Biographie Philharmonisches Orchester Hagen

Das Philharmonische Orchester Hagen wurde 1907 als erstes kommunales Orchester Westfalens gegründet und hat sich im Lauf seiner mehr als hundertjährigen Geschichte zu einem Besuchermagneten entwickelt, der aus dem kulturellen Leben der Stadt Hagen nicht wegzudenken ist und dessen Bedeutung weit in den südwestfälischen Raum ausstrahlt. Es trägt durch eine umfangreiche Reihe von Sinfonie- und Kammerkonzerten seinem Status als aus der Tradition erwachsenem Klangkörper Rechnung.

Darüber hinaus gehört auch ein umfassendes Kinder- und Jugendprogramm zu den zentralen Anliegen. Von prämierten Großprojekten wie „Beinahe Peter und der Wolf“ mit der Stiftung Volmarstein oder dem Community-Projekt „Sound Magic“ mit dem britischen Musikvermittler Barry Russell, von den beliebten Familienkonzerten im Stadttheater – seit der Spielzeit 2017/18 mit dem KiKA-Moderator Juri Tetzlaff – bis zu den Krabbelkonzerten für die Kleinsten mit dem renommierten Musikpädagogen Andrea Apostoli sowie dem persönlichen Kontakt mit den Musikern vor Ort im Klassenraum reicht das musikvermittelnde Angebot.

Auch der jüngeren Musikgeschichte Hagens, das als »Rockstadt« Bekanntheit erlangt hat, verschließt sich das Orchester nicht. Im Gegenteil: Crossover-Konzerte mit Bands wie Green, Grobschnitt und Luxuslärm zeigen, dass es keine Berührungsängste vor grenzüberschreitenden Projekten gibt.

Nach der Auszeichnung mit dem Preis des Deutschen Musikverleger-Verbands für das beste Konzertprogramm der Saison 2014/15 wurde das Philharmonische Orchester Hagen unter seinem  - seit der Spielzeit 2017/18 - neuen Generalmusikdirektor Joseph Trafton in die Initiative der Bundesregierung „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ aufgenommen.

Seit 2004 wirkte das Philharmonische Orchester Hagen schon mehrfach bei den Internationalen Herbsttagen für Musik in Iserlohn mit und sorgte unter Leitung von Anthony Hermus, Florian Ludwig und zuletzte Joseph Trafton mit Gastkünstlern wie David Geringas (Violoncello), Anthony und Joseph Paratore (an zwei Klavieren), Ralph Manno (Klarinette), Bruno Leonardo Gelber (Klavier), Akiko Suwanai (Violine), Reinhold Friedrich (Trompete), Radek Baborák (Horn), Guy Braunstein (Violine) und Wolfgang Amadeus Schmidt (Violoncello) und Alexandra Dariescu (Klavier) für Begeisterung.

Beim Festlichen Abschlusskonzert des Iserlohner Festivals gestaltet das Philharmonische Orchester Hagen am 6. Oktober 2019 zum dritten Mal unter Leitung seines neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton das Programm.