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Ausstellungen im Parktheater Iserlohn

Alle Ausstellung sind an allen Vorstellungstagen - jeweils eine Stunde vor Beginn - sowie nach Absprache mit dem Kulturbüro unter Telefon 02371/2171911 im Parktheater Iserlohn zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Begegnung

Begegnung zweier Künstler: Woldemar Winkler und Hernando Leon
Ausstellungszeitraum: 22.9.2019 - 8.11.2019

Vernissage: Sonntag, 22.9.19, 11 Uhr
Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn

“Wer sich mit meinen Bildern einlässt, dürfte gezwungen sein, durch mein Fenster zu fliegen und einen "Trip" in das Labyrinth einer neuen Landschaft zu machen.” Woldemar Winkler

Woldemar Winkler
Repro-Fotografie: Thomas-Redeker
Hernando León
Der Caleuche und Patera, Akryl, 2017

Die Ausstellung zeigt zwei Künstler: Woldemar Winkler und Hernando León, deren Individualität sich konsequent in ihrem künstlerischen Lebenswerk spiegelt.

Die Werke von Woldemar Winkler zeigen die eigenwillige künstlerische Lebensleistung eines der großen Einzelgänger und technisch vielseitigen Vertreter der deutschen bildenen Kunst des Zwanzigsten Jahrhunterts, ein Phantast der 1. Generation: Zeichnung, Malerei, Kollagen, Objekte und Grafik.

Die Arbeiten von Hernando Leon geben Einblick in die Werke eines weiteren eigenwilligen Künstlers, der seine eigene Bilderwelt im und mit Menschen, kreiert. In seinen vielzähligen und unterschiedlichen Kunstwerken kann diesem nachgespürt werden.

Woldemar Winkler
Fotograf: Thomas Redeker
Hernando León
Fotograf: Doro Meyer

Die beiden Künstler:

Woldemar Winkler (1902 bis 2004) gehört zu den Großen der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Obwohl ein Großteil seiner entstandenen Werke und sein Atelier bei der Bombardierung Dresdens 1945 zerstört wurden bereicherte er auch in den Jahrzehnten danach die deutsche Kunstszene durch sein außerordentlich vielseitiges Schaffen, das von Grafiken und Skulpturen über Collagen und Assemblagen bis hin zu Kirchenfenstern, Buchillustrationen, Buchgestaltungen sowie Wandgemälden reicht.

Winkler zählt zu den wenigen Künstlern, der die Elemente des Surrealismus, der imaginären und phantastischen Kunst, sowie die Auseinandersetzung mit der abstrakten Kunst in seinen Werken miteinander verwebt. Winkler zieht eine Traditionslinie von der Romantik bis zur Moderne. Seine eigenwillige künstlerische Lebensleistung macht Woldemar Winkler zu einem der größten Einzelgänger und technischen vielseitigem Vertreter der deutschen bildenden Kunst des 20igsten Jahrhunderts, ein Phantast der ersten Generation.

"Reden wir von authentischer Kunst, sprechen wir von Woldemar Winkler. Mit ihm lassen wir den lärmenden Rummelplatz der aufgeblähten Dummheiten und Belanglosigkeiten, der sich Gegenwartskunst nennt, hinter uns und betreten den sehr stillen Bezirk der Poesie, so wie vorzugsweise die Romantik und – in diesem Jahrhundert ... der Surrealismus diesen Begriff verstanden haben." Heribert Becker

Hernando León (1933, Yungay-Chile) ist Maler, Bühnenbildner und Filmemacher für Animation sowie ehemaliger Dozent und Professor an der Universidad de Chile und an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden. Im Zuge der politischen Verfolgungen nach Pinochets Militärputsch im September 1973 wurde Hernando León mit anderen Kollegen an der Universität verhaftet. Mit Hilfe von Freunden gelang es ihm, im Januar 1974 das Land zu verlassen. Im April 1974 emigrierte er in die DDR. Bald darauf begann er eine Lehrtätigkeit als Dozent an der HfBK Dresden.

Hernando León ist ein rastloser Wanderer zwischen zwei Kontinenten: Europa und Südamerika. Diesen Herausforderungen stellt er sich immer wieder neu und antwortet mit einem vielseitigen und umfangreichen Werk, in dem die unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen miteinander verwoben sind.  Er sieht sich als Kulturvermittler. Zur Zeit lebt und arbeitet León in Deutschland (Dresden), Spanien und Chile.

"León ist ein Künstler von großer Vielfalt und einem Reichtum an Mitteln, der es ihm gestattet unzählige Formen und Nuancen zu schaffen, die ihn als einen außergewöhnlichen Zeichner ausweist." so Enrique de Santiago. "Seine Arbeiten überlagern Realität mit fantastischer Bildsprache. Aus ihnen sprechen Hoffnung und Ängste, ebenso wie die unbändige Lust am Leben, an Farben, Formen und Rhythmus. Zeichen und Zitate unterschiedlicher Epochen und Zivilsationen verbinden sich zu einem universellen Weltbild, in denen die uralten Fragen des Menschen integriert sind." so Kunstkritiker Gert Söder.

WeltSpielZeug

Ein Haus aus Pappe, ein Auto aus Draht - die Kreativität der Kinder aus aller Welt ist groß.

WeltSpielZeug
Spielzeug-Kreationen von Kindern aus Asien, Afrika und Lateinamerika
Eine Ausstellung von PLAN International
Ausstellungszeitraum: 17.11.2019 - 16.12.2019

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 17. November 2019, 17 Uhr, mit einem Bastel-Angebot für die kleinen Besucher
Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn

Was Kinder in Mitteleuropa kaum mehr kennen, ist in fernen Regionen oft noch Standard beim Spielen: Selbst gebastelte Lastwagen aus Dosen, Radios aus Pappe, Flugzeuge aus Plastikflaschen, Rikschas aus Draht, Puppen aus Blättern. Für viele Familien in Asien, Afrika und Lateinamerika sind industriell erzeugte Spielwaren unerschwinglich. Dort bauen Kinder mit großem Geschick und Einfallsreichtum aus Natur- und Reststoffen ihr eigenes Spielzeug. Dinge, die hierzulande als „Abfall“ gelten, werden anderenorts mit Fantasie und Gestaltungswillen zu Spielzeug verarbeitet.

Das Kinderhilfswerk Plan International präsentiert solch kreative Spielzeug-Kreationen von Mädchen und Jungen. Die selbst gemachten phantasievollen Spielsachen kommen aus 30 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Die Werke der jungen Tüftler offenbaren ihre Kreativität und die Freude am Spiel. Sie zeugen aber auch von der Armut in den Herkunftsregionen. Begleitet wird das WeltSpielZeug von Fotos aus dem Lebensumfeld der Jungen und Mädchen sowie Kinderzeichnungen zum Thema Fußball.
Spielen ist mehr als ein Zeitvertreib. Kinder können dabei ihre Kreativität ausleben, Zusammenhänge begreifen, Erfahrungen sammeln und Lösungen für Problemstellungen entwickeln. Spielerisch stärken sie ihr Selbstbewusstsein und erwerben „nebenbei“ soziale Kompetenzen. Solche Schlüsselqualifikationen sind für die Entwicklung des Kindes und die Weiterentwicklung einer eigenständigen Gesellschaft unerlässlich – das unterstützt Plan International. Auch mit dieser Ausstellung.

Max Heide 2020 - Komponist der Farben - 40 Bilder

Max Heide 2020 - Komponist der Farben - 40 Bilder
Ausstellungszeitraum: 9.2.2020 - 2.4.2020
Vernissage: Sonntag, 9.2.20, 11 Uhr
Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn


„Ich male immer nur für mich - und wenn es anderen gefällt, ist es ein großes Glücksgefühl“. Max Heide

Als 10 - jähriger bekam Wolfgang Kaminski, alias Max Heide (das Pseudonym benutzt er seit 2015) von seinem Großvater eine Agfa Click im 6 x 6 cm Format geschenkt, entwickelte die Filme selber und machte mit einem Kontaktrahmen Abzüge. Zur Konfirmation schenkte ihm sein Vater, dessen Voigtländer Vitessa und er richtete sich vom eigenen, durch die Fotografie verdienten Geld eine Dunkelkammer ein.

Sehen und das Gesehene festzuhalten lehrte ihn der Hagener Fotograf Willy Moll, einer der erfolgreichsten deutschen Fotografen und Mitgründer der Vereinigung GAMMA. Die Fotografie ließ ihn auch während seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann nie los. Max Heidefotografierte im westfälischen- und Ruhrgebietsraum für verschiedene Tageszeitungen (u.a. BILD, Westfälische Rundschau). Seine Fotos erhielten bei nationalen und internationalen Fotoausstellungen zahlreiche Auszeichnungen. Er war als Fotograf in der Landschafts- und Werbefotografie und dann vor allem als erfolgreicher Musik-Manager von Roy Black, Helmut Zacharias, Karel Gott, Daliah Lavi, Wencke Myhre, DJ Ötzi, Francine Jordi u.a. tätig.

Von der Fotografie zur Malerei war es nur ein kleiner Schritt. Max Heide will in seinen Bildern das Schöne malen und zeigen. Harmonie und Schönheit - Verbindendes - nichts was trennt. Farben sind für ihn wie ein Gedicht: Max Heide malt die lyrische Seite des Lebens! 

Die Welt der Farben - konzentriert in einem Bild. Nichts muss man erklären. Nichts muss man verstehen. Man muss nur sehen. Max Heide malt seine Bilder, wenn er sich in seinem Ferienhaus im Norden Deutschlands, an der Schlei, aufhält. In der Nachbarschaft hat er sich in einem alten Ponystall sein Atelier eingerichtet. Die vier Jahreszeiten, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, die Natur in ihrer Schönheit, Vielfalt und Veränderung inspirieren ihn. Die Farben finden sich in seinen Bildern wieder.

Über Max Heide:

"Die Gemälde und Fotografien von Max Heide sind ebenso vielschichtig wie der Künstler selbst. Heide arbeitet in beiden Medien unterschiedlich, in der Fotografie gegenständlich, in der Malerei abstrakt. Sein gesamtes Werk aber ist geprägt von einem beeindruckenden Willen zur Klarheit. Max Heides Malerei lebt von seinem treffenden Gespür für Farbe und Farbkombinationen. Seine Bilder eröffnen flirrende Räume, leuchtende Landschaften und Traumwelten."
Dr. Jens Stöcker, Direktor Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund

Wulff Winkelmann

© Big Wave, Wulf Winckelmann

25 Jahre Galerie Bengelsträter - 20 Jahre Kunstausstellungen im Parktheater Iserlohn
Wulff Winckelmann
Ausstellungszeitraum: 26.4.2020 - 21.6.2020
Vernissage: Sonntag, 26.4.2020, 14 Uhr
Eintritt frei!
Parktheater Iserlohn

Im Rahmen der umfangreichen Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr setzt die Galerie Bengelsträter die traditionsreiche Zusammenarbeit mit dem Parktheater Iserlohn mit einem neuen Höhepunkt fort. Nach nunmehr über 20 gemeinsamen Veranstaltungen stellt die Galerie Bengelsträter diesmal Wulff Winckelmann vor, einen 1967 geborenen international tätigen Maler, der in Wiesbaden lebt und arbeitet.

In einer umfassenden Werkschau werden über 50 seiner Arbeiten aus den letzten 10 Jahren seines Schaffens gezeigt. Wulff Winckelmann schafft durch das Auftragen zahlreicher Schichten von Material farbintensive Bilder, die durch die besondere Technik der Einbeziehung des Rahmens ins Bild als Objekt in den Raum treten. Thematisch befasst er sich sowohl mit weitergehender Abstraktion als auch Landschaften, die fast photorealistischen Chrakter haben.  

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Alexanderhöhe 3
58644 Iserlohn

Vorverkauf/Informationen:

  • Stadtinformation Iserlohn
    Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn
    Tel: 02371 / 217-1819
    Öffnungszeiten:
    Mo-Mi und Fr 10-17 Uhr
    Do 10-18 Uhr
    Sa 10-13 Uhr
  • Kasse Parktheater
    Alexanderhöhe 3 / Anfahrt über Südstraße
    Tel: 02371 / 217-1819
    Öffnungszeiten:
    Die Kasse im Parktheater öffnet am Veranstaltungstag jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Anfahrtsbeschreibung
Saalplan
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