Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Vortrag über das Eiserne Kreuz in Iserlohn

Die stadtgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule Iserlohn, die sich im zweiten Halbjahr dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig widmet, wird am Dienstag, 26.

Die stadtgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule Iserlohn, die sich im zweiten Halbjahr dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig widmet, wird am Dienstag, 26. November, mit einem Vortrag von Rico Quaschny beendet. Der Stadtarchivar referiert über „Das Eiserne Kreuz in Iserlohn. Ein preußischer Mythos in der Provinz“. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der „Alten Post“, Theodor-Heuss-Ring 5. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.                                     

Am 3. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig wurde in Iserlohn 1816 ein monumentales Denkmal in Form eines Eisernen Kreuzes zur Erinnerung an die Befreiungskriege eingeweiht. Es gilt als eines der ersten Denkmäler in Deutschland, die aus diesem Anlass entstanden sind. Mit dem Eisernen Kreuz greift es eine 1813 vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gestiftete Auszeichnung auf, die mit dem Mythos der frühverstorbenen Königin Luise eng verbunden ist. In dem Vortrag wird skizziert, welche Entstehungsgeschichte mit dem Eisernen Kreuz verbunden ist, wie es zum Bau des Denkmals in Iserlohn kam und auf welche Geschichte das fast 200jährige Denkmal inzwischen zurückblickt.

 

 

Eisernes Kreuz
Das Eiserne Kreuz in der Grüne, um 1920 (Foto: Paul Müsse / Stadtarchiv Iserlohn)