Mutter mit Kindern

"Briefe aus dem Dunkeln"

Ein Comic zum Thema Nationalsozialismus für Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I

Der Jugendschutz der Stadt Iserlohn hat am 11. April 2005 den Comic "Briefe aus dem Dunkeln" vorgestellt, der für Jugendliche ab der achten Jahrgangsstufe konzipiert ist und ihr Interesse am Thema Nationalsozialismus wecken soll.

Der Comic basiert auf der Kindheitsgeschichte des Iserlohner Zeitzeugen Carl Heinz Kipper und schildert Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus.

Eine Zeichnung aus dem Comic Briefe aus dem Dunkeln
Eine Zeichnung aus dem Comic Briefe aus dem Dunkeln

Er beschreibt, wie sich Schulkameraden von Carl Heinz Kipper abwenden, als bekannt wird, dass ihr Mitschüler ein Jude ist. Er handelt von Lehrern, die versuchen, ihn aufgrund seiner Religionszugehörigkeit zu drangsalieren aber auch von Pädagogen, die zu ihm halten. Geschildert wird die Progromnacht in Iserlohn mit dem Brand der Synagoge und der Plünderung jüdischer Geschäfte. Im letzten Kapitel werden die Predigten des Bischofs von Galen und deren illegale Zusendung an Frontsoldaten thematisiert. Der Comic endet mit der Deportation der Mutter nach Theresienstadt.

"Briefe aus dem Dunkeln" führt an die genannten Themen heran und bietet eine Einführung in das Thema Nationalsozialismus.

Eine Zeichnung aus dem Comic Briefe aus dem Dunkeln
Ein Klick auf das obige Bild öffnet den Comic "Briefe aus dem Dunkeln" (PDF-Dokument)

Seit April 2005 wurde der Comic, der von Sabine Hinterberger geschrieben und von Olga Kröhmer illustriert wurde, zirka 2500 Mal nachgefragt und erscheint in der dritten Auflage.

Auch Schulen der Städte Schwerte und Hagen zeigen Interesse und setzen den Comic im Unterricht ein.

Ansprechpartner ist:

Jürgen Lensing

juergen.lensing@iserlohn.de 02371/217-2232 Team Sonderdienste der Jugendarbeit Adresse | Details