Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Dorf und Fabrik – Natur und Industrie. Scheinbare Gegensätze verbinden sich in Barendorf, dem industrie-kulturellen Denkmal im Norden Iserlohns. Wo im 19. Jahrhundert Messing gegossen und Draht gezogen wurde, erstreckt sich heute ein Künstler- und Museumsdorf mit zahlreichen Kulturveranstaltungen im Wechsel der Jahreszeiten, Gastronomie und einem Standesamt.
1822 entstand hier ein erstes Messingwalzwerk, Jahre später gefolgt von einer Drahtzieherei, einer Eisengießerei und diversen Schmiedewerkstätten. Was heute aussieht wie ein beschauliches Fachwerkdorf war also in Wirklichkeit eine strategisch geplante Werksgründung. Johannes Dunker und Franz Maste, die Gründer der Fabrikanlage, nutzten das Wasser des Baarbachs zum Antrieb von vier Wasserrädern, um die wachsende Anzahl von Fabrikationsstätten mit Energie zu versorgen. Die in Barendorf hergestellten Erzeugnisse, darunter Haushaltsgegenstände wie Bügeleisen, Kaffeemühlen, Taschenmesser sowie diverse Werkzeuge, wurden international verkauft. 1981 übernahm die Stadt Iserlohn das mittlerweile baufällig gewordene Gebäudeensemble und restaurierte es für eine museale Nutzung. Ein dichtes Jahresprogramm und attraktive Künstlerateliers machen aus dem einstigen Industriestandort einen überregional bekannten Kulturstandort.

Termine der öffentlichen Führungen finden Sie hier.

Barendorfer Honig - solange der Vorrat reicht

Bienenschutz ist Ehrensache, auch in Iserlohn.

In der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf leben seit sechs Jahren 2 Bienenvölker. Die Arbeit der Imker zu beobachten und etwas über Bienen und ihre Bedeutung für Mensch und Umwelt zu lernen, ist ein rege nachgefragter Teil des umweltpädagogischen Konzeptes der Iserlohner Museen. Ein neuer Schaukasten im Garten bietet außerdem eine Möglichkeit, einen (vorsichtigen) Blick in einen wimmelnden Bienenstock zu werfen. Bitte verschließen Sie den Schaukasten nach der Betrachtung unbedingt wieder!

Die Frühjahrsernte in Barendorf ergibt in diesem Jahr einen leckeren Raps-Honig, der durch seine weiße Farbe und seine Festigkeit auffällt.

Wir bieten den Barendorfer Honig in 150 ml Gläschen an. Sie kosten pro Glas 2,50 €. Der Verkauf findet ab sofort zu den Öffnungszeiten der Museen statt, solange der Vorrat reicht.

Wir bitten um Verständnis, dass pro Interessent nicht mehr als 2 Gläschen abgegeben werden. Vorbestellungen können nicht angenommen werden.

Übrigens: Die Kulisse des Fotos bilden zwei Postkarten mit Barendorfer Bienen, fotografiert von Gabriele Hagemann (orange Blüte) und Thorsten Hagemann (violette Blüte). Diese Karten sowie eine weitere mit einem Bienen-Blüten-Foto von Uwe Jürgensen erhalten Sie auf Wunsch kostenlos zu Ihrem Honig dazu.

Neulich im Museum

Neues Video über die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf!

Vielen Dank an MK live TV und das Schauspielensemble Iserlohn e.V. für die tolle Kooperation!

Film starten: hier klicken (Youtube)

Baarstraße 220 - 226, 58636 Iserlohn
Anfahrt...
Behindertenparkplätze befinden sich unmittelbar vor der Fabrikanlage

Leiterin der Städtischen Museen:
Dr. Sandra Hertel
Tel. 02371/217-1960
museum@iserlohn.de

Hausmeister Barendorf:
Frank Drepper
Tel. 02371/44448 oder 0176-74567988

Öffnungszeiten:
Samstag/Sonntag, 11.00-16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung