Die Sonne scheint durch Nebel in einem goldenen Wald im Herbst

Erstellung eines Teilkonzeptes „ Anpassung an den Klimawandel in der Stadt Iserlohn“

Die Stadt Iserlohn hat beschlossen, gemäß der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Fördermittel für ein Teilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel zu beantragen.

Mit dem Zuwendungsbescheid: FKZ 03K07477 des Projektträger Jülich stehen nun die Mittel zur Durchführung bereit. 

Hintergrund

Seit 2012 verfügt Iserlohn über ein integriertes Klimaschutzkonzept (IKK) mit einem detaillierten Maßnahmenkatalog. Seitdem wurde die erfolgreiche Umsetzung vieler Maßnahmen in die Wege geleitet

Der Stadtverwaltung und den lokalen Akteuren ist jedoch bewusst, dass auch mit international erfolgreichem Klimaschutz bestimmte Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr abzuwenden sind, und dass diese Entwicklung viele Herausforderungen für Kommunen mit sich bringt.

Ende 2016 wurden in Iserlohn mit verschiedenen Akteuren aus Lokalpolitik, Verwaltung, Eigenbetrieben und Bürgerschaft durchgeführt, mit dem Ziel, das Klimaschutzkonzept weiterzuentwickeln. In diesem Rahmen wurde auch diskutiert, welche zusätzlichen Aktivitäten und Schwerpunktsetzungen in Zukunft sinnvoll sein könnten und welche Themen vom bisherigen Maßnahmenkatalog aus Sicht der Akteure noch nicht ausreichend abgedeckt werden.

Als wichtiges Thema, das im bisherigen Klimaschutzkonzept noch nicht berücksichtigt ist, hat sich in diesem Diskussionsprozess die Anpassung an die Folgen des Klimawandels herausgestellt. Die Akteure stimmten darin überein, dass eine Analyse der Verwundbarkeit durch steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge und sonstige lokale Klimafolgen für Iserlohn notwendig ist. Außerdem wurden Maßnahmen zur Sicherung der Infrastruktur, zum Schutz vor Hitze und Hochwasser und zur positiven Beeinflussung des Mikroklimas durch Grünflächen und Gewässer von den Akteuren übereinstimmend als sinnvolle Ergänzungen zu den bisherigen Klimaschutzmaßnahmen gesehen.

Für die Abwicklung und Durchführung des Vorhabens ist im Fördergebiet "Klimaschutzinitiative" das Forschungszentrum Jülich GmbH, der Projektträger Jülich (PtJ), Außenstelle Berlin, zuständig.

Förderkennzeichen: 03K47477

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Kontaktdaten:

Stefan Marquardt

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