Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Montag, 12. Oktober 2020

Städtische Radarkontrollen im September: 4,54 Prozent waren zu schnell

Die Stadt Iserlohn kündigt regelmäßig die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage sowie auf ihrer Facebook-Seite an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht:

Im September war der städtische Radarwagen an 21 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 93 Messpunkten geblitzt und 20 875 Fahr­zeuge gemessen. Insgesamt 947 Verkehrsteilnehmer, das sind 4,54 Prozent, haben die zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit überschritten.

29 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Hagener Straße in Fahrtrichtung Hohenlimburg mit einer Geschwindigkeit von 87 km/h anstatt der dort erlaubten 50 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld von 188,50 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

Fünf Fälle wurden zur weiteren Bearbeitung an den Märkischen Kreis abgegeben. Hier wurden die Fahrer bei der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Mobiltelefon in der Hand fotografiert. Dafür erhalten die Betroffenen Bußgeldbescheide über jeweils 123,50 Euro und einen Punkt in Flensburg. Aufgeschlagen wird dazu noch das anteilige Verwarngeld für den Geschwindigkeitsverstoß.