Wärmeerzeugung durch Sonnenenergie im Kindergarten "Bärenhöhle" in Kesbern
Energetischer Vorreiter im Stadtgebiet mit bisher einzigartiger Kombination von Fotovoltaik und Wärmepumpe ist der Kindergarten Kesbern. Hier wird fünf bis zehn Grad kaltes Grundwasser durch Kompression auf 55 bis 60 Grad erhitzt. Die bestehende Ölheizung wurde ausgebaut; die neuen Heizkörper werden durch die Wärmepumpe und durch die Fotovoltaik gespeist. Bei genügend Sonne schaltet sich die Wärmepumpe ab - die Fotovoltaik übernimmt die Energiegewinnung.
Die Sanierung wurde Ende 2007 abgeschlossen. Die Gesamtkosten betrugen 60.000 Euro. Die Anlage wird sich schnell amortisieren, da der konventionelle Heizenergieverbrauch um 80 Prozent gesunken ist. Der Ausstoß von Treibhausgasen hat sich seit der Maßnahme um 50 Prozent reduziert.
Ins Rollen gebracht wurde die Sanierung durch eine thermografische Untersuchung. Die Sanierung umfasste auch eine Behebung von energetischen Schwachstellen an der Außenfassade.







