"Wir finden einen Schatz"
5. Städtisches Sprachcamp für Grundschüler ausländischer Herkunft in den Herbstferien 2010
Was machen Käpt’n Hook, Käpt’n Barbarossa und Käpt’n Störtebecker in der Bömbergschule?
Das “Abenteuer Deutsch” erlebten 27 Grundschüler im 5. Iserlohner Sprachcamp vom 11. bis 22. Oktober 2010 in der Bömbergschule. Die Mehrzahl der Kinder hatte einen türkischen Familienhintergrund. Diese Kinder vollbringen eine große Leistung, denn sie lernen zwei Sprachen gleichzeitig, ihre Muttersprache und die Zweitsprache Deutsch.
Das Hauptziel des Sprachcamps ist die Verbesserung der sprachlichen Kompetenz der Kinder in ihrer Zweitsprache Deutsch. Für diese Kinder kommt es darauf an, die Strukturen der deutschen Sprache zu verstehen: Die Konjugation der Verben, die Deklination von Nomen und Pronomen, bestimmte und unbestimmte Artikel, Präpositionen usw.
Deutsch lernen in den Ferien soll Freude machen. Deshalb wurden auch beim diesjährigen Sprachcamp die “Sprachfutter”-Einheiten mit Bewegung und Sprachspielen gestaltet. In kleinen Werkstätten, die nach den Namen der Piratenführer benannt waren, wurden die Kinder in Gruppen intensiv gefördert. Durch den Bezug zur Piratenwelt wurden nebenbei die Kreativität und die Fantasie gefördert und die Identifikation mit dem Sprachcamp ermöglicht.
Gemeinschaftserlebnisse bildeten eine "Klammer" im Sprachcamp: Morgens und am Tagesabschluss sowie bei der großen Schatzsuche lernten und spielten alle Kinder gemeinsam, zum Beispiel beim Singen des Campliedes und bei Großgruppenspielen. Ein besonderes Ereignis in diesem Jahr war eine Fahrt zur Landesgartenschau nach Hemer.
Am letzten Tag des Sprachcamps erhielten die Kinder bei einer kleinen Abschlusspräsentation im Beisein ihrer Eltern eine Urkunde.
Die Teilnahme am Sprachcamp kostete 1,50 Euro täglich. Ein warmes Mittagessen war darin enthalten. Organisiert hatte das Sprachcamp wieder Jana Marek vom Büro für Schul- und Jugendprojekte der Stadt Iserlohn. Erneut konnten zwei Lehrerinnen für die Mitarbeit im Sprachcamp gewonnen werden. Zudem arbeiteten im vierköpfigen Team noch eine Heil- und eine Spielpädagogin.










