Zauberhafter Sonnenschein auf grünen Baumkronen im Wald

„Grün statt Grau- Gewerbegebiete im Wandel“

Projektgebiet Heide-Hombruch

„Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ ist ein Verbundprojekt von Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. (Projektleitung), Universität Osnabrück, TU Darmstadt, Global Nature Fund sowie den Kommunen Iserlohn, Bocholt, Remscheid und Vreden. Die Verbundpartner arbeiten gemeinsam an einer Aufwertung der Industriegebiete. In Iserlohn liegt der Fokus auf dem Bereich Heide-Hombruch, da hier Industrie, Gewerbe, Wohnen, Kultur und Sport so eng beieinander liegen.

Für dieses Engagement bei der Gestaltung nachhaltiger Gewerbegebiete hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung den Projektpartnern von „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ nun die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit 2020“ verliehen. Die ausgewählten Projekte werden als Motor für den Fortschritt bezeichnet und geben Anregungen für zukunftsorientierten Klimaschutz und Klimaanpassung.

Einigen Iserlohner Unternehmen ist der Ansatz einer umweltfreundlichen Gestaltung schon aus dem Projekt „Blühende Visitenkarte“ bekannt. Im Rahmen dieses Projektes haben sich fünf Pilotunternehmen beraten lassen und nach einer individuellen Planung das Betriebsgelände zukunftsorientiert umgestaltet.

Das Projekt „Grün statt Grau“ koordiniert nun basierend auf den gesammelten Erfahrungen die einzelnen Maßnahmen im gesamten Gebiet Heide-Hombruch einschließlich der Giesestraße.

Die UnternehmerInnen werden nach und nach kontaktiert, es finden Veranstaltungen mit allen interessierten Unternehmen statt. Die Unternehmensgrundstücke der Teilnehmer werden auf das Potential einer ökologischen Umgestaltung geprüft. Diese Prüfungen und Beratungen sind für die Unternehmen kostenlos und die Entscheidung über die Auswahl und den Zeitpunkt der Umsetzung der Einzelmaßnahmen liegt beim Unternehmer, so übernimmt jeder die Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung seines eigenen Geländes.

Darüber hinaus kann z.B. die Wertschätzung Mitarbeitern gegenüber durch einen naturnah gestalteten Pausenbereich unterstrichen werden. Dach- und Fassadengrün reduzieren den Energieverbrauch für Heizen und Kühlen. Die Verwendung einheimischer Pflanzen und extensive Nutzungsformen reduzieren Pflegekosten und fördern die Biodiversität der Flächen.

Zehn Unternehmen haben die Chance auf eine Beratung im Rahmen des Projekts „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ bereits genutzt und zum Beispiel durch eine Fassadenbegrünung schon erste Maßnahmen umgesetzt, weitere individuelle Beratungen werden zeitnah folgen.

Weitere Informationen zur Teilnahme an „Grün statt Grau“ erteilt die Projektkoordinatorin Simone Groß gerne unter der Telefonnummer 02371 217 2935 oder über simone.gross@iserlohn.de.

Projektkoordinatorin:

Simone Groß

simone.gross@​iserlohn.de 02371/217-2935