Jugendliche planen und bauen ein Spielgerät für die Iserlohner Fußgängerzone

Das Bild zeigt Bürgermeister Klaus Müller und eine Gruppe Jugendlicher vor einem Spielgerät in der Fußgängerzone

Das Bild zeigt das Fabelwesen

Im Rahmen des städtischen Projektes "Entwicklung der Innenstadt" waren Kinder aufgerufen, bei einem Workshop ein Spielgerät für die Iserlohner Fußgängerzone zu planen und zu bauen. Initiiert wurde der Workshop von der städtischen Kinder- und Jugendbeauftragten, dem Büro für Stadtgestaltung und der Abteilung Grünflächen und Friedhöfe. Ziel war es, Iserlohn als Stadt für Kinder erlebbar zu machen, sie als Spielexperten planerisch und praktisch in die Gestaltung der Innenstadt einzubeziehen, ihnen Platz im öffentlichen Raum zu überlassen und ihrer planerischen und handwerklichen Arbeit dauerhaft Anerkennung zu verschaffen.

Im März des Jahres 2004 haben Schülerinnen und Schüler der Hemberg-Realschule im Alter von dreizehn und vierzehn Jahren in einem zweitägigen Entwurfs-Workshop unter der Leitung des Holzbildhauers Gordon Brown das Spielgerät in Form eines Fabelwesens geplant. Nachdem er die einzelnen Elemente nach den Entwürfen der Jugendlichen vorbereitet hatte, wurden sie von den Mädchen und Jungen an fünf Tagen weiter bearbeitet und farbig gestaltet.

Das Bild zeigt den Kopf des Fabelwesens

Das Bild zeigt einen Teil des  Fabelwesens

Dann ist das Fabelwesen in die Innenstadt "eingezogen". Bei der Präsentation auf der Spielfläche im Bereich Wermingser Straße / Laarstraße  am Dienstag, 20. Juli 2004, zeigte sich der damalige Bürgermeister Klaus Müller begeistert und lobte den Einsatz und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler.
Das Spielgerät besteht im Wesentlichen aus einer Rutsche. Rechts und links der Rutsche schließen sich Eichenholztafeln auf Robinienstämmen an, die in ihrer äußeren Form und in ihrer plastischen Gestaltung den Kopf und das erste Glied eines Fabelwesens erkennen lassen. Daran schließen sich weitere Eichenholzelemente an, die aus rundlich geformten Stammstücken bestehen.

Die Gesamt-Kosten für das Fabelwesen betrugen rund 18.000 Euro und wurden im Rahmen des Gesamtkonzeptes Entwicklung Innenstadt gedeckt.

Gordon Brown konnte bei der Vorstellung des Fabelwesens in der Innenstadt nicht dabei sein. Er begann am selben Tag ein achtwöchiges Stipendium in Baden-Württemberg, für das er im Rahmen einer deutschlandweiten Ausschreibung zum Thema "Skulpturen in der Landschaft" ausgewählt wurde. Aus seiner Sicht ist es noch wichtig zu betonen, dass es sich bei der Spielflächengestaltung um eine rein gestalterische Arbeit und nicht um eine künstlerische handelt.

Das Bild zeigt den Schwanz des  Fabelwesens

Das Bild zeigt eine Gruppe Jugendlicher mit dem Fabelwesen und der integrierten Rutsche

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