Das Bild zeigt das Motto der Parktheater-Spielzeit 2017/2018

Ausstellungen im Parktheater Iserlohn

Alle Ausstellung sind an allen Vorstellungstagen - jeweils eine Stunde vor Beginn - sowie nach Absprache mit dem Kulturbüro unter Telefon 02371/2171819 im Parktheater Iserlohn zu sehen. Der Eintritt ist frei.

City Life

© Rainer Augur, The lonely, 2017, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Vernissage: Sonntag, 3. September 2017, 11.30 Uhr
Ausstellungszeitraum: 3. September bis 10. November 2017
In Kooperation mit der Galerie Bengelsträter, Iserlohn/Düsseldorf

Das Leben in der großen Stadt, Anziehungspunkt für Millionen, Projektionsfläche für Sehnsüchte, Inszenierung von Illusionen, Ruhm und Erfolg, Geschwindigkeit, Hektik, Vielfalt, aber auch immer mit der anderen Seite und dem Risiko von Absturz, Scheitern, Isolation, Gefahr und Elend. 3 Künstler beleuchten ganz unterschiedliche Aspekte der Faszination Stadt.

Anja Warzecha beschäftigt sich in ihren architektonischen Installationen und ihren großformatigen fotorealistischen Bildern sehr  eigenständig mit einem zentralen Thema der Stadt, der „Behausung“. Dabei macht sie sichtbar, wie ähnlich sich einfachste Behausungen in der Einsamkeit ländlicher Regionen und den Randgebieten der Megacities sind.

Friederike Vahlbruch übersetzt die Ideen und Konzepte des M. C. Escher in die Neuzeit und löst sich von seinem streng mathematisch/geometrischen Bezug. Damit schafft sie sich neue künstlerische Freiräume und führt uns mit lebendigen Stadtszenen an die Grenzen unserer Wahrnehmung und in die Unmöglichkeit des Raumes.

Rainer Augur forscht mit seinen fotorealistischen Stadtszenen von New York in einem ständigen spannenden Grenzgang nach der Faszination des Alltäglichen und dem Charakter der Stadt. Seine Porträts zeigen ungeschönte Lebenswelten und machen deutlich, wie auf der einen Seite der Mensch die Stadt prägt, auf der anderen aber auch die Stadt die Menschen. Somit lassen sich die Werke dieser drei sehr unterschiedlichen Künstler am Ende unter dem Gedanken der sogenannten seltsamen Schleifen vereinigen, bei dem Entwicklungen an einem Ausgangspunkt starten und nach langem Fortschreiten irgendwann wieder genau dort ankommen. Die Stadt als Kulminationspunkt der menschlichen Entwicklung und als Reflektionsraum der vielen inneren Widersprüche unserer Zeit. Die Ausstellung wurde kuratiert von der Galerie Bengelsträter, Iserlohn/Düsseldorf, die gezeigten Künstler werden von der Galerie vertreten.

Text: Werner A. Ewest

© Gabriele Schindler

Weihnachtsausstellung: "Engelreich" - Papierkunst von Gabriele Schindler

Ausstellungszeitraum: 29. November bis 22. Dezember 2018

Suzanne von Borsody / Mirko Joerg Kellner „Liaison der Künste“ - Malerei und Fotografie

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 11. Februar 2018, 18 Uhr
Ausstellungszeitraum: 11. Februar bis 23. März 2018


Was Suzanne von Borsody als Malerin fotorealistisch-präzise auf Leinwand bringt, wird von Fotograf Mirko Joerg Kellner in eine abstrakte Welt transportiert. Eine Liaison der Künste entsteht; des Intimsten, der eigenen kreativen Kraft und Ausdrucksform, hin zur (Ver-)Wandlung unter respektvoller Berücksichtigung des ursprünglichen Denk- und Entstehungsprozesses. Wie Kinder beim Spiel „Stille Post“ arbeiten die beiden Künstler zusammen. Ein neues Sein wird aus dem alten Sinn geboren. Ein Hauch verfliegt stets, um zu neuem Inhalt zu werden. Veränderung als Neubeginn, Wandlung als Entstehungsform. Fast einer Geburt von neuem Leben kommt dies nahe. Vertrauen ist die Basis solcher Arbeiten. Die künstlerische Kooperation von Suzanne von Borsody und Mirko Joerg Kellner lässt einen Bildzyklus entstehen, der geprägt ist von Nuancen zarter Abstraktionen und kraftvoller realer Präsenz; körpervoll farbenprächtig und atemberaubend intensiv – fast wie ein Parfum, das begehrlich schwer betört: „Ein Hauch von Wagemut, ein Duft von Wandlung“, so der Name der Serie.

Pressestimme:
„Susanne von Borsody hat nicht nur einen prominenten Namen, sondern ist auch eine qualitativ ausgesprochen bemerkenswerte Künstlerin. Sie hat in den 70er Jahren in München Kunst studiert und mit einem ‚Master of Art‘ abgeschlossen. Es folgten mehrere Akademie- und Atelier-Aufenthalte bei international bedeutenden Künstlern, um den eingeschlagenen Weg weiter zu vertiefen. Natürlich interessiert angesichts des eindrucksvollen Könnens der Malerin Suzanne von Borsody die Frage, warum sie über die Jahrzehnte hinweg ihre Bilder im Privaten zurückgehalten hat. Dem Leipziger Maler und Bildhauer Michael Fischer-Art hat sie darauf einmal die Antwort gegeben: ‚Ich muss mich bereits als Schauspielerin der öffentlichen Kritik stellen, da wollte ich nicht noch meine Malereien kritischen Geistern ausliefern." Westfalenpost Brilon

© Waltraut Reinl-Stegemann

Waltraut Reinl-Stegemann: „Erinnerung an eine Iserlohnerin“

Vernissage: Sonntag, 15. April 2018, 11 Uhr
Ausstellungszeitraum: 15. April bis 6. Juli 2018