Bunte Holzwürfel mit dem Wort "Events"

„Erinnern – Gedenken – Mahnen“. Ein Podiumsgespräch zur Erinnerungskultur in Iserlohn

Götz Bettge, Alexandra Lehmann und Jörg Simon im Gespräch mit Dr. Sandra Hertel (Stadtmuseum) und Rico Quaschny (Stadtarchiv)

„Jüdisches Leben und jüdische Schicksale in Iserlohn, Letmathe und Hennen“ - Veranstaltungsreihe von Stadtarchiv und Stadtmuseum Iserlohn in Kooperation mit der VHS Iserlohn und dem Verein 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

Seit einigen Jahren gewinnen die Begriffe „Erinnerungskultur“ und „kollektives Gedächtnis“ zunehmend an Bedeutung. Sie bezeichnen den reflektierten Umgang der Gesellschaft mit der Vergangenheit. Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gehört dabei zu den wesentlichen Merkmalen der Erinnerungskultur in Deutschland. Wie gestaltete sich der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Iserlohn? Welche sichtbaren Zeichen des Erinnerns gibt es in Iserlohn? Welche Akteure waren an der Realisierung maßgeblich beteiligt? Gab es Widerstände? Und wie kann es angesichts des Verlustes der Zeitzeugengeneration gelingen, junge Menschen für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit zu gewinnen? Diesen und weiteren Fragen werden Stadtarchivar i.R. Götz Bettge, die Redakteurin Alexandra Lehmann, und Jörg Simon vom Kinder- und Jugendschutz der Stadt Iserlohn im Gespräch mit Museumsleiterin Dr. Sandra Hertel und Stadtarchivar Rico Quaschny nachgehen.

Termine

  • 21.06.22 18:30 - 20:30 Uhr