Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Dienstag, 15. September 2020

Am Sonntag: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Von Baggern und Dörfern“ im Stadtmuseum Iserlohn – Anmeldung erforderlich!

Zu einer öffentlichen Führung durch die Fotoausstellung „Von Baggern und Dörfern“ des Klimakollektivs e.V. lädt das Stadtmuseum Iserlohn (Fritz-Kühn-Platz 1) alle Interessierten am kommenden Sonntag, 20. September, um 15 Uhr herzlich ein.

Im Zuge der Energiewende erlebt ausgerechnet die klimaschädliche Braunkohle in Deutschland einen Boom. Tausende Menschen, zahlreiche Dörfer und wertvolle Ökosysteme müssen und sollen den riesigen Tagebaulöchern noch weichen, während die verheerenden Folgen des Klimawandels auf der ganzen Welt deutlich sichtbare und spürbare Schäden für Menschen, Tiere und Umwelt verursachen. Doch auch der lokale und weltweite Widerstand war noch nie so groß wie heute.
Die Ausstellung „Von Baggern und Dörfern“ zeigt mit eindrucksvollen Bildern der Fotografen Hubert Perschke, Arne Müsseler und Matthias Jung sowie persönlichen Geschichten von Betroffenen die lokalen Folgen des Braunkohletagebaus im Rheinischen Revier. Die ausgewählten Bilder verdeutlichen, was es bedeutet, wenn Häuser und Kirchen, Wälder und Kulturlandschaften in einer ganzen Region für den Kohletagebau abgebaggert werden – und was für Folgen diese Zerstörung für die dort verwurzelten Menschen, ihre Erinnerungen, Identität und ihr Leben hat.

Die Führung unter der Leitung von Stefan Hiltawsky ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf neun begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 17. September ist erforderlich entweder unter den Rufnummern 02371 / 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de.