Bunte Holzwürfel mit dem Wort "Events"

ACHTUNG: VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!! Carl-Heinz Kipper (1926–2014) – Sein Leben als Zeitzeuge für jüdische Geschichte in Iserlohn

Einführung und Lesung von Sabine Hinterberger

„Jüdisches Leben und jüdische Schicksale in Iserlohn, Letmathe und Hennen“ - Veranstaltungsreihe von Stadtarchiv und Stadtmuseum Iserlohn in Kooperation mit der VHS Iserlohn und dem Verein 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

Der Iserlohner Charly Kipper (1926-2014) ist seit 2000 ein wichtiger Zeitzeuge für jüdische Geschichte in Iserlohn gewesen. 13 Jahre lang begleitete er Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersklassen bei Rundgängen und erzählte unermüdlich von dem, was er selbst in seiner Kindheit erlebt hat. 175 Rundgänge sind es bis 2014 geworden und dafür wurde ihm vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet 2009 in der Synagoge in Bochum der Ehrenpreis des Landesjugendrings, der „Goldene Hammer“, und 2012 von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Ehrennadel der Stadt Iserlohn verliehen. Die Premiere des Films „13 Jahre Angst“, der über seine Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus entstand und 2014 das erste Mal im Filmpalast Iserlohn gezeigt wurde, erlebte er leider nicht mehr. Kurz vor seinem 88. Geburtstag starb er.

Die Autorin Sabine Hinterberger, die gemeinsam mit ihm sein Buch „Onkel Willy, warum weinst du?“ geschrieben hat, stellt ein sehr persönliches Porträt vor, das sich aus Begegnungen und Teilen der Biografie zusammensetzt.

Termine

  • 24.05.22 18:30 - 20:30 Uhr