Stadtentwicklung in Iserlohn

„Als Stadtentwicklungsplanung wird die Planung einer Gemeinde bezeichnet, welche die Zielvorstellungen für den Gesamtbereich der gemeindlichen Entwicklungen oder für Teilbereiche enthält. Durch sie wird der Rahmen für eine den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Erfordernissen dienende städtebauliche Entwicklung gesetzt. Dieser Rahmen schließt raumwirksame Investitionen der Gemeinde mit ein und bestimmt deren Zeit- und Rangfolge. Mit der Stadtentwicklungsplanung werden die verschiedenen Fachplanungen auf eine Zielvorstellung ausgerichtet und aufeinander abgestimmt. Durch diesen umfassenden Aufgabenbereich unterscheidet sich die Stadtentwicklungsplanung von der Bauleitplanung, deren Aufgabe darauf beschränkt ist, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde vorzubereiten und zu leiten. Im Gegensatz zur Bauleitplanung liegt der Schwerpunkt der Stadtentwicklungsplanung nicht auf der graphischen Darstellung künftiger räumlicher Entwicklungen, sondern auf den meist verbalen Aussagen über die Ziele und Mittel der Entwicklungslenkung. Die Stadtentwicklungsplanung wird im Bundesrecht nicht geregelt; es bleibt den Gemeinden jedoch unbenommen, dieses Instrument freiwillig – und informell– einzusetzen.“

(Quelle: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (2017): Lexica. URL: www.arl-net.de/lexica/de/en, letzter Zugriff 24.03.2017)

Projekte der Iserlohner Stadtentwicklung

Die Stadt Iserlohn und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH haben erstmalig eine Broschüre entwickelt, mit der sie einen Überblick über aktuelle Beispiele qualitätsvoller und vorbildlicher Architektur in Iserlohn geben: Architektur im Fokus. Weiterlesen

Welche Räume in Iserlohn siedlungs-, sozial- und/oder bevölkerungsstrukturelle Defizite besitzen hat die Verwaltung mithilfe einer Clusteranalyse im Jahre 2015 ermittelt. Dabei wurden die statisctischen Eigenschafen der einzelnen Stadtteile Iserlohns kleinräumig untersucht und Besonderheiten herausgearbeitet. Mit Hilfe der Clusteranalyse lassen sich Entwicklungsprozesse in Iserlohn besser beobachten und voraussagen. Weiterlesen

Der Schillerplatz aus der Luft
Quelle: Stadt Iserlohn 2015

Mit der Entwicklung des Schillerplatz-Areal komplementiert die Stadt Iserlohn die umfangreiche Sanierung ihrer Innenstadt. Der Schillerplatz ist der zentrale Ort für den Wochenmarkt und stellt zugleich die Verbindung zwischen Rathaus und Fußgängerzone dar. Ziel der Entwicklung ist es, eine städtebauliche Gesamtkonzeption zu finden, die die Attraktivität des Schillerplatz-Areals nachhaltig erhöht, durch Architektur und Nutzungsstruktur der Gebäude, die den Platz umrahmen, sowie durch eine bessere verkehrliche Erschließung. Weiterlesen

Der Iserlohner Wohnungsmarkt steht zunehmend unter Handlungsdruck. Um die komplexen Zielsetzungen der Wohnungspolitik in einer abgestimmten Gesamtstrategie zu bündeln, hat die Verwaltung ein gesamtstädtisches Handlungskonzept Wohnen unter Beteiligung der lokalen Wohnungsmarktakteure erarbeitet und dabei die Grundlagen und Trends des Iserlohner Wohnungsmarktes analysiert. Weiterlesen

Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den historischen Ortskern Oestrich entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Ortsring Oestrich und den Bürgern. Es ist gleichzeitig Startpunkt und Leitfaden für die künftige Entwicklung des historischen Ortskerns. Der Rat der Stadt Iserlohn hat am 13.12.2016 das Konzept beschlossen. Das Konzept als Anlage der Drucksache im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung finden Sie hier zur Einsicht. Weiterlesen

Acht Kommunen im Lennetal haben sich 2010 zu einer interkommunalen Kooperation zusammengeschlossen, um die "LenneSchiene" zu einer lebendigen Achse werden zu lassen. Bis heute wurden bereits viele Projekte geplant und umgesetzt. Im Rahmen des EU-Programms LEADER wird nun zusätzlich die Entwicklung des ländlichen Raumes gestärkt. Weiterlesen

Auch im Jahr 2017 findet in Düsseldorf die polis Convention statt, eine Fachmesse für Stadt- und Projektentwicklung. Städte befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel: Die Entwicklung der Bevölkerung, die Digitalisierung des Handels und die beeindruckenden Potenziale technischer Innovationen verändern unseren Alltag. Sie prägen nicht nur die Zukunft unserer Städte, sondern bilden auch die Grundlage aller Entscheidungen, die bereits heute seitens der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft getroffen werden müssen. Weiterlesen

Die Region Südwestfalen war Ausrichtung der Regionale im Jahr 2013. In Iserlohn wurden neben dem Projekt LenneSchiene Maßnahmen im Rahmen der Sozialen Stadt – Südliche Innenstadt/Obere Mühle umgesetzt. Seit mittlerweile zwei Dekaden gibt es im Bundesland Nordrhein-Westfalen die Regionalen, sie haben sich zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. Weiterlesen

Mit Hilfe der Städtebauförderung unterstützen der Bund und das Landes NRW die Entwicklung benachteiligter Quartiere im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt. Das Soziale Stadt Gebiet Iserlohns befindet sich in der südliche Innenstadt / Obere Mühle. Durch zahlreiche Maßnahmen soll die Wohnfunktion im Quartier gestärkt, die Sozialstruktur stabilisiert, die lokale Ökonomie gestärkt und altindustrielle Objekte wiedergenutzt werden. Weiterlesen

Im Jahr 2008 hat die Stadt Iserlohn ihr Einzelhandelsgutachten fortgeschrieben. Die Untersuchung verfolgt das Ziel, Aussagen über das künftig zu erwartende Kaufkraftpotential nach Sortimenten, die anzustrebende Ausstattung mit Einzelhandelsflächen, sinnvollen Veränderungen bzw. Ergänzungen der Sortimente und die künftige Standortentwicklung zu treffen. Weiterlesen

Zur barrierefreien Erschließung des Fritz-Kühn-Platzes aus der Innenstadt wurden die zentralen Straßenzüge „An der Schlacht“ und „Hohler Weg“ umgebaut. Neben dem Neubau von zwei Kreisverkehren, erfolgten die Neuverlegung von Versorgungsleitungen sowie Kanal- und Straßenbauarbeiten. Eine öffentliche, behindertengerechte WC-Anlage komplettiert die Entwicklung dieses innerstädtischen Bereichs. Weiterlesen