Iserlohner Museum für Handwerk und Postgeschichte

Bild Museum Handwerk und Postgeschichte
Iserlohner Museum für Handwerk und Postgeschichte

Fritz-Kühn-Platz 5
58636 Iserlohn

www.fim-iserlohn.de

Weitere Führungen / Termine nach Absprache mit

  • Hans-Jürgen Hoffmann, Museumsbetreuer, Tel. 02371/67601
    oder
  • Beatrix Schönekeß, Geschäftsführerin, Tel. 02371/793122, schoenekess@igw-wohnen.de 
    oder
  • Marlis Gorki, Ansprechpartnerin Vorträge "Mittwochs im Museum", Tel. 02371/32365

Zwei faszinierende Sammlungen im ehemaligen Masteschen Fabrikhaus
Am 30. Juli 1999 konnte der "Förderkreis Iserlohner Museen e.V." (FIM) im Herzen von Iserlohns Altstadt an historischer Stätte im ehemaligen Masteschen Fabrikenhaus sein neues Museum eröffnen und damit die Darstellung der Handwerks- und Postgeschichte Iserlohns verwirklichen, was in bisher bestehenden örtlichen Museen nicht möglich war.

Abteilung Handwerk
Die handwerkliche Sammlung veranschaulicht die traditionsreiche Vergangenheit des Märkischen Handwerks. In 13 Räumen werden auf zwei Etagen die wichtigsten Handwerksberufe vorgestellt. Handwerkszeuge, Produkte, Arbeitstechniken sowie Fotos und Dokumente belegen die Bedeutung vieler Handwerke im Verlauf der Jahrhunderte. Die Palette der Exponate erstreckt sich vom eisernen Kettenhemd der früheren Panzermacher über Maurer, Maler, Tischler, Fleischer und andere, bis hin zu den filigranen Arbeiten der Gold- und
Silberschmiede. Dabei wird auch jeweils Bezug auf das moderne Handwerk genommen. Ein Kernpunkt der Ausstellung ist der geschichtlich-gesellschaftliche Strukturwandel im Handwerk.

Spinnrad

Abteilung Postgeschichte
Unter dem Motto "250 Jahre Postdienst in Iserlohn" bestand ein Postmuseum im Iserlohner "Gasthof zur Post". Diese Sammlung wurde Ende der 90er Jahre in das Mastesche Fachwerk-Fabrikenhaus verlagert und stark ausgebaut. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Post in der Stadt Iserlohn und der Grafschaft Mark. Die postgeschichtliche Sammlung führt den Besuchern in 6 Räumen die Geschichte des Post- und Fernmeldewesens und deren Begleiterscheinungen vor Augen. An ausgesuchten Beispielen wird gezeigt, wie die Entwicklung der Post ihren Gang nahm und heute durch Automation und Telekommunikation verändert wird. Eine voll funktionierende historische Telefonvermittlungsanlage gibt dem Besucher einen lebendigen Einblick in die Welt des Telefonierens.

Das Bild zeigt einen alten Briefkasten.
Das Bild zeigt eine alte Amtsstube.

Verein
Der Förderkreis Iserlohner Museen e.V. (FIM) wurde 1979 gegründet. Er ist ein
Zusammenschluss von etwa 300 Personen, Institutionen und Firmen, die sich das Sammeln von wichtigen Dokumenten und Exponaten aus der  Vergangenheit Iserlohns zur Aufgabe gemacht haben, um Museumseinrichtungen in der Stadt zu ermöglichen und zu ergänzen.
Es ist dem FIM gelungen, das ehemalige Mastesche Fachwerk-Fabrikenhaus am Fritz-Kühn-Platz dank vieler Spenden und mit eigenen Mitteln zu restaurieren und zum Museum für Handwerk und Postgeschichte umzubauen. Das Museum wird vom FIM betreut und unterhalten und ist eines der ganz wenigen privaten Museen. Der FIM will darüber hinaus in Iserlohn die Heimatverbundenheit bei der Bevölkerung wachhalten, die Geschichte der Stadt und der heimischen Wirtschaft durch Veröffentlichungen verbreiten und durch Veranstaltungen, Vorträge (Reihe "Mittwochs im Museum") sowie Exkursionen und wechselnde Sonderausstellungen veranschaulichen.
Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Gestaltung und Text: Volker Burghoff und Dr. Hanswerner Hildenbrand (2013)

Logo des Förderkreises Iserlohner Museen e.V.

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag 15 bis 17 Uhr

Eintritt frei