Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Aktuelle Information

Das Nadelmuseum und die Haarnadelfabrik in Barendorf können samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden. Bitte beachten Sie, dass in den Innenräumen der Museen eine medizinische Mund-Nasen-Maske vorgeschrieben ist, ebenso bei Führungen im Außenbereich der Historischen Fabrikanlage.

Kaja Renkas - Neon Circus
16. Oktober bis zum 7. November

Die Ausstellung „Neon Circus“ führt in die schaurig-kuriose Zirkuswelt der polnischen Grafikerin Kaja Renkas. In ihren Postern und Illustrationen wimmelt es von verrückten und fantasievollen Gestalten in stetiger Transformation zwischen Mensch, Tier und Maschine. Die lebendigen Bilder, die Kaja Renkas dabei kreiert, sind inspiriert von der Ästhetik der Jahrhundertwende mit ihren medizinischen und industriellen Erfindungen und Entdeckungen. Thematische Bezüge sind auch zu den berühmten Werken der mexikanischen Malerin Frida Kahlo zu entdecken. Tod und Romantik, Fortschrittshoffnung und menschliche Entfremdung, Sinnlichkeit und Schrecken – Kaja Renkas spielt mit Formen, visuellen Eindrücken und Fantasien. Der Freak und seine Welt laden zum Träumen ein!

Lebendig werden ihre Grafiken nicht nur in der Fantasie, sondern auch durch „Augmented Reality“. Mithilfe einer App werden einige ihrer Grafiken auf dem eigenen Smartphone lebendig. Laden Sie sich vor Besuch der Ausstellung die App „EyeJack“ kostenlos herunter und nutzen Sie die vorhandenen QR-Codes für das Augmented Reality Erlebnis.

Kaja Renkas ist freischaffende Künstlerin und Professorin für „Video Games and Virtual Space Design“ an der Schlesischen Universität Katowice. Sie lebt in Iserlohns polnischer Partnerstadt Chorzów. Neon Circus ist ihre dritte Einzelausstellung in Deutschland.

„Kaja Renkas – Neon Circus“ ist vom 16. Oktober bis zum 7. November in Haus A in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf zu sehen.

Öffnungszeiten: Sa/So 11–16 Uhr

Obst auf Rädern
18. Oktober 2021

Nach der Corona bedingten Pause im letzten Jahr kann  man in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf am Montag, den 18. Oktober, von ca. 8 bis 17 Uhr wieder die eigenen Äpfel (ab einer Mindestmenge von 50 kg) zu Saft pressen lassen und gleich in Gebinden mitnehmen.

Die eigenen Früchte bestimmen dabei die Qualität des Saftes. Je mehr verschiedene Apfelsorten, desto aromatischer der Saft.

Zuerst werden die Äpfel in die Waschanlage gegeben und kräftig gereinigt. Das Obst sollte dennoch sauber und ohne faule Früchte sein. Nach dem Waschen werden die Äpfel automatisch zerkleinert und landen auf der Packpresse. Der aus der Maische gepresste Saft geht weiter zum Pasteurisator. Dort wird er schonend auf etwa  80 Grad Celsius erhitzt und anschließend heiß abgefüllt. Hierdurch wird der Saft ohne Zusätze haltbar gemacht.

Zum Abfüllen werden Kunststoffschläuche mit Zapfhahn für 5 bis 10 l Inhalt verwendet. Das BAG-IN-BOX System bietet viele Vorteile, denn einmal angebrochen, ist der Saft laut Obstpressen-Team mindestens 6 Wochenhaltbar, da keine Luft eindringen kann. Zum Lagern wird nicht viel Platz benötigt und es entsteht kaum Abfall, denn der Karton kann im nächsten Jahr wiederverwendet werden.

Die Terminvergabe organisiert das Obst-auf-Rädern-Team telefonisch unter 02373-3979540 oder per E-Mail an termin@obst-auf-raedern.de.

Alles Weitere zur Organisation und zu den Preisen finden Sie auf www.obst-auf-raedern.de.

Dorf und Fabrik – Natur und Industrie. Scheinbare Gegensätze verbinden sich in Barendorf, dem industrie-kulturellen Denkmal im Norden Iserlohns. Wo im 19. Jahrhundert Messing gegossen und Draht gezogen wurde, erstreckt sich heute ein Künstler- und Museumsdorf mit zahlreichen Kulturveranstaltungen im Wechsel der Jahreszeiten, Gastronomie und einem Standesamt.
1822 entstand hier ein erstes Messingwalzwerk, Jahre später gefolgt von einer Drahtzieherei, einer Eisengießerei und diversen Schmiedewerkstätten. Was heute aussieht wie ein beschauliches Fachwerkdorf war also in Wirklichkeit eine strategisch geplante Werksgründung. Johannes Dunker und Franz Maste, die Gründer der Fabrikanlage, nutzten das Wasser des Baarbachs zum Antrieb von vier Wasserrädern, um die wachsende Anzahl von Fabrikationsstätten mit Energie zu versorgen. Die in Barendorf hergestellten Erzeugnisse, darunter Haushaltsgegenstände wie Bügeleisen, Kaffeemühlen, Taschenmesser sowie diverse Werkzeuge, wurden international verkauft. 1981 übernahm die Stadt Iserlohn das mittlerweile baufällig gewordene Gebäudeensemble und restaurierte es für eine museale Nutzung. Ein dichtes Jahresprogramm und attraktive Künstlerateliers machen aus dem einstigen Industriestandort einen überregional bekannten Kulturstandort.

Termine der öffentlichen Führungen finden Sie hier.

Aktuelles

Fotos: Jan R. Schäfer

Baarstraße 220 - 226, 58636 Iserlohn
Anfahrt...
Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar vor der Farbrikanlage

Leiterin der Städtischen Museen:
Dr. Sandra Hertel
Tel. 02371/217-1960
Fax 02371/217-1965
museum@iserlohn.de

Hausmeister Barendorf:
Frank Drepper
Tel. 02371/44448

Öffnungszeiten der Museen:
(Nadelmuseum / Haarnadelfabrik):

Samstags/Sonntags 11.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung