Heute beeindrucken vor allem die Fenster der Kirche, die 1963 nach Entwürfen von Helmut Lang angefertigt wurden.

Auf dem Kirchplatz befindet sich ein Kriegerehrenmal zum Gedenken an die Opfer und Gefallenen des Krieges von 1870 / 71 sowie des Ersten Weltkrieges, das 1935 von der politischen Gemeinde Sümmern gestiftet wurde. Vor dem Ehrenmal erinnert eine Tafel an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Kreuzkapelle oberhalb des Friedhofes
Bild vergrößern

Kreuzkapelle oberhalb des Friedhofes

Oberhalb des Friedhofes steht die katholische Kreuzkapelle, auch St. Antonius-Kapelle genannt. Sie ist der einzige bis heute erhaltene barocke Zentralbau im gesamten Iserlohner Stadtgebiet. Die Kapelle wurde von dem Burgherrn von Sümmern, Freiherr von Syberg, gestiftet und erhielt ihre Benediktion im Jahr 1767.

In Sümmern sind bis heute außerdem einige Wegekreuze, Bildstöcke und einer von sieben Fußfällen erhalten.

Die noch "junge" Kreuzkirche am Kirschblütenweg
Bild vergrößern

Die noch "junge" Kreuzkirche am Kirschblütenweg

Auf eine relativ kurze Geschichte blickt dagegen die evangelische Kreuzkirche zurück. Sie wurde im Jahr 1967 geweiht und ist damit eine der jüngsten Kirchen im Iserlohner Raum.

Der moderne Bau am Kirschblütenweg nach einem Entwurf von Hubert Ossenberg-Engels beeindruckt durch den Gegensatz von Glasflächen, der Holzdecke und dem Rauhputz der Wände.

Das Vereinshaus des TV Griesenbrauck
Bild vergrößern

Das Vereinshaus des TV Griesenbrauck

Auf dem Grundstück des TV Griesenbrauck 1887 befindet sich ein weiteres Kriegerehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges.

Seit 1996 besteht eine Bürgergemeinschaft zwischen Sümmern und Griesenbrauck. Im Jahr 2004 konnte so mit einem großen Fest ein doppeltes Jubiläum gefeiert werden: 800 Jahre Sümmern und 500 Jahre Griesenbrauck.

Zu Sümmern zählten neben Griesenbrauck auch das bis heute landwirtschaftlich geprägte "Bilveringsen" an der Grenze zur Stadt Hemer sowie ein Flurstück mit der Bezeichnung "Wulfringsen" an der Grenze zu Kalthof