Planungswerkstatt "Ferien im Iserlohner Süden - eine Stadt für Kinder"
Die Planungswerkstatt "Ferien im Iserlohner Süden - eine Stadt für Kinder" fand im Rahmen der Wochenendtagung des Kinder- und Jugendrates vom 17. bis zum 19. Dezember 2010 statt.
Durch eine angeleitete Fantasiereise begaben sich die Teilnehmer der 1. Planungswerkstatt auf eine einsame Insel, wo sie nach langer Suche einen geeigneten Ort fanden, um ihre eigene Stadt zu kreieren.
Nach einer ersten Ideensammlung, welche Berufe, Einrichtungen und Geschäfte nötig sind, um in einer Stadt gut leben zu können, wurde es praktisch. Die Vorschläge für die Stadt wurden in einem Modell umgesetzt.
Mert zeichnete auf die mitgebrachte Holzplatte den Grundriss der Stadt. Viele eifrige Hände bauten aus den unterschiedlichsten Materialien eine Mensa, ein Krankenhaus, Essensstände unterschiedlicher Nationalitäten, zwei Glaubenstürme, ein "Schönes aus aller Welt-Haus", eine Schneiderei, eine Uni, eine Mensa, ein Kino, eine Theaterbühne, ein Schwimmbad, eine Stadtinfo, ein Museum, einen Marktplatz, eine Bäckerei, Werkstätten mit Handwerksräumen, eine Polizei, eine Bank, ein Rathaus, ein Einwohnermeldeamt, ein Gericht, eine Schmuckwerkstatt, einen Streichelzoo und ein Medienhaus.
Außerdem entstanden Entwürfe für ein Stadtwappen, für Arbeitszeugnisse, für Ausweise, Regeln, Gesetze, für eine Währung, den sogenannten "Iserlohni", und für ein Visum, um sich in der Stadt aufhalten zu können.
Während der Kreativaktion führten die Jugendlichen viele konstruktive Gespräche und und entwickelten Ideen für das Planspiel "Ferien im Iserlohner Süden - eine Stadt für Kinder":
So soll die Stadt zur "elternfreien Zone" werden. Eltern müssen ein Visum beantragen und werden von Stadtführern durch die Stadt geleitet. Wichtig sind den jungen Planern auch Pausen und Freizeit, damit die Bürgerinnen und Bürger die Freizeitangebote in der Kinder-Stadt wahrnehmen können. Zudem sollen alle Bürger gleich viel verdienen. Wer gegen die Regeln in der Stadt verstößt, soll zu Mehrarbeit oder zur Spende von Süßigkeiten verpflichtet werden. Die Betreuer in der Kinderstadt sollen die Kinder so begleiten, dass sie möglichst selbstständig in ihrer Stadt leben und arbeiten können.







