Betriebliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung
Fachtagung in Iserlohn am 10. März 2010 fand großen Anklang
Pressemitteilung des Integrationsfachdienstes im Märkischen Kreis vom 10. März 2010
Über 100 Teilnehmer aus Betrieben, Verwaltungen und Gesundheitswesen kamen am 10. März zu der Fachtagung zum Thema “Betriebliches Eingliederungsmanagement“. Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter, des Integrationsfachdienstes im Märkischen Kreis (IFD) und des Beirates für Menschen mit Behinderung der Stadt Iserlohn, weit übertroffen. Vor dem voll besetzten Plenum im Fanny-van-Hees-Saal der Volkshochschule im Stadtbahnhof Iserlohn eröffnete Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Veranstaltung, die sich vor allem an Verantwortliche aus den Betrieben und Dienststellen und an Fachleute im Gesundheits- und Sozialbereich richtete. Bürgermeister Dr. Ahrens äußerte in seiner Rede die Hoffnung, dass die Tagung nicht nur dazu beitragen werde, mehr Kenntnisse über das “Betriebliche Eingliederungsmanagement” zu erhalten, sondern auch den Dialog zwischen den Verantwortlichen aus den Unternehmen und den externen Fachleuten zu fördern. Die Stadt Iserlohn stelle dafür mit ihrer Fachstelle für Behinderte Menschen und mit weiteren Angeboten für behinderte Menschen und Unternehmen wichtige Bausteine bereit.
Das “Betriebliche Eingliederungsmanagement“ (BEM) ist eine Aufgabe des Arbeitgebers und hat zum Ziel, Arbeitsplätze für kranke und behinderte Menschen zu erhalten und längere Arbeitsunfähigkeit nach Möglichkeit zu vermeiden. Auf der Tagung informierte die Sachbearbeiterin des LWL-Integrationsamtes Westfalen Simone Löchte darüber, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Unterstützungsmöglichkeiten es für die Unternehmen gibt. Sie empfahl besonders die Handlungsempfehlungen und Schulungen des Integrationsamtes und die Nutzung der speziellen Fachdienste. Dr. Michael Groß vom Zentrum für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit Iserlohn legte in seinem Vortrag die betriebsärztlichen Aspekte im Wiedereingliederungsverfahren dar und Horst Kappeller vom Psychosozialen Fachdienst referierte über Hilfen für psychisch erkrankte Beschäftigte.
Der Leiter des Integrationsfachdienstes (IFD) im Märkischen Kreis Andreas Schnippering schilderte abschließend die Unterstützungsmöglichkeiten durch den Integrationsfachdienst und zog danach ein positives Resümee der Tagung. Die Resonanz auf die Veranstaltung hätte gezeigt, wie groß die Bereitschaft der Betriebe sei, sich mit dem Thema der Eingliederung behinderter Beschäftigter auseinanderzusetzen. Er bedankte sich bei den Referenten und Unterstützern der Tagung und dankte insbesondere der Stadt Iserlohn und dem Beirat für Menschen mit Behinderung, die durch die Übernahme von Kosten die Tagung erst ermöglicht hätten. Für diejenigen, die keinen Platz mehr für die Tagung erhalten hatten, hielt Andreas Schnippering noch einen Trost parat: Alle Vorträge und weiterführende Informationen werden demnächst auf der Internetseite der Integrationsfachdienste www.ifd-westfalen.de veröffentlicht.








