Kommunales Immobilien Management der Stadt Iserlohn nimmt erste Holzpelletanlage in Betrieb

Das Bild zeigt Katrin Brenner, Heiner Steingrefer und Thomas Wattenberg vom Kommunalen Immobilien Management.
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Katrin Brenner, Heiner Steingrefer und Thomas Wattenberg vom Kommunalen Immobilien Management nehmen die Holzpelletanlage in Betrieb

Pressemitteilung vom 14.10.2005

Seit Mitte September wird das Sportlerheim am Schleddestadion in Oestrich nicht mehr mit Öl, sondern mit Holzpellets beheizt. Da die alte Ölheizung erneuert werden musste, hat sich das Kommunale Immobilien Management (KIM) der Stadt Iserlohn dafür entschieden, in diesem Gebäude erstmalig eine Holzpelletanlage einzubauen. Dabei handelt es sich um eine 49 KW-Heizung mit neuer, nach Trinkwasserverordung hygienisch einwandfreier Warmwasseraufbereitung.

Katrin Brenner, Leiterin des KIM: “Wir meinen, dass es eine gute Entscheidung war, hier im Sportlerheim von Öl auf Holzpellets umzusteigen. Nicht nur, weil es ökologisch sinnvoll ist, sondern auch, weil sich die Investition rechnen wird.” So hatte KIM im Vorfeld ermittelt, dass die Energiekosten für das Sportlerheim im letzten Jahr um etwa 2500 Euro geringer gewesen wären, wenn bereits mit den preisgünstigeren Holzpellets statt mit Öl geheizt worden wäre. Zudem ist im Sportlerheim ausreichend Platz für die Einrichtung eines Pelletlagers vorhanden, was natürlich eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb einer solchen Anlage ist.

Die Gesamtkosten für den Einbau der Pelletanlage im Sportlerheim belaufen sich auf rund 54.000 Euro. Davon wurden zirka 20.000 Euro für den Pelletkessel und das Pelletlager benötigt. Die restliche Summe verteilt sich auf Warmwasserbereitung, Kaminsanierung, Rohrleitungssystem sowie Energie- und Wasserverbrauchserfassung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat den Einbau der Pelletheizung mit rund 3000 Euro gefördert.