Europa entdecken mit dem Europäischen Freiwilligendienst
Traum Auslandsaufenthalt - gefördert durch die Europäische Union
Für viele ist es ein Traum: Ein Jahr internationale Luft schnuppern, in einem europäischen Land der eigenen Wahl leben und arbeiten, um so eine andere Mentalität und Kultur kennen zu lernen.
Um diesen Traum für Iserlohner Jugendliche zu ermöglichen, startete die Stadt Iserlohn 2008 zusammen mit der Stadt Hagen und der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit (esw) eine neue Beratungsplattform für den Europäischen Freiwilligendienst, die Jugendlichen aus Hagen und Iserlohn helfen soll, für bis zu ein Jahr ins europäische Ausland zu gehen.
Die Europäische Union bietet Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren (in Ausnahmefällen bis zum 30. Lebensjahr) die Chance, drei Wochen bis zu ein Jahr in einem europäischen Land zu verbringen und dort in einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten. Das Spektrum der Projekte ist groß: Von der Mitarbeit in Jugend- und Behinderteneinrichtungen, in kulturellen oder ökologischen Projekten bis hin zu Tätigkeiten in Sportvereinen oder karitativen Organisationen - je nach Interesse. Nicht nur Abiturienten, sondern auch junge Leute mit Haupt- und Realschulabschluss oder Arbeitslose sowie junge Leute ohne Schulabschluss können sich bewerben. Schulnoten spielen dabei keine Rolle, entscheidend ist die Motivation, 30 Stunden pro Woche in einem Projekt engagiert mitzuarbeiten. Dafür finanziert die EU nach erfolgreicher Bewerbung fast den kompletten Aufenthalt - Unterkunft, Verpflegung, Hin- und Rückreise, Versicherungen, Taschengeld und Sprachkurs eingeschlossen.
Um den Jugendlichen die Teilnahme an diesem Programm zu erleichtern, bietet die Plattform bei der Stadt Iserlohn Hilfe von der Erstinformation bis zur Auswertung der gemachten Erfahrungen bei der Rückkehr an, sie unterstützt
- bei der Suche nach geeigneten Projekten,
- in der Vorbereitungs- und Bewerbungsphase,
- beim Erstellen der entsprechenden Förderanträge,
- bei der Organisation der Reise und den Kontakten mit der Aufnahmeorganisation,
- bei eventuellen Problemen und Krisen während des Aufenthalts
- und bei der Auswertung der Erfahrungen.
Als Ansprechpartner und für Beratung steht Dirk Schubert zur Verfügung, der schon jahrelange Erfahrung in der Beratung Jugendlicher im Europäischen Freiwilligendienst hat. Informationen gibt es auch beim Büro für Europaangelenheiten der Stadt Iserlohn oder bei der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit in Westfalen (esw)
Die Seite zum EU-Förderprogramm "Jugend in Aktion", das den Europäischen Freiwilligendienst beinhaltet, finden sie hier.






