Erweiterungsbau der Pestalozzischule fertig gestellt
Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2004/05 konnte der Erweiterungsbau der Pestalozzischule in Betrieb genommen werden. Drei Klassenräume mit jeweils einem Gruppenraum, ein naturwissenschaftlicher Bereich mit angeschlossenem Vorbereitungsraum, ein Test- und Beratungszimmer sowie die entsprechenden Sanitäranlagen stehen darin der Sonderschule zur Verfügung. Ein besonderes Bonbon stellt der Notausgang im Obergeschoss dar: eine Röhren-Rutsche! Die Baukosten betrugen 1.100.000 Euro, für die Einrichtung des Neubaus kamen noch einmal 150.00 Euro hinzu.
Das gesamte Gebäude ist hell und freundlich in warmen Farbtönen gestaltet worden. “Ein richtiges Schmuckkästchen” freute sich Schulleiter Uwe Girod mit seinem Kollegium. Selbst die Schulausschuss-Vorsitzende Frau Renate Brunswicker hatte es sich während der Bauphase nicht nehmen lassen bei der farblichen Aussengestaltung des Gebäudes konstruktiv zu beraten.
Der Erweiterungsbau wurde notwendig, nachdem in den frühen Morgenstunden des 19. Januar 2003 der Pavillon am Schleddenhofer Weg mehr oder weniger ein Raub der Flammen geworden war und die Schule schon seit Jahren unter eklatantem Raummangel litt. Schon am 4. Februar 2003 fasste daher der Stadtrat den Baubeschluss für den Neubau.
Bevor das schmucke Gebäude im Rahmen eines Schulfestes im Oktober 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, wollten die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Räumlichkeiten nicht so ganz sang- und klanglos in Besitz nehmen. “Kann der Bürgermeister nicht schon vorher zu uns kommen? Das wäre doch schön”, hieß es. Und Klaus Müller nahm sich die Zeit. Die Kinder dankten es ihm mit kleinen Liedern, Tänzen und gymnastischen Darbietungen.









