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Ausstellungen im Parktheater Iserlohn

"Gloger & Schroll - Malerei & Skulpturen"

Vernissage: Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr
Ausstellungszeitraum: 16. September 2018 bis 6. November 2018
Parktheater Iserlohn
Eintritt frei!

Bei der Ausstellungseröffnung führt Andreas Thiemann, Kulturredakteur, in das Oeuvre beider Künstler ein und der Saxophonist Siegfried Hiltmann sorgt für einen individuellen musikalischen Rahmen. 

Als bildender Künstler arbeitet der 1954 in Heepen geborene Hartmut F. K. Gloger anfangs im graphisch-zeichnerischen Bereich, später folgten Landschaften und Abstraktionen. Seine heutige Bildsprache ist von Mythologie, Religion, Geschichte und Literatur beeinflußt. Gern nutzt er unterschiedliche Techniken um die Bandbreite seines Ausdrucks zu variieren. Mit den Kupfer-Kaltnadel-Radierungen erschließt er seit 1998 das Oberthema „MinoTaurus“, Mythologie und Sage aus der Kulturgeschichte Kretas, in einem Spannungsfeld zwischen Jungfrau und Stier. Die freie Ausdrucksweise der spontanen Malerei lebt er durch die Verwendung von Mischtechniken aus. In der Ausstellung im Parktheater Iserlohn zeigt Hartmut F. K. Gloger Malerei, Radierungen und Zeichnungen der letzten 20 Jahre seines Schaffens.

Seit mehr als 25 Jahren bereichert die Hagener Holzbildhauerin Waltraud Schroll die südwestwestfälische Kunstszene mit ihren Arbeiten. Vielleicht umschreibt der Begriff „nature artist“ die Künstlerin und ihr Schaffen im Wortsinn besonders präzise. Waltraud Schroll geht es um die Natur und um die kreative Auseinandersetzung mit ihr. Heimische Hölzer sind das Ausgangsmaterial ihrer Arbeit. Ihr Ziel ist die Übersetzung des Natürlichen in die Ästhetik des Kunstvollen. Dieser Weg erscheint dem Betrachter ihrer Arbeiten so fließend, so konsequent und folgerichtig, als habe das ursprüngliche Holz förmlich auf diese seine Wandlung nur gewartet. Auf der Suche nach neuen künstlerischen Ufern und kreativen Herausforderungen hat sich Waltraud Schroll in der jüngsten Zeit auch wieder dem zweidimensionalen Arbeiten zugewandt. Es bleibt das Holz als prägender Bestandteil, hier aber nur als hauchdünne Schicht in eine erweiterte Bild-Ornamentik. In der Ausstellung im Parktheater Iserlohn zeigt Waltraut Schroll unterschiedliche Skulpturen verschiedener Serien.

Weihnachts-Marionetten-Ausstellung
Vernissage mit Marionetten-Basteln für die kleinen Besucher
Sonntag, 18. November 2018, 16 Uhr
Eintritt frei!
Galerie im Parktheater Iserlohn

Mit viel Kreativität und Auge fürs Detail gestaltet der Iserlohner Puppenspieler Werner Vogell die geschnitzten Marionetten für sein Wandertheater „Musikus“.

Seit 1985 ist er professioneller Puppenspieler und macht die Marionetten mit geschickten Hand- und
Fingerbewegungen lebendig. Seine schönsten Modelle aus Peter und der Wolf, Swimy, Ein Drache will vernünftig werden, Traumfresserchen, Faust, Zirkus, Der kleine Prinz, Hänsel und Gretel, Der Fischer und seine Frau und die Weihnachtsgeschichte, zeigt er im Rahmen der Weihnachtsausstellung im Parktheater Iserlohn. Während der Eröffnung können die Gäste selbst Marionetten basteln.

Unser Tipp:
Besuchen Sie vor der Vernissage am Sonntag, 18. November 2018, 15 Uhr, das Marionettentheater "Peter und der Wolf" für Kinder ab 4 Jahre.
Eintritt frei, Platzkarte erforderlich!
Galerie im Parktheater Iserlohn
Marionettentheater Musikus, Iserlohn

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

WP-Foto Michael Kleinrensing
© Michael Kleinrensing - Westfalenpost

Uwe Nickel „Lebensbühne“
Ausstellungseröffnung: 10. Februar 2019
Ausstellungszeitraum: 10. Februar bis 12 April 2019

Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn

Ausstellung mit Zeichnungen und großformatigen Leinwänden, die einen Querschnitt aus über 50 Schaffensjahren und vielen neuen, bislang ungezeigten, Arbeiten des Künstlers zeigt.

„Bei Uwe Nickel ist es nicht Willkür, denn er arbeitet mit dem Erlebten, er lässt es reifen, am Anfang steht die Idee, am Ende ist die Wirklichkeit. Aus den Bildern Uwe Nickels sprechen die Emotionen. In allen Werken wird das erlebnisreiche Leben spürbar, das der Künstler geführt hat. Um die Emotion der erinnerten Situation einzufangen, weisen viele Arbeiten starke Farbkontraste auf. Die meisten von ihnen schwelgen in einer klaren, hellen, positiv belegten Farbigkeit. Die Kontraste orientieren sich an den komplementären Wirkungen. Betrachtet man seine Bilder, die Großleinwände, ist allen die helle, klare und leuchtende Farbe gemein. Verwunderlich die heitere unbeschwerte Farbigkeit, die eher südländisch anmutet. Ist man zuerst geneigt, von überladenen und ungeordneten Bildern zu sprechen, bemerkt man beim näheren Betrachten, dass Uwe Nickel nichts dem Zufall überlässt, seine Bilder meisterhaft komponiert sind. Gekonnt stellt er schwere Flächen gegen leichte, setzt bewusst Farben und Formen ein, um damit Effekte zu erzielen. Die Dynamik und Bewegung des Pinsels sind immer erkennbar.“

Aus: Uwe Nickel „Mitten im Leben“, Vorwort: Dr. Elisabeth May, Osthaus Museum Hagen

Herman Reichold - Helena Klaus - Manfred Webel
"3 Künstler*innen, 3 Weggefährten, 3 Monate"
Ausstellungszeitraum: 5.5.19 - 5.8.19

Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn

Herman Reichold
Herman mit einem „n“ gehört zu den profiliertesten und erfolgreichsten Pop-Malern unserer Tage. Neben seines künstlerischen Könnens machen speziell Ecken und Kanten seine Bilder unverwechselbar. In den vorangegangenen Jahren hatte sich Herman schon als Cartoonist einen Namen gemacht und für verschiedene Verlage in Deutschland gezeichnet. Auf Postkarten; Ringbüchern und anderen Artikeln, zierten Hermans Charaktere u. a. Produkte für den Kunstverlag Deutsch oder dem Brunnen Verlag. Besonders bekannt ist sicher sein “flying heart” ein fliegendes Herz, das einige Jahre als Comicstrip in der Jugendzeitschrift Bravo erschien.

Seit 1991 arbeitet der gelernte Siebdrucker als freischaffender Künstler in Paderborn. Bis heute hat
er auf über 160 Ausstellungen im In- und Ausland und mehr als 120 Editionen, die in vielen Sammlerkatalogen u.a. ARTES und Ars Mundi vertreten sind, seine unbändige Unternehmenslust und Kreativität unter Beweis gestellt.

Hermans Bilder nehmen meistens die alltäglichen Dinge des Lebens aufs Korn. Mal humorig-hintersinnig manchmal bissig-sati(e)risch. Wesentlicher Bestandteil seiner Werke sind die Titel. Sie entführen den Betrachter in die eigentliche Herman-Welt, erschließen die Hintersinnigkeit des Bildes und verführen zum Schmunzeln. Für Herman Reichold ist Kunst etwas Alltägliches, Unverkrampftes. Er freut sich wenn seine Bilder auf Zuckertütchen Millionen Kaffeeportionen versüßen oder als Sammlerglas bei Ritzenhoff auf über 18 Gläsern den Weg in die Vitrine finden.

Im Jahre 2007 tourte Herman durch sieben Städte in Deutschland. Mit im Gepäck 7 x 7 Unikate auf Leinwand. Alle 49 Bilder wurden für das Projekt des bekannten Musikers Peter Maffay “Begegnungen - Eine Allianz für Kinder” in den Bankhäusern der Privatbankiers Merck Finck & Co versteigert. Dazu erschien ein Buch mit dem Titel: “Halt fest was Dir begegnet”. Peter Maffay bedankt sich im Grusswort
für die gelungene Idee und betont, das sich “für das Lachen eines Kindes” jede Anstrengung lohnt. Hermans Kunst benötigen aus seiner Sicht keine Erklärungen. “Seine Werke können Generationen verbinden und zaubern jedesmal aufs Neue dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht. Seit 2011 gestaltet Herman zur Glückstour ein individuelles Motiv in seinem typischen Stil. Es findet sich wieder auf den Trikots, den Taschen, Aufklebern in den Flyern und als limitierte Edition. Dem Künstler, der sich gern sozial engagiert, gefällt es ganz besonders bei der Glückstour dabei zu sein. Die Aktion ist direkt und nachhaltig. Es sind kurze Wege die den Bedürftigen helfen. Man ist nur auf eins fixiert, Hilfe direkt zu realisieren. Das Herz ist das Ziel.

Helena Klaus
Helena Klaus, 1983 geboren in Alexandro-Kalinovo (Ukraine) ist ein Kind des sowjetischen Umbruchs. Im Alter von zwölf Jahren zog sie 1996 mit der Familie nach Berlin. 2010 schloss sie ihr Kunst- und Geschichtsstudium in Paderborn ab. Von 2006-2010 assistierte Helena B. Klaus im Atelier des erfolgreichen Pop-Künstlers Herman.

"Die Kunst hat mich schon immer begeistert. Die Aussagekraft und die neuentstandenen Eigenwelten der Bilder fesselten mich stets auf eine besondere Art und Weise. Schon als Kind kannte ich die wichtigsten Vertreter des russischen Realismus und schätze das Können dieser großen Meister. Meine Interessen haben sich inzwischen weit von Repin und Schischkin entfernt, nicht zuletzt, weil mir die westliche Welt und natürlich das Kunststudium ganz neue Zugänge zur Kunst eröffnet haben. Die kleine Schwäche für sozialistische Kunst bleibt wohl auch weiterhin ein Bestandteil meines Kunstempfindens, an meine eigene Kunst habe ich allerdings auch den Anspruch, sie sowohl konkret und aussagekräftig als auch undurchschaubar und sensibel zu machen."

Manfred Webel
Manfred Webel, 1965 in Paderborn geboren, ist seit 1989 selbständiger Künstler. Sein Schaffen umfasst Bilder, Skulpturen, Objekte sowie Konzepte für Innen und Außen, Bildungs- und Beteiligungsprojekte und Freiraumentwickelung.

„Als Bildhauer versuche ich, mit vielfältigen Materialien und ausgefeilten Techniken, innovativen Produkten und zeitgemäßen Projekten einen Beitrag für Menschlichkeit zu leisten.“

„Von Kunst berührt sein, mit allen Sinnen, sollte keine Einbahnstraße sein. Kunst sollte auch berührt werden, bewegt, besessen, bewohnt…Das ist einfach eine Übertragung von der Empathie für Menschen auf die Empathie für die Dinge. Und ich will ja Menschen auch nicht nur ansehen…“

 

 

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Alexanderhöhe 3
58644 Iserlohn


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  • Stadtinformation Iserlohn
    Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn
    Tel: 02371 / 217-1819
    Öffnungszeiten:
    Mo-Mi und Fr 10-17 Uhr
    Do 10-18 Uhr
    Sa 10-13 Uhr
  • Kasse Parktheater
    Alexanderhöhe 3 / Anfahrt über Südstraße
    Tel: 02371 / 217-1819
    Öffnungszeiten:
    Die Kasse im Parktheater öffnet am Veranstaltungstag jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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