Das Bild zeigt eine Gruppe älterer Menschen

Projekt "Silver Learners" - Auftaktveranstaltung in Iserlohn vom 19. bis 21. Oktober 2016

Ausstellung in der GGT

Vom 19. bis 21. Oktober trafen sich Teilnehmer aller europäischen Projektpartner in der Volkshochschule Iserlohn zur Auftaktveranstaltung und zum gemeinsamen Austausch, um das Projekt "Silver Learners" zu entwickeln.

Den Auftakt bildete eine Exkursion zur Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT) am 19. Oktober. Als kompetenter Partner für Industrie, Handel und Handwerk im Wachstumsmarkt Generation 50plus ist die GGT in Iserlohn seit 1993 ansässig.

 

Die GGT präsentiert in einem übersichtlichen und benutzerfreundlichen Ausstellungszentrum ein vielschichtiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum in den Bereichen Alltagshilfen und Pflege, Küche und Haushalt, Bad, Elektro und Haustechnik, Mobilität sowie Sicherheit und Kommunikation.

Szenenfoto GGT

Interessenten und Fachleute können sich auf einer Fläche von 1.200 qm über mehr als 1000 Produkte von 100 Herstellern informieren und deren Funktionalität testen.

Die Projektpartner verschafften sich einen umfassenden Überblick über das Angebot der GGT. Höhepunkt war der Besuch des GGT Musterhauses, in dem verschiedene elektronische Unterstützungssysteme praktisch ausprobiert werden konnten.

Am 20. Oktober fand eine Tagung in den Räumen der VHS zur Vorstellung und Implementierung des Projektes statt.

Hierzu wurde ein ganztägiger Workshop mit den Projektpartnern durchgeführt, an dem als Gäste am Vormittag auch Dozentinnen und Dozenten der VHS teilnehmen, die Senioren unterrichten bzw. sich über die Thematik informieren wollten.

Nach einer Begrüßung durch den Leiter der VHS, Rainer Danne, und den Programmbereichsleiter Frank Finkeldei referierte Lieselotte Berthold zum Thema:

Wie lernen Ehrenamtliche in Iserlohn?

Projekttreffen in der VHS
Projekttreffen in der VHS 2
Projekttreffen in der VHS 3
Szenenfoto in der VHS
Szenenfoto in der VHS 2
Szenenfoto in der VHS 3

Anschließend wurden Projektinhalte- und Ziele präsentiert. Es folgte eine Präsentation jeder Bildungseinrichtung der Projektpartner aus den teilnehmenden Ländern Ungarn, Polen, Großbritannien, Luxemburg und den Niederlanden.

Am Nachmittag wurden innerhalb der Projektsteuerungsgruppe konkrete Planungen für das Projekt diskutiert. Inhalte des Workshops waren unter anderem:

  • Projektmanagement und Organisation
  • Projektstruktur und Zeitplan
  • Budget und Finanzen
  • Kommunikation und Berichtswesen

Im Zentrum stand die Bildung von transnationalen Arbeitsgruppen aller teilnehmenden Projektpartner, die im Projektzeitraum bis 2018 folgende Workshops vorbereiten, durchführen und auswerten:

  • Kompetenzen und Lernfähigkeiten der Älteren und die daraus folgenden Anforderungen an Bildungsangebote: Welche gerontologischen Grundlagen gibt es?
  • Kommunikation in Bildungseinrichtungen: Wie erreicht man die Zielgruppe, insbesondere die eigentlich bildungsfernen Gruppen und wie stärkt man die Kommunikationsfähigkeit der Senioren?
  • Weiterbildung für das tägliche Leben: Wie unterstützt man die ältere Generation im mediengeprägten Alltag?
  • Weiterbildung für die Gesundheit: Wie kann Gesundheit erhalten bleiben und wie stellt sich der Umgang mit neuen technischen Hilfsmitteln vor dem Hintergrund der altersüblichen Erkrankungen wie z. B. Demenz dar?
Gruppenfoto

Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz an der Vertreter der Lokalmedien in Iserlohn eingeladen waren. Eine Berichterstattung in der Lokalzeitung erfolgte am nächsten Tag.

Szene der Stadtführung

Der Workshoptag am 21. Oktober diente dazu, Iserlohn und die soziokulturelle Struktur vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in einer mittelgroßen Stadt Nordrhein-Westfalens kennenzulernen.

Eine Stadtführerin erläuterte dazu den teilnehmenden Projektpartnern bei einem informativen Stadtrundgang die geschichtliche Entwicklung Iserlohns. Ergänzt wurden die historischen Ausführungen um die Darstellung der soziokulturellen Rahmenbedingungen in Iserlohn.