Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Donnerstag, 23. April 2020

„Mord am Hellweg X“ wird um ein Jahr verschoben - Europas größtes internationales Krimifestival feiert nun im Herbst 2021 Jubiläum

Das westfälische Literaturbüro in Unna e. V. hat die Stadt Iserlohn darüber informiert, dass das Krimifestival „Mord am Hellweg“ aufgrund der anhaltenden Unwägbarkeiten der Corona-Krise auf den Zeitraum 18. September bis 13. November 2021 verlegt wird. Damit reagieren die Veranstalter auf die aktuellen Prognosen von Wissenschaft und Politik, aber auch auf konkrete Schwierigkeiten, die sich schon jetzt massiv für die Programmgestaltung bemerkbar und die Durchführung des Festivals unberechenbar machen.

Durch eine Verschiebung hoffen die Organisatoren größeren Schaden vom Festival abzuwenden, der durch eine kurzfristige Komplettabsage oder ein stark eingeschränktes Programm entstehen würde. Die derzeitigen Einschränkungen würden schon jetzt zu zahlreichen Problemen in der aktuellen Planungsphase führen. Im Moment könnten beispielsweise kaum Künstler und Künstlerinnen geworben und Termine abgesprochen werden, da nicht wenige Verlage und Künstler seit geraumer Zeit keine Anfragen mehr annehmen, bereits bestehende Termine für das ganze Jahr absagen oder Buchveröffentlichungen verschieben.

Die Festivalleitung arbeitet nun bereits unter Hochdruck daran, die Termine, die sich schon im Vorverkauf befinden, um genau ein Jahr zu verschieben. Für einige Veranstaltungen mit internationalen und nationalen Bestsellerautoren und -autorinnen und weiteren Künstlern und Künstlerinnen wurden bereits neue Termine für den Herbst 2021 in Aussicht genommen.

So haben unter anderem Jussi Adler-Olsen, Simon Beckett, Joe Bausch, Arne Dahl, Sebastian Fitzek, Fritz Eckenga, Andreas Gruber, Jens Henrik Jensen, Volker Kutscher, Ralf Kramp oder Klaus-Peter Wolf, um nur einige zu nennen, dankenswerterweise bereits ihre Zusage gegeben, die mit ihnen geplanten Lesungen auf Herbst 2021 zu verschieben. Ebenso werden der von Sebastian Fitzek gestiftete und von „Mord am Hellweg“ organisierte VIKTOR CRIME AWARD sowie die Verleihung des Europäischen Preises für Kriminalliteratur verlegt. Das Erscheinen des Jubiläumsbandes „Mord am Hellweg X“ (EMONS-Verlag Köln, Reihe Grafit) mit weiteren namhaften Autoren und Autorinnen wie Ben Aaronovitch, Bernhard Aichner, Friedrich Ani, Horst Eckert, Doris Gercke, Elisabeth Herrmann, Andreas Gruber, Jürgen Kehrer, Gisa Pauly oder Jan Costin Wagner soll ebenfalls um ein Jahr verschoben werden. Das Gleiche gilt für die hochkarätig besetzte Tagung „Zur Ästhetik des Kriminalromans“ (kuratiert von Oliver Bottini und Thomas Wörtche), die nun vom 1. bis 3. Oktober 2021 stattfinden soll.

Bereits gekaufte Karten bzw. vorgenommene Buchungen behalten ihre Gültigkeit, wenn die jeweilige Veranstaltung auf nächstes Jahr verlegt werden kann. Mehr Informationen zur Verschiebung, zu alten und neuen Terminen, zur Ticketgültigkeit oder Ticketrückabwicklung werden in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach über die Webseite www.mordamhellweg.de sowie über den Newsletter und die Social Media-Kanäle des Festivals bekanntgegeben.