Bücherei-Hauptstelle (Altes Rathaus)

"Literarische Kleinkunst" und "Erlesenes und Erzähltes im Gewölbe" 2018

Nach der Pause im Frühjahr dieses Jahres werden die erfolgreichen Reihen „Literarische Kleinkunst im Alten Ratssaal“ der Stadtbü­cherei Iserlohn und „Erlesenes und Erzähltes im Gewölbe“ der Bücherei-Zweigstelle in Letmathe diesem Herbst wieder fortgesetzt.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen beginnt am Montag, 3. September 2018.

  • Karten für die "Literarische Kleinkunst im Alten Ratssaal" in Iserlohn erhalten Sie an diesem Tag ab 8 Uhr unter der Telefon-Nr. 02371 / 217-1978 oder unter der Email-Adresse stadtbuecherei@iserlohn.de und im Anschluss während der Öffnungszeiten der Bücherei (Mo – Mi + Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 14 Uhr) persönlich oder unter der Telefon-Nr. 02371-217-1933.
  • Karten für die Reihe "Erlesenes und Erzähltes m Gewölbe" im Haus Letmathe erhalten Sie am 3. September ab 9 Uhr unter der Telefon-Nr. 02374 / 852880 oder unter der Email-Adresse buecherei.letmathe@iserlohn.de und im Anschluss während der Öffnungszeiten der Bücherei (Mo + Fr 11 – 13 Uhr + 15 – 18 Uhr, Di + Mi 15 – 18 Uhr).
    Die im Programmheft angegebenen Veranstaltungen des Fördervereins Haus Letmathe können unter der gleichen Telefonnummer in Letmathe bestellt werden.

    Beachten Sie bitte: Die in Letmathe bestellten Karten müssen innerhalb einer Woche in der Bücherei Letmathe abgeholt werden!

Reservierte Karten ausschließlich für Büchereiveranstaltungen können nach Vereinbarung in Iserlohn oder Letmathe abgeholt werden. Bitte teilen Sie entsprechende Wünsche bei der Reservierung mit.

Der Eintrittspreis für alle Veranstaltungen beträgt jeweils 12 Euro.

Veranstaltungskalender der Stadtbücherei Iserlohn

Australien – Aboriginal Großmütter kämpfen um ihre Enkelkinder

Haus Letmathe
Haus Letmathe

Die Bücherei-Zweigstelle Letmathe lädt im Mai zu einer besonderen Veranstaltung ins Haus Letmathe ein.

Es werden Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „After the Apology“ („Nach der Entschuldigung“) gezeigt.

Australien, im Februar 2008: Das neu gewählte Parlament tritt zu seiner ersten Sitzung zusammen. Der frisch gewählte Premierminister Kevin Rudd hält eine Rede, in der er sich im Namen des Parlaments offiziell für die sehr schlechte Behandlung der Ureinwohner Australiens in der Vergangenheit entschuldigt. Insbesondere entschuldigt er sich für die „Stolen Generations“, die Wegnahme der Ureinwohnerkinder von ihren Eltern. Er verspricht ein neues Kapitel in der Geschichte Australiens aufzuschlagen, in der sich die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit auf keinen Fall wiederholen dürfen. Diese Rede wird von vielen Ureinwohnern als Zeichen eines Neuanfangs begrüßt.

10 Jahre nach dieser Entschuldigung hat sich die Anzahl der weggenommen Ureinwohnerkinder verdoppelt, und Ureinwohner fragen sich, was es mit der Entschuldigung auf sich hatte. Normalerweise bedeutet eine Entschuldigung, dass man es nicht noch einmal tut (Sorry means you don’t do it again).

Der Film „After the Apology“ („Nach der Entschuldigung“) dokumentiert den Kampf von vier Ureinwohnergroßmüttern Australiens um ihre Enkelkinder. Suellyn dachte, dass Kinder nur in extremen Fällen weggenommen würden – bis ihre eigenen Enkelkinder mitten in der Nacht abgeholt wurden. Hazel beschloss den Kampf gegen die Behörden aufzunehmen als ihr viertes Enkelkind in staatliche Obhut kam. Jen Swan erwartete, dass sie weiterhin für ihre Enkelkinder sorgen dürfte – aber sie wurde von der zuständigen Behörde als untauglich eingestuft. Ein Schock nicht nur für sie, sondern auch für ihre Schwester Deb, die zu der Zeit bei der Behörde arbeitete. Der Kampf dieser Großmütter führte zu einer nationalen Bewegung mit dem Ziel die ansteigende Zahl von Kindeswegnahmen zu reduzieren und sie in ihre Familien zurückzubringen.

Die Regisseurin des Filmes – Professorin Larissa Behrendt – erhielt eine Auszeichnung für die „Beste Regie eines Dokumentarfilms“ (Best Direction of a Documentary Feature Film, 2018 ADG (Australian Directors' Guild) Awards). Professorin Behrendt sagte, sie möchte, dass das Publikum sich in die dargestellten Schicksale einfühlt. Sie wünscht sich, dass die Zuschauer die Situation und die Probleme im Hintergrund verstehen, die zu den extrem vielen Kindeswegnahmen führen.

Wie kann dies noch heutzutage geschehen?

Die Letmatherin Sabine Kacha lebt seit zehn Jahren in Australien und setzt sich für die Rechte der Ureinwohner ein, u.a. auch bei Amnesty International in Sydney. Sie zeigt Ausschnitte aus dem Film „After the Apology“. Da er in englischer Sprache ist, wird Sabine Kacha die Filmausschnitte mit Erklärungen in Deutsch begleiten und zusätzliches Material sowie eigene Photos präsentieren.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Amnesty International Gruppe Iserlohn/Hemer statt.


Termine

Montag, 28.05.2018 19:30 Uhr

Preise

Eintritt frei

Veranstalter

Stadtbücherei Iserlohn, Zweigstelle Letmathe
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn

Telefon: 02374/852880
E-Mail des Veranstalters
Webseite des Veranstalters


Veranstaltungsort

Stadtbücherei Iserlohn, Zweigstelle Letmathe, Clara-Deneke-Saal
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn

Telefon: 02374/852880
E-Mail des Veranstaltungsorts
Webseite der Veranstaltungsorts


Anfahrt: Routenplaner aufrufen


Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.


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