Reise ins Unbekannte

Reise ins Unbekannte

 

Der Zug windet sich über endlose Schienen,

zieh mit den Vögeln und trag mich in den Süden.

Versink' in dem Sitz, lass die Welt sich bewegen,

hör' seltsame Stimmen die nicht mit mir reden.

 

Geheimnisvolle Orte, Gesichter ohne Namen,

kenn' nicht die Geschichten die sie in sich tragen.

Ich such' nach dem Neuem, doch finde das Fremde.

Ist das Ziel meiner Reise denn wirklich das Ende?

 

Bin nur ein Teil von dem Ganzen, eine winzige Scherbe,

steig' aus und dring' tief ein in das Innern der Erde.

Die weiße Zauberhand greift aus dem dunklen Felsgestein,

sie spielt auf Gottes Orgel die uralten Zaubermelodein.

Kehre wie Orpheus zurück an das Tageslicht,

denn behaglich ist es mir in dem Hades nicht.

 

Erreiche die Waldstadt, begrüße den Stadtpatron,

mit wallenden goldenem Haar, die Mauern sein Thron,

mit dem Schwert in der Hand steht er da und er schickte auch schon,

in die unendlichen Weiten des Himmels seinen mutigsten Sohn.

Bitte nimm's mir nicht übel, Oh allerliebste Iserlohn,

du bist zwar sehr schön, doch ich kann leider nicht in dir wohn.