Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Montag, 25. Mai 2020

Solidaritätsbekundung an die Partnerstädte

Am 8. Mai 2020 jährte sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 75. Mal. Normalerweise nimmt der Bürgermeister der Stadt Iserlohn an der jährlichen Gedenkfeier in der Partnerstadt Almelo teil, bei der aller niederländischen Kriegsopfer gedacht wird, die in dem Land und auf der ganzen Welt seit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges im Krieg oder bei Friedensmissionen gestorben oder getötet worden sind. Aufgrund der  Corona-Pandemie musste diese Veranstaltung dieses Jahr abgesagt werden. Am 9. Mai findet alljährlich der Europatag statt. Am 9. Mai 1950 schlug der damalige Außenminister Frankreichs, Robert Schuman, vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu gründen. Diese Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl war der Grundstein für die Europäische Union.

Anlässlich dieser Ereignisse bedankte sich der Erste stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick bei den Partnerstädten Almelo / Niederlande, Auchel / Frankreich, Chorzów / Polen, Glauchau / Sachsen, Laventie / Frankreich, Nowotscherkassk / Russland und Nyíregyháza / Ungarn sowie bei den befreundeten Städten Biel / Schweiz und Hall in Tirol / Österreich für die langjährigen Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der Städte. Dank dem Engagement der Partnerstädte und der befreundeten Städte seien zahlreiche lebendige Verbindungen entstanden, die so dauerhaft der Völkerverständigung und der Friedenssicherung dienen. Die Stadt Iserlohn habe stets Solidarität von ihren Partnern und Freunden erfahren. Thorsten Schick betonte gegenüber seinen Amtskollegen in den Partnerstädten, dass in der aktuellen Krise Zusammenhalt extrem wichtig sei und bekundete die Solidarität der Stadt Iserlohn.

Das Corona-Virus lähme auch die städtepartnerschaftlichen / -freundschaftlichen Aktivitäten zwischen den Städten. So waren im Frühjahr Jubiläumsfeierlichkeiten, Gedenkveranstaltungen, Kunstausstellungen, Sportveranstaltungen und vieles mehr geplant, die nun auf ungewisse Zeit verschoben seien. Aber dennoch würden die Städte in Kontakt bleiben, einander verbunden sein und die Corona-Pandemie gemeinsam solidarisch meistern.   

Das Schreiben von Thorsten Schick endete mit dem Wunsch an die Einwohner und Einwohnerinnen der Partnerstädte und der befreundeten Städte, gesund und zuversichtlich zu bleiben.