Kommunales Immobilien Management (KIM)
Entstehung
Das Kommunale Immobilien Management gibt es seit 2001. Es entstand u.a. aus dem früheren Hochbauamt und der Liegenschaftsabteilung der Kämmerei.
Bei der Gründung des KIM wurden verschiedene Aufgaben zusammengelegt. Dabei wurde von der klassischen Amts- bzw. Bereichsstruktur abgewichen und eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung im Sinne der Eigenbetriebsverordnung geschaffen. Die Planung, der Aufbau sowie die heutige Ausführung der Aufgaben erfolgt nach kaufmännischen Gesichtspunkten. Wesentliche Bestandteile sind hierbei die Einführung der doppelten kaufmännischen Buchführung nach HGB und die Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung. KIM hat nach außen keine eigene Rechtspersönlichkeit. Innerhalb der Verwaltung der Stadt Iserlohn wird es jedoch als selbständiges Unternehmen angesehen.
Die Strategie des KIM besteht darin, zukunftsorientiert und nachhaltig zu handeln. Die örtlichen Gegebenheiten werden dabei nicht vernachlässigt. Das Denken und Handeln der Mitarbeiter ist stets von wirtschaftlicher Natur geprägt, eine Annäherung an ortsübliche Verhältnisse (wie z. B. der Mieten) wird konstant angestrebt. Zum Kernbereich vom KIM gehört, den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie abzudecken. Darüber hinaus wurde das Prinzip "One face to customer" eingeführt, welches für alle Nutzer der Gebäude einen zentralen Ansprechpartner vorsieht. Somit wird das kundenorientierte Arbeiten mit sehr kurzen Entscheidungs- und Informationswegen gefördert.
Ein weiteres wesentliches Merkmal des KIM ist die Teambildung aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Im Rahmen dieser modernen Organisationsstruktur ergänzen sich alle Team-Mitglieder mit ihrer Kompetenz. So wird eine sehr hohe Leistungsfähigkeit bei geringstem finanziellen Einsatz erreicht, was gerade auch in Zeiten von knappen öffentlichen Mitteln von Vorteil ist.
Basis für das Fortbestehen, den Betrieb, sowie die Optimierung eines jeden Unternehmens ist die Zielsetzung bzw. die Zielformulierung und das damit verbundene Controlling.
Das KIM betreut alle städtischen Gebäude über den gesamten Lebenszyklus.
Der Nutzer steht immer im Mittelpunkt, KIM sieht sich selbst als Dienstleister.
KIM ist als Eigentümer der städtischen Gebäude Vermieter.
Einführung einer HGB-konformen Doppik, die mit dem NKF der Stadtverwaltung abgeglichen ist.
In Investitionsbereichen ist KIM Auftragnehmer, im Rahmen der Bauunterhaltung ist KIM selbst verantwortlich.
Alle Arbeitsprozesse führen dazu, dass KIM funktionsfähige Gebäude anbietet, wie z.B. das Feuerwehrgebäude, das Parktheater oder die Eissporthalle etc.
Es erfolgt eine interne Leistungsverrechnung, d.h. alle entstehenden Kosten pro Gebäude werden ermittelt und in Rechnung gestellt.
Ein wirtschaftliches und effizientes Arbeiten setzt eine klare Organisationsstruktur mit kurzen Entscheidungs- und Informationswegen voraus. Die Aufgabengebiete des KIM werden in die Bereiche Betriebsleitung, Controlling, kaufmännische und technische Abteilung eingeteilt.







