Besonderheiten und Sehenswertes in Sümmern

Pfarrkirche St. Gertrudis mit Mahnmal
Pfarrkirche St. Gertrudis mit Mahnmal

Geistliches Zentrum war über viele Jahre die katholische Pfarrkirche St. Gertrudis. Der Saalbau erhielt seine Weihe im Jahr 1832. Heute beeindrucken vor allem die Fenster der Kirche, die 1963 nach Entwürfen von Helmut Lang angefertigt wurden.

Auf dem Kirchplatz befindet sich ein Kriegerehrenmal zum Gedenken an die Opfer und Gefallenen des Krieges von 1870 / 71 sowie des Ersten Weltkrieges, das 1935 von der politischen Gemeinde Sümmern gestiftet wurde. Vor dem Ehrenmal erinnert eine Tafel an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Kreuzkapelle oberhalb des Friedhofes
Kreuzkapelle oberhalb des Friedhofes

Oberhalb des Friedhofes steht die katholische Kreuzkapelle, auch St. Antonius-Kapelle genannt. Sie ist der einzige bis heute erhaltene barocke Zentralbau im gesamten Iserlohner Stadtgebiet. Die Kapelle wurde von dem Burgherrn von Sümmern, Freiherr von Syberg, gestiftet und erhielt ihre Benediktion im Jahr 1767.

In Sümmern sind bis heute außerdem einige Wegekreuze, Bildstöcke und einer von sieben Fußfällen erhalten.

Die noch "junge" Kreuzkirche am Kirschblütenweg
Die noch "junge" Kreuzkirche am Kirschblütenweg

Auf eine relativ kurze Geschichte blickt dagegen die evangelische Kreuzkirche zurück. Sie wurde im Jahr 1967 geweiht und ist damit eine der jüngsten Kirchen im Iserlohner Raum.

Der moderne Bau am Kirschblütenweg nach einem Entwurf von Hubert Ossenberg-Engels beeindruckt durch den Gegensatz von Glasflächen, der Holzdecke und dem Rauhputz der Wände.

Das Vereinshaus des TV Griesenbrauck
Das Vereinshaus des TV Griesenbrauck

Auf dem Grundstück des TV Griesenbrauck 1887 befindet sich ein weiteres Kriegerehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges.

Seit 1996 besteht eine Bürgergemeinschaft zwischen Sümmern und Griesenbrauck. Im Jahr 2004 konnte so mit einem großen Fest ein doppeltes Jubiläum gefeiert werden: 800 Jahre Sümmern und 500 Jahre Griesenbrauck.

Zu Sümmern zählten neben Griesenbrauck auch das bis heute landwirtschaftlich geprägte Bilveringsen an der Grenze zur Stadt Hemer sowie ein Flurstück mit der Bezeichnung Wulfringsen an der Grenze zu Kalthof