Iserlohner Rathaus

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Donnerstag, 02. Juni 2016

Café an der Lennepromenade soll kommen: „Café extrablatt“ will investieren

Mit einer echten Überraschung konnten gestern (1. Juni) Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke im Iserlohner Rathaus aufwarten. Gemeinsam mit Christoph Wefers, Geschäftsführer der Gastronomie-Kette Café extrablatt und Projektleiter Jirka Janousek stellten sie bei einem Pressegespräch die Überlegungen für ein Café an der neuen Lennepromenade in Iserlohn-Letmathe vor. „Wir sind sehr glücklich, mit Café extrablatt einen Investor und Projektentwickler gefunden zu haben, der in der Lage ist, eine dauerhafte und nachhaltige Gastronomie zu errichten und zu betreiben. Die Realisierung des Cafés an der Lennepromenade würde ein großes Ausrufezeichen für die ganze Stadt und auch für die Region bedeuten“, so Ahrens und Janke zu Beginn des Gespräches.

Seit Beginn des Projekts LenneSchiene und den Planungen zum Bau einer Lennepromenade in Iserlohn-Letmathe ist aus der Bevölkerung immer wieder der Wunsch nach einem Café an der Lenne geäußert worden. Dieser Wunsch könnte jetzt in Erfüllung gehen. „Wir sind bereit, zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Euro in dieses Vorhaben zu investieren“, erläuterte Christoph Wefers. Entstehen soll der Neubau im Bereich der Lenneterrassen an der Fußgängerbrücke Luisenstraße am westlichen Ende der Promenade. Sowohl eine Machbarkeitsstudie, die die Verwaltung bereits im Jahr 2011 erarbeitet hat, als auch der Siegerentwurf des Büros arbos zum Bau der Lennepromenade kamen zu dem Ergebnis, dass dies ein gut geeigneter Standort für einen derartigen Betrieb sei:

Die Lage befindet sich außerhalb des Überschwemmungsbereichs der Lenne, Ver- und Entsorgungsleitungen sind in zumindest erreichbarer Entfernung im Bereich der Fingerhutsmühle vorhanden und eine Anbindung sowohl an den Fuß-/Radweg als auch an die Straße Lennedamm sind sehr gut gegeben. Außerdem bilden die Lenneterrassen eine hochwertige städtebauliche Kulisse für ein derartiges Vorhaben. Durch den für dieses Jahr geplanten Bau der Stadtspange West in diesem Bereich entsteht eine weitere Aufwertung.

„Das Café wird an 365 Tagen im Jahr geöffnet sein und einen Ganztagesbetrieb von morgens neun bis nachts um zwölf, ein Uhr anbieten“, erläuterte Projektleiter Jirka Janousek, der das erfolgreiche Konzept des „R-Cafés“ am Ruhrradweg in Neheim auf Letmathe übertragen will. Anders als dort soll aber in Letmathe der Terrassenbereich des Cafés direkt über der Lenne gebaut werden. Dazu wurde bereits ein Ingenieurbüro beauftragt, Entwürfe zu fertigen.

Erste Gespräche mit den zuständigen Wasser- und Landschaftsbehörden der Bezirksregierung Arnsberg und des Märkischen Kreises, um die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit eines Gebäudes im Bereich des Flussufers – Niveau Lennedamm – abzuklären, haben bereits stattgefunden. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass es zumindest keine grundsätzlichen Bedenken gegen das Vorhaben gibt. Allerdings ist ein reguläres Bebauungsplanverfahren einzuleiten, in dem alle denkbaren Belange zu prüfen und abzuwägen sind. Dies soll kurzfristig geschehen, um hier zu einer rechtsverbindlichen Einschätzung zu kommen und eine politische Entscheidung über das Vorhaben herbeizuführen. Die notwendigen Grundstücke für das Bauvorhaben  befinden sich im Eigentum der Stadt Iserlohn. Als möglichen Eröffnungstermin nannten die Beteiligten das Frühjahr 2018.

 

 

 

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Café an der Lennepromenade

Stellten die Überlegungen für das Café an der Lennepromenade vor: Stadtplaner Thorsten Grote, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke, Projektleiter Jirka Janousek und Geschäftsführer Christoph Wefers (von links).