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Ausstellungen im Parktheater Iserlohn

Alle Ausstellung sind an allen Vorstellungstagen - jeweils eine Stunde vor Beginn - sowie nach Absprache mit dem Kulturbüro unter Telefon 02371/2171911 im Parktheater Iserlohn zu sehen. Der Eintritt ist frei.

© Waltraut Reinl-Stegemann

Waltraut Reinl-Stegemann: „Erinnerung an eine Iserlohnerin“

Vernissage: Sonntag, 15. April 2018, 11 Uhr
Ausstellungszeitraum: 15. April bis 6. Juli 2018

Waltraut Reinl-Stegemanns Aquarelle sind „leise Bilder“. Fern vom „lauten“ Draußen hat die Künstlerin Werke geschaffen, die eben nicht fern der Wirklichkeit angesiedelt sind, sondern ihr gerade deshalb so nahe sind, weil sie das Wesentliche hinter aller Vielfalt spiegeln. Möglicherweise ist Waltraut Reinl-Stegemann dem Wesen der Außenwelt mit ihren Bildern näher, als es allein gegenwartsbezogene „laute“ Werke je sein könnten. Sie arbeitet zwar zeitweise in verschiedenen grafischen Techniken und auch periodisch in Öl, doch blieb sie in ihrer künstlerischen Tätigkeit immer dem Aquarell verbunden. Sie verfolgt ihren eigenen, sensiblen und farbenfrohen Stil. Ihre Arbeit entsteht meist spontan, angeregt durch Umgebung, Zeit und Stimmung. Die Gabe zur Verinnerlichung ihrer Eindrücke zwingt sie auch nicht, vor dem Objekt zu malen, sondern lässt ihr Zeit, vielfach die Erlebnisse zu verarbeiten und zu transformieren. Dann drängen diese verarbeiteten Eindrücke später zur Darstellung. Die Ausstellung in der Galerie des Parktheaters Iserlohn zeigt eine Retrospektive ihrer Aquarelle.

Geboren 1926 in Iserlohn als Tochter des früheren Realschullehrers Wilhelm Stegemann, verstarb Waltraut Reinl-Stegemann im November 2013. Sie studierte sie nach dem Abitur an der Textilingenieurschule Krefeld (heute Fachhochschule Niederrhein) in der unter Prof. Muche (heute Bauhaus) geleiteten künstlerischen Abteilung bei Wolfgang Schulze, Dietzel, Muche, Kadow. Nach der Heirat besuchte sie das Werkseminar Düsseldorf (Prof. Michel). Später war sie mehrere Jahre als Kunsterzieherin im Schuldienst. Ein Jahr später hospitierte sie bei Prof. Sackenheim an der Kunstakademie in Düsseldorf. Zwischendurch machte sie mit ihrem Mann zahlreiche Reisen in Europa, Nordafrika, USA und Südamerika, Japan und Hongkong, Reisen, die auch in zahlreichen Arbeiten ihren Niederschlag fanden.

 

Die Ausstellung in der Galerie des Parktheaters Iserlohn zeigt unter dem Titel „Erinnerungen an eine Iserlohnerin“ eine Retrospektive der 2013 verstorbenen MalerinDie Aquarelle können gegen ein geringes Entgelt erworben werden. Der Erlös kommt dem Förderverein Parktheater Iserlohn e.V. für seine gemeinnützige Arbeit zugute.

Den Einführungsvortrag der Vernissage von Marieluise Spangenberg finden Sie hier.

Die Ausstellung ist an allen Vorstellungstagen - jeweils eine Stunde vor Beginn - oder nach Absprache mit dem Kulturbüro Iserlohn (02371 - 217 1918) zu sehen. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.