Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Donnerstag, 08. Dezember 2016

Stadt Iserlohn erhält erneut European Energy Award® in Gold

 

Iserlohn hat es erneut geschafft! Bereits zum zweiten Mal darf sich die Waldstadt über den European Energy Award® (eea) in Gold freuen. “Ich bin sehr stolz. Die Arbeit hat sich auch dieses Mal gelohnt, ich danke allen Mitgliedern des Iserlohner eea-Teams ganz herzlich für ihren Einsatz!", freute sich Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.

Gemeinsam mit weiteren NRW-Kommunen wurde die Stadt am 7. Dezember in Ostbevern mit dem European Energy Award® (eea) in Gold, dem europaweit höchsten Gütesiegel für energiebewusste Kommunen, ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Ulrike Badziura, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Iserlohn, konnten die begehrte Auszeichnung persönlich aus den Händen von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel in Empfang nehmen.

Mit der Auszeichnung ist ein europaweites Zertifizierungsverfahren zur Bewertung und regelmäßigen Überprüfung der Qualität der Energieerzeugung und ?nutzung von Kommunen verbunden. Das Verfahren unterstützt die Kommunen dabei, Potenziale zur Steigerung ihrer Energieeffizienz zu erkennen und zu nutzen. Der Rat der Stadt Iserlohn hatte bereits im Juni 2008 die Teilnahme der Stadt Iserlohn am European Energy Award® beschlossen. Nach der ersten Auszeichnung der Stadt Iserlohn mit dem Award in Silber im Jahr 2009 und der ersten Gold-Auszeichnung in 2012 ist der zweite eea in Gold nun erneut das Ergebnis einer kontinuierlichen und erfolgreichen Arbeit des Iserlohner Energie-Teams.

Unter Leitung der städtischen Klimaschutzbeauftragten Ulrike Badziura hat das Team aus Mitarbeitern der Verwaltung und der Stadtwerke Iserlohn erneut Klimaschutzaktivitäten der Stadt erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und schließlich auf den Weg zum Zertifizierungsverfahren gebracht. Unterstützt wurde das Team wie bereits bei den vorhergehenden Zertifizierungsverfahren durch einen externen eea-Berater. Der Prüfungstermin fand schließlich im Juni dieses Jahres statt. Das offizielle Ergebnis bekam die Stadt erst kürzlich.

Die sechs Handlungsfelder und die zuständigen Mitarbeiter beim Zertifizierungsverfahren waren:

 

  • Entwicklungsplanung, Raumordnung (Annett Schwarz und Frank Hofmeister, Bereich Stadtplanung), Bewertungsbeispiel: Entwicklung und Umsetzung eines Leitfadens für energiegerechte Bauleitplanung

      

  • Kommunale Gebäude, Anlagen (Britta Ritzerow und Heiner Steingrefer, Kommunales Immobilien Management), Bewertungsbeispiel: Einführung eines Energiemanagement-Systems

   

  • Versorgung, Entsorgung (Stefan Marquardt, Klimaschutzmanager der Stadt Iserlohn, Thomas Armoneit, Stadtwerke Iserlohn), Bewertungsbeispiele: Versorgung aller kommunalen Immobilien mit Öko-Strom, Ausbau von öffentlichen Ladestationen für Elektroautos, Einbau von Mikro-KWK-Anlagen mit Brennstoffzellentechnologie in öffentlichen Gebäuden
  • Mobilität (Martina Winand und Michael Kuprat, Abteilung Verkehrsplanung, sowie Uwe Ziemann für Märkischer Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer - SIH), Bewertungsbeispiele: Job-Ticket für Mitarbeiter, Erstellen eines Aktionsplanes Elektromobilität, Beschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark

   

  • Interne Organisation (Catharina Müller und Klaus Lego, Büro für Verwaltungssteuerung), Bewertungsbeispiel: Abstimmen von internen Dienstanweisungen und -vereinbarungen auf umwelt-, energie- und klimaschutzrelevante Belange
  • Kommunikation, Kooperation (Christine Schulte-Hofmann, Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit, und Stefan Marquardt, Klimaschutzmanager), Bewertungsbeispiele: Öffentlichkeitsarbeit bei Projekten und Aktionen, Internetauftritte “Energie und Klimaschutz”, „Elektromobilität”, Einführung einer Dachmarke zu Klimaschutzaktivitäten

 

 

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European Energy Award® in Gold

Freuten sich über die erneute Auszeichnung der Stadt Iserlohn mit dem eea in Gold: Von links: NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, eea-Teamleiterin Ulrike Badziura und die Teammitglieder Christine Schulte-Hofmann, Uwe Ziemann, Michael Kuprat und Stefan Marquardt. Foto: Thomas Mohn