Veranstaltungskalender der Volkshochschule Iserlohn

Made in Bangladesh - eine Textilarbeiterin kämpft für ihre Rechte

In Kooperation mit dem Weltladen Iserlohn - Film in Originalsprache mit deutschen Untertiteln.

An diesem Filmabend mit anschließender Diskussion werden die Themen Arbeits- und Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Geschlechtergerechtigkeit aufgegriffen und im Rahmen der Globalisierung in Beziehung zu uns und unserem Konsumverhalten gesetzt. Er handelt von der 23-jährigen Shimu, die in einer Textilfabrik in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs arbeitet. Aus Protest gegen die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen beschließt sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, eine Gewerkschaft zu gründen. Trotz der Drohungen der Fabrikleitung und gegen den wachsenden Druck ihres Ehemannes ist sie bereit, den Kampf um ihre Rechte aufzunehmen. Regisseurin Rubaiyat Hossain, in Bangladesch geboren, studierte Film an der New York University Tisch School of the Arts. Sie entschließt sich nach dem Einsturz des Gebäudes Rana Plaza 2013 und dem Tod von über 1000 TextilarbeiterInnen, einen Film über den Kampf der mutigen jungen Frauen zu drehen, die sich gegen die Verhältnisse auflehnen. „Eine ergreifende Geschichte über die Kämpfe von Frauen, die in Textilfabriken arbeiten. Ein Film, den jeder Verbraucher sehen und damit anfangen sollte, die Marken, die er kauft, zu hinterfragen“, sagt Aruna Kashyap von Human Rights Watch. Bei vorhandener E-Mailadresse kann im Vorfeld Infomaterial zur Vorbereitung zugesandt werden.

Termine

  • 21.09.23 19:00 - 21:15 Uhr
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