Professor Ernst Danz (1822 - 1905) - Dokumentation

Vereinstätigkeit

Das Bild zeigt einen Auszug aus der Chronik der SGV-Abteilung Iserlohn von 1940
Aus der Chronik der SGV-Abteilung Iserlohn, 1940

Am 22.04.1874 wurde der Verschönerungsverein Iserlohn gegründet, dessen Gründungsmitglied er war. Seit der Gründung bis zum 15.3.1877 war er stellvertretender Vorsitzender und vom 15.3.1877 bis zu seinem Tode am 28.5.05 war er Vorsitzender des Vereins.
Auf seine Initiative hin wurde am 22.9.1890 die Iserlohner Abteilung des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) gegründet.
Zusammen mit Kreisphysikus Schütte gründete er den Arbeiterbildungsverein Iserlohn, das Gründungsdatum ist unbekannt.

Städtischer Verschönerungsverein

Das Bild zeigt einen handschriftlichen Antrag
Landschaftspark 'Waldwiese' zwischen Rupenteich und Danzturm, nach einem Entwurf von W. Schödder, 1911
Das Bild zeigt eine Zeichnung
Gestaltung des Bereichs zwischen Rupenteich / Ballotsbrunnen und Danzturm

Aus dem Antrag des Vorstands des Verschönerungsvereins an den Magistrat der Stadt Iserlohn, 27. August 1890 (siehe Bild rechts):

Einem in der General-Versammlung des hiesigen städtischen Verschönerungs-Vereins vom 26. April c[urrentis] ausgesprochenen Wunsche nachgebend, erlaubt sich der Vorstand desselben, folgende ergebenste Bitte vorzutragen.

Es fehlt eine angemessene Promenaden-Verbindung zwischen der Gegend um Ballots Brunnen und der Höhe des Telegrafenberges einerseits, und dem sogenannten "Tannenwege" andererseits; es ist daher schon lange der allgemeine Wunsch, dieselbe hergestellt zu sehen.
Es empföhle sich nun, einen Weg zu schaffen, welcher seinen Anfang nähme an dem Siepen, der in kurzer Entfernung von Ballots Brunnen südlich den sogenannten Brunnenweg durchschneidet. Derselbe würde dann sich schlängelnd an diesem Siepen aufwärts steigen.
Am unteren Rande der oben sich erstreckenden Wiese angekommen, soll er sich dann teilen; östlich sich durch den Wald ziehen bis zur Jochhöhe an den Punkt, von welchem ein Weg sich zum Franzosen-Ohl hinab senkt; westlich aber würde er in einem ganz flachen Bogen die Wiese durchschneiden zum Anschluss an die Wege durch die Tannen.

Stadtarchiv Iserlohn, Best. A 2 Nr. 61, Bl. 24

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