Iserlohner Rathaus

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Donnerstag, 13. September 2018

„Iserlohn im Spiegel der Sowjetunion“ ist Thema zum Auftakt der stadtgeschichtlichen Vortragsreihe im Stadtarchiv Iserlohn

Am Dienstag, 18. September, beginnt die stadtgeschichtliche Vortragsreihe des Stadtarchivs, in der bis Dezember fünf Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Iserlohner Geschichte angeboten werden. Dr. Alexander Friedman wird einen Vortrag über "Iserlohn im Spiegel der Sowjetunion" halten. Der Referent ist Historiker und lebt in Düsseldorf.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der „Alten Post“, Theodor-Heuss-Ring 5. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.

Im Februar 2018 erreichte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft überraschend das Finale der Olympischen Winterspiele und verlor dort knapp mit 3:4 gegen die favorisierten "Olympischen Athleten aus Russland". Im Vorfeld des Endspiels befasste sich die russische Presse mit dem Eishockey in Deutschland und ging dabei auch auf Iserlohn ein. Älteren russischen Eishockeyfans war die Stadt als westdeutsche Eishockey-Hochburg längst bekannt: In der sowjetischen Sportpresse wurde über den in den 1980er Jahren erfolgreichen Bundesligisten ECD Iserlohn berichtet. Iserlohn und das Sauerland wurden in sowjetischen Publikationen sowohl vor als auch nach dem Zweiten Weltkrieg thematisiert.

Anhand relevanter Pressepublikationen, publizistischer und wissenschaftlicher Abhandlungen wird die sowjetische Berichterstattung über Iserlohn und über das Sauerland in diesem Vortrag in einem breiten Kontext der deutsch-sowjetischen (russischen) Beziehungen im 20. Jahrhundert analysiert. Außerdem wird auf die Entstehung der Städtepartnerschaft zwischen Iserlohn und Nowotscherkassk (1990) eingegangen.