Das Bild zeigt Studenten im Gespräch.

Herkunftssprachlicher Unterricht im Märkischen Kreis

8 Sprachen - 29 Lehrkräfte - 50 Schulen

Was ist herkunftssprachlicher Unterricht?

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt sich dafür ein, die interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund zu erhalten bzw. zu verbessern.

Hierzu wird unter bestimmten Voraussetzungen in Ergänzung zum regulären Unterricht herkunftssprachlicher Unterricht (HSU) angeboten. Das Schulamt für den Märkischen Kreis ist für die Planung und Organisation zuständig.

Je nach Größe der Lerngruppe stammen die Teilnehmer aus verschiedenen Schulen und werden (oftmals nachmittags) an einer Schule zentral unterrichtet.

Wie kann man sich anmelden?

Soll ein Kind in eine bereits bestehende Lerngruppe aufgenommen werden, können die Eltern über die Schule, die das Kind besucht, eine Anmeldung zum HSU vornehmen. Die Aufnahme erfolgt immer zu Schuljahresbeginn.

Beim Schulwechsel nach Klasse 4 ist die erneute Anmeldung zum HSU im Rahmen des Anmeldeverfahrens an der weiterführenden Schule erforderlich.

Eltern von Schulanfängern können im Rahmen der Anmeldung in der Schule (im Herbst des Vorjahres) das Anmeldeformular ausfüllen und bis zum 15. Februar an der aufnehmenden Schule abgeben.

Das Anmeldeformular finden Sie hier:

Welche Voraussetzungen müssen für die Neueinrichtung einer Gruppe erfüllt werden?

Zur Einrichtung einer neuen Gruppe für den herkunftssprachlichen Unterricht müssen schriftliche Anmeldungen der Erziehungsberechtigten von 15 Schülerinnen und Schülern in der Grundschule bzw. 18 Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I gleicher Herkunftssprache vorliegen.

Mit der Unterschrift werden die Schülerinnen und Schüler verpflichtet, regelmäßig am herkunftssprachlichen Unterricht teilzunehmen, sobald dieser eingerichtet wird.

Das Schulamt ermittelt anhand der Anmeldungen den Bedarf für den herkunftssprachlichen Unterricht und beantragt die entsprechenden Stellen / Stellenanteile bei der Bezirksregierung Arnsberg, die die Vergabe der Stellen koordiniert.

Da es sich beim herkunftssprachlichen Unterricht um ein freiwilliges Angebot des Landes handelt, ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Stellen begrenzt. Sofern Stellen / Stellenanteile zur Verfügung gestellt werden können, sucht das Schulamt eine entsprechend geeignete Lehrkraft und richtet die Gruppe ein.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage der Bezirksregierung.

Gruppen für den herkunftssprachlichen Unterricht in Iserlohn

Stand: 01.08.2018

OrtSpracheSchule
IserlohnArabischGrundschule Im Wiesengrund
Grundschule Süd
Grundschule Burg
Hauptschule Martin-Luther
GriechischGrundschule Bömberg
ItalienischGrundschule Bartholomäus
MakedonischGrundschule Lichte Kammer
PolnischGrundschule Auf der Emst
Grundschule Lichte Kammer
Märkisches Gymnasium Iserlohn
RussischGrundschule Lichte Kammer
Grundschule Nußberg
SpanischGrundschule Bömberg
TürkischGrundschule Auf der Emst
Grundschule Bartholomäus
Grundschule Bömberg
Grundschule Burg
Grundschule Im Wiesengrund
Grundschule Süd
Hauptschule Letmathe
Hauptschule Martin-Luther
Gesamtschule Nußberg