Herzlich willkommen auf der Homepage der Städtischen Museen Iserlohn

Aktuelle Information

Für den Besuch der Museen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske weiterhin für den Innenbereich vorgeschrieben. Die 3-G-Regelung entfällt.

Am Donnerstag, den 19. Mai 2022, bleibt das Stadtmuseum aus organisatorischen Gründen geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Aktuell im Stadtmuseum

Sonderausstellung

Es wärmt die Form, der Stoff, das Licht
Ausstellung des Deutschen Messing Museums im Stadtmuseum Iserlohn
    
8. März bis 26. Juni 2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Criminale-Lesungen in Barendorf

Criminale 2022 – 2 Veranstaltungen in Haus A in Barendorf

Freitag 13.05.2022, 19:30 Uhr
Herbert Knorr liest „Das Nadelgrab von Barendorf“

Freitag, 20.05.2022, 18 Uhr und 20 Uhr
„Im Mordfall Iserlohn“ Teil III – Die Verdächtigen
Krimilesung der preisverdächtigen Autorinnen und Autoren

Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier.

 

Objekt des Monats Mai

Münzwaage

Jedes Jahr am 20. Mai wird der Welttag der Maße und Gewichte gefeiert, einer der vielen bisweilen skurrilen Jahrestage. Diese weisen allerdings auch auf kulturell und gesellschaftlich bedeutende Dinge, Gewohnheiten oder Fähigkeiten hin. Die Bedeutung von einheitlichen Maßen und genormten Gewichten ist für den Warenhandel und damit die Wirtschaftsgeschichte der Menschheit nicht zu unterschätzen.

Das Objekt dieses Monats ist daher auch eine historische Münzwaage, wie sie im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit in Gebrauch war. Münzwaagen dienten der Kontrolle des materiellen Münzwerts und waren für den grenzüberschreitenden Handel wichtig. Seit dem 11. Jahrhundert waren regionale „Pfennige“ mit unterschiedlichem Gewicht und variablen Metallanteilen aus Gold, Silber und Kupfer im Umlauf. Der Anteil dieser Bestandteile und damit der materielle Münzwert konnten zwischen den Ländern und Herrschaften, darunter auch viele Kleinstaaten, variieren und waren Schwankungen durch Krisen unterworfen. Für kleinere Werte wurden auch Teilstücke des Pfennigs wie Halbpfennige (oboli) und Viertel (quadrantes) ausgegeben. Unter den Währungen im deutschsprachigen Raum sind der Heller (aus Schwäbisch Hall), der Albus (aus Trier und Köln), der Rappen (im südwestdeutschen Raum und der Nordschweiz), und der Deut (in Nordwestdeutschland und den Niederlanden) die bekanntesten Vertreter. Die Grafen von der Mark ließen zwischen 1235 und 1391 silberne Pfennige, Halb- und Viertelpfennige prägen. Ihre Münzstätten befanden sich in Iserlohn, Hattingen, Schwerte, Hörde, Breckerfeld und Unna. Aussehen und Gewicht der märkischen Pfennige orientierten sich an den Sterlingen aus England und an Kölner Pfennigen.

Balkenwaagen mit feinen, geeichten Gewichten konnten das exakte Münzgewicht und den Feingehalt an Edelmetallen bestimmen. Diese halfen reisenden Kaufleuten, auch in fremden Gebieten mit den eigenen Münzen zahlen zu können. Zu der im Stadtmuseum ausgestellten Münzwaage aus den 1760er Jahren gehören auch eine Holzschatulle für den Transport, eine Eisenschere sowie viereckige Münzgewichte.

 

In drei markanten denkmalgeschützten Räumlichkeiten wird die vielfältige Kultur-, Industrie- und Stadtgeschichte Iserlohns hautnah erlebbar:

  • Eines der bedeutendsten Barockgebäude Iserlohns beherbergt das Stadtmuseum.
  • Der ehemalige Adelssitz Haus Letmathe präsentiert im Obergeschoss eine Ausstellung zur Alltags- und Handwerksgeschichte.
  • Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf gilt mit dem Nadelmuseum und der Haarnadelfabrik als bedeutender industriekultureller Standort und ist zudem als Künstlerdorf weit über die Grenzen Iserlohns bekannt.

Weiterhin betreut das Stadtmuseum den ehemaligen Luftschutzstollen Altstadt am Fritz-Kühn-Platz, unterhalb der Obersten Stadtkirche.


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