Radverkehr in Iserlohn

Seit 1996 ist die Stadt Iserlohn Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW" (kurz: AGFS) - und damit sicherlich ein recht ungewöhnlicher Partner:

Für den Radverkehr ungünstige topographische Voraussetzungen, eine weitläufige Siedlungsstruktur und ein vorwiegend auf den Autoverkehr ausgerichtetes Straßennetz hatten dazu geführt, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel in Iserlohn bis Ende der 1980er Jahre nur eine untergeordnete Rolle spielte. So wurde bei einer Bürgerbefragung im Jahr 1988 der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr mit nur 3 % - und damit weit unter dem Landesdurchschnitt von 10 % - ermittelt.

Als zu Beginn der 1990er Jahre neue Leitlinien zur Verkehrsentwicklung erörtert wurden, erhielt die Förderung umweltverträglicher Verkehrsmittel auch in Iserlohn einen deutlich höheren Stellenwert. Insbesondere der niedrige Radverkehrsanteil sollte bis zur Jahrtausendwende erheblich gesteigert werden.

"Radeln nach Zahlen" - Neue wegweisende Beschilderung vereinfacht die Orientierung für Radfahrer

„Radeln nach Zahlen“ ist ein Regionale 2013-Projekt der fünf südwestfälischen Kreise, darunter auch der Märkische Kreis, bei dem ein neues Knotenpunktsystem für eine bessere Orientierung im Radnetz Südwestfalen sorgt. Weiterlesen

Das Bild zeigt Ressortleiter Mike Janke, Bernd Schlünder und Michael Kuprat von der Abteilung Verkehrsplanung sowie Tanja Götz von der Stadtinformation.

Bike & Ride-Anlage am Stadtbahnhof Iserlohn erweitert

Die Bike & Ride-Anlage am Stadtbahnhof Iserlohn wurde erweitert: Die Stadt Iserlohn hat dort zehn weitere Fahrradboxen aufstellen lassen, um das Angebot für Berufspendler zu erhöhen. Weiterlesen