Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

„Schicksalsjahre einer Kaiserin – Die ersten Herrschaftsjahre von Maria Theresia und die weibliche Propaganda im 18. Jahrhundert“ – VHS-Vortrag am kommenden Dienstag

Am kommenden Dienstag, 28. September, referiert Museumsleiterin Dr. Sandra Hertel zum Thema „Schicksalsjahre einer Kaiserin – Die Ersten Herrschaftsjahre von Maria Theresia und die weibliche Propaganda im 18. Jahrhundert“. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr bei der Volkshochschule Iserlohn im Stadtbahnhof (Raum 205).

Maria Theresia (1717-1780), die österreichische Erzherzogin, Königin von Ungarn sowie Böhmen und Kaiserin, zählt zu den wenigen herrschenden Frauen der Frühen Neuzeit. Als Mutter von sechzehn Kindern und unbeugsame Widersacherin von König Friedrich dem Großen erfreut sie sich heute noch einer großen Popularität in Österreich und darüber hinaus. Ein Grund dafür war auch die überaus erfolgreiche Imagebildung rund um die junge Herrscherin in Wien, wo Maler, Poeten und Journalisten den Mythos der tapferen und schönen Landesmutter schufen. Der Vortrag erläutert, wie Herrschafts-PR vor Social Media funktionierte, was Geburten und Schlachten gemeinsam haben und warum Maria Theresia kulturell weiblich und männlich zugleich war.

Dr. Sandra Hertel, die vor ihrem Wechsel nach Iserlohn lange Jahre als Wissenschaftlerin in Wien tätig war, gilt als ausgewiesene Expertin für das Leben und Wirken Maria Theresias, die auch im Mittelpunkt ihrer Dissertation stand.

Anmeldung unter der Kursnummer 212_20202 nimmt die VHS Iserlohn  telefonisch unter 02371 / 217-1943, schriftlich per Anmeldekarte oder online unter www.vhs-iserlohn.de entgegen. Die Kursgebühr beträgt fünf Euro.