Besonderheiten und Sehenswertes in Kesbern
Kesbern mit seinem ländlich-dörflichen Charakter liegt im äußersten Süden Iserlohns. Den Ortskern bildet der 1981 eingeweihte Brunnen. Dort finden regelmäßig Dorffeste statt. Die Gehöftgruppen und Dörfer Attern, Dahlsen, Eileringsen, Hegenscheid und Wixberg zählen ebenfalls zu Kesbern.
Bis heute ist der Stadtteil landwirtschaftlich geprägt. So verwundert es kaum, dass auf den Bauernhöfen neben selbstgebrannten Likören und eigener Marmelade auch frische Eier, Kartoffeln, Brot und Wurstwaren sowie frisch geschlagene Weihnachtsbäume angeboten werden.
Wenige Jahre nach der Kommunalen Neugliederung 1977, wurden bereits erste planerische Vorbereitungen für den Ausbau Kesberns zu einem Naherholungsgebiet getroffen. Heute lädt Kesbern fernab der Stadt mit etwa 670 ha Wald, weiteren 620 ha Äckern, Wiesen und Weiden sowie gut gekennzeichneten Wanderwegen zum Entspannen in der Natur ein.
Als "Kleinod der Ruhe und Erholung" hat Kesbern allerdings noch mehr zu bieten. Vom höchsten Punkt Iserlohns, dem Rüssenberg (493,9 m NN), können Naturfreunde einen fantastischen Panorama-Ausblick über Iserlohn und die angrenzenden Städte genießen.
Mit rund 500 Einwohnern zählt Kesbern zu den weniger dicht besiedelten Gebieten Iserlohns. Dennoch hat Kesbern als einziger Stadtteil mit Otto Knebel noch heute einen eigenen Ortsvorsteher. Im Dezember 2007 hat ihm der Rat der Stadt Iserlohn den Titel Ortsbürgermeister verliehen.
Die Einweihung der evangelischen Auferstehungskirche in Dahlsen erfolgte im Jahr 1966. Seitdem bietet die Kirche vor dem Osthang des Obergrüner Tales - in unmittelbarer Nähe zum Friedhof - der evangelischen Gemeinde im ganzen Bereich Kesbern ein geistliches Zentrum.









