Aktuelles

Präventive Theateraufführung für Kinder – „Die große Nein-Tonne“
Eine Entdeckungsreise ins eigene Selbstbewusstsein

In den vergangenen Jahren ist der sexuelle Missbrauch von Kindern zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, insbesondere aber immer dann, wenn Medien über neue Fälle berichtet haben.

Am Samstag, 25. September, findet um 14:30 Uhr im Saal A der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220-226) die Theateraufführung der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück „Die große Nein-Tonne“ statt, zu der die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn in Zusammenarbeit mit der Iserlohner Künstlerin Ulrike Langguth alle interessierten Kinder (im letzten Kindergartenjahr und in der 1. Und 2. Klasse) herzlich einlädt: „Die große Nein-Tonne“ ist eine Präventionsveranstaltung gegen sexuelle Gewalt, die Kinder für körperliche Grenzverletzungen sensibilisiert und ihnen Mut macht, sich gegen sie zu wehren.

Im Programm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück heiß es: Was mögen wir eigentlich alles nicht? Und warum? Und was muss trotzdem sein? Mit dem Programm Die große Nein-Tonne erforschen wir mit Kindern ab dem letzten Kindergartenjahr unsere individuellen Nein-Gefühle. Und entdecken dabei die Unterschiede zwischen lästigen, aber sinnvollen Regeln und inakzeptabler Fremdbestimmung. Zähneputzen ist wichtig. Aber Erwachsene, die für Kinder bestimmen, dass die Suppe nicht mehr zu heiß ist, überschreiten ihre und unsere Grenzen. Alles, was sie nicht länger hinnehmen wollen und müssen, entsorgen die entschlussfreudigen Figuren in unserem Stück in einer großen Tonne. So werden sie unseren Zuschauern zu Vorbildern und ermutigen sie, ihren Gefühlen zu vertrauen – eine unverzichtbare Lektion für die Entwicklung eines starken Selbstbewusstseins.

Die Veranstaltung wird durch den Erlös der Präventionsveranstaltung „SOGAR KINDER - Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern“ für Eltern und Fachkräfte die bereits 2019 im Barendorf stattfand, ermöglicht.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Da nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung steht, wird um Anmeldung bis zum 22.09. gebeten - telefonisch (02371/217-1331 oder -1330) oder per E-Mail (marina.himmelberg@iserlohn.de) bei Frau Himmelberg.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der eingeschränkten Platzzahl möglichst nur eine Begleitperson mit den Veranstaltungsaal besuchen sollte. Die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorgaben nach der Corona-Schutzverordnung werden umgesetzt. Das bedeutet, dass Sie für den Besuch dieser Veranstaltung einen Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung bereithalten müssen. Es wird um Verständnis gebeten, falls sich eine neue Pandemielage abzeichnet, welche zu einer Absage oder zu Änderungen führen sollte.

Der dritte Fanny-van-Hees-Preis für Franziskanerin Schwester Monika Grötz
Auszeichnung für eine Helferin in der Not

Am 28. Juli 2021 überreichte der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler den Fanny-van-Hees-Preis an die Franziskanerin Schwester Monika Grötz. Der Fanny-van-Hees-Preis ist ein Preis der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn, der in Abstimmung mit der Iserlohner-Frauen AG seit 2015 an Frauen in Iserlohn verliehen wird, die außergewöhnliche Leistungen vollbracht haben oder mutig neue Wege gegangen sind. Schwester Monika Grötz ist die dritte Preisträgerin. Michael Scheffler würdigte sie in seiner Laudatio als stille Heldin des Alltags, als Kämpferin für ihre Mitmenschen und Begleiterin für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und schilderte ihren beeindruckenden Lebensweg. „Ohne Sie wäre das Leben in Iserlohn kälter und ärmer. Oder, anders gesagt, durch Ihr ehrenamtliches Engagement wird unsere Gesellschaft reicher“, so Michael Scheffler.

Schwester Monika Grötz, geboren 1937 in Niederschlesien kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Bereits im jungen Alter erfuhr sie Nöte und Sorgen, als sie und ihre Familie während des Zweiten Weltkriegs aus der Heimat vertrieben wurden und flüchteten. Im Jahr 1962 ist sie, für ihre Familie überraschend, in den Orden der Franziskanerinnen eingetreten und war zunächst im Mutterhaus in Salzkotten tätig. Bis zum heutigen Tag geht Schwester Monika ihrer Berufung nach. Obwohl sie längst ihren Ruhestand genießen könnte, ist sie seit mittlerweile mehr als zwanzig Jahren als Seelsorgerin tätig und kümmert sich um die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pankratius Altenheimes in Iserlohn. In ihrer Arbeit schenkt sie den Menschen ein offenes Ohr, Trost und Kraft. In den Gesprächen, die sie mit häufig schwer kranken Menschen führt, geht es um Krankheit, Leiden, Sterben, Tod. Sie steht den Menschen in dieser schwierigen Zeit ihres Lebens bei, entsprechend dem Leitspruch der Franziskanerinnen: Für die Nöte der Zeit da sein. Insbesondere während der Corona-Krise wurde das Engagement von Schwester Monika Grötz geschätzt. Auch in den Hochhasen der Pandemie war sie für die Nöte und Sorgen ihrer Mitmenschen da.

Weitere Informationen zu der Verleihung finden Sie hier in der Pressemitteilung der Stadt Iserlohn.

ISERLOHN für Selbstbestimmung & Toleranz
Kampagne für mehr Gleichstellung im Alltag

Im Rahmen des Internationalen Frauentages 2021 und der Aktualisierung des Frauen*Stadtbuches starten wir unsere Kampagne für mehr Gleichstellung im Alltag.

Durch Toleranz und Mut zur Selbstbestimmung kann jede*r von uns zu einem (geschlechter-)gerechten Miteinander beitragen! In kleinen Schritten, aber mit großer Wirkung!

Wir sind alle mit bestimmten Klischees, Stereotypen sowie Rollenbildern aufgewachsen und sozialisiert worden. Verinnerlichte Vorurteile und negative Glaubenssätze können uns unbewusst im Alltag beeinflussen und uns die Freiheit nehmen, ein selbstbestimmtes, emanzipiertes Leben zu führen. Wir haben einige (altbackene, aber leider noch gängige) Sprichwörter und Floskeln aufgegriffen und umgeschrieben. Ein kleiner Perspektivenwechsel also.

Unsere Botschaften gibt es hier als Download und auf Postkarten* zum Verschicken und Verteilen. Wenn Sie Interesse an den Postkarten haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Die Postkarten sind kostenlos. Wir freuen uns!

*Ein QR-Code der direkt zum Frauen*Stadtbuch Iserlohn führt, befindet sich auf der Rückseite der Postkarten. Somit können die Postkarten auch an Interessierte oder Betroffene weitergegeben werden.

 

Die Ergebnisse unserer Kampagne sehen Sie auch auf Social Media:

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#MACHDEINDING

 

Frauen*Stadtbuch Iserlohn 2021 als Download mit virtuellem Stadtplan ab sofort verfügbar

Zum Internationalen Frauentag veröffentlicht die Gleichstellungsstelle das Frauen*Stadtbuch Iserlohn 2021 als Download mit virtuellem Stadtplan

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März lässt sich eine kritische Bilanz für die Gleichstellung der Geschlechter ziehen. Die Corona-Krise hat insbesondere Frauen hart getroffen und zum Teil bestehende Missstände verschärft.

Die systemrelevante Arbeit von Pflege- und Reinigungskräften, Verkäufer*innen, Erzieher*innen, usw. wird überwiegend von Frauen unter prekären Bedingungen und zu unfairen Löhnen geleistet. Die psychischen sowie physischen Belastungen sind überdurchschnittlich hoch und es besteht ein höheres Risiko für Ansteckungen. Der UN Women Bericht 2020 deckt auf, dass der Lockdown ebenso einen negativen Einfluss auf die Ungleichverteilung von unbezahlter Fürsorgearbeit und Erwerbsarbeit hat. Die Statistiken zeigen, dass es zu einer Retraditionalisierung von Geschlechterrollen kommt, da es oft die Mütter sind, die die Hauptlast der Betreuungs- und Sorgearbeit in den Familien tragen, wenn Kitas und Schulen geschlossen haben. Das führt dazu, dass Frauen häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihre Beschäftigung zugunsten der Familie komplett aufgeben. Es ist langfristig zu erwarten, dass das negative Auswirkungen auf die Erwerbsbiographien und die Rentenansprüche von Frauen haben wird. Folglich steigt das Armutsrisiko für Frauen. Hilfe- und Beratungsstellen verzeichnen zudem einem Anstieg von häuslicher Gewalt seit Beginn der Pandemie. Lockdown, Kontaktverbote und Existenzängste belasten Partnerschaften zusätzlich und erschweren die Lage für Opfer von Gewalt. Auch das Frauenhaus Iserlohn registrierte bereits eine verstärkte Nachfrage an Plätzen.

Fazit: Die Gleichstellung der Geschlechter ist noch längst nicht erreicht! Die Pandemie zeigt, dass selbst da wo Gleichstellung erreicht ist, sie höchst fragil ist. Das bedeutet auch für die Gleichstellungsarbeit in Iserlohn, dass vermehrt Aufklärungs- und Beratungsarbeit geleistet werden muss. Die Herausforderungen in Zeiten strikter Corona-Einschränkungen sind, Frauen auf neuen Wegen zu erreichen, zu motivieren sich Hilfe und Beratung zu holen oder sich selbst zu engagieren und eigene Netzwerke auf- bzw. auszubauen. Das aktualisierte Frauen*Stadtbuch Iserlohn und der digitale Stadtplan werden pünktlich zum Internationalen Frauentages 2021 mit diesen Zielen veröffentlicht.

Zum Download des Frauen*Stadtbuches und für weitere Informationen klicken Sie hier.

Zum virtuellen Stadtplan gelangen Sie hier (Geoportal).

Die Gleichstellungsstelle bewirbt die Veröffentlichung des Stadtbuches im Rahmen einer Kampagne zu mehr Gleichstellung im Alltag durch Toleranz und Selbstbestimmung. Wer neugierig ist kann die Kampagne auf Facebook oder Instagram verfolgen.

Mehrsprachiger Flyer "Häusliche Gewalt ist strafbar!" und Visitenkarte sind ab sofort verfügbar

Die Zahl der Opfer partnerschaftlicher Gewaltdelikte steigt seit Jahren konstant an. Das zeigen die neuen Zahlen der „Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2019“ des BKA. Demnach wurden 2019 insgesamt 141.792 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt (2015 waren es 127.457 Opfer, 2017 schon 138.893). Davon waren über 81 Prozent weiblich. Für 117 Frauen endete die Gewalt tödlich. Die Statistik erfasste Delikte wie vorsätzliche, einfache und gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Mord und Totschlag.

Statistisch wird alle 45 Minuten eine Frau Opfer von vollendeter oder versuchter gefährlicher Körperverletzung durch ihren Partner. An jedem dritten Tag stirbt eine Frau an den Folgen der Gewalt. Die Kriminalstatistik beschreibt allerdings nur den Umfang polizeilich bekannter Fälle von Partnerschaftsgewalt. Die Dunkelziffer ist, laut Experten, extrem hoch. Seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnen Hilfe- und Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg an Anfragen. Einschränkungen des öffentlichen Lebens und fehlende soziale Kontakte treffen von Gewalt betroffene Frauen und Kinder besonders hart. Zu oft wird das Thema nicht ernst genommen oder bagatellisiert. Die Folge ist, dass die Opfer aus Angst und Scham schweigen.

Häusliche Gewalt ist auch im Märkischen Kreis ein Thema. Durch die Arbeit der "Runden Tische gegen häusliche Gewalt im MK" engagieren sich Frauenberatungsstellen, Frauenhaus, Jugendämter, Kinderschutzbund, Polizei, Staatsanwaltschaft, Hilfeeinrichtungen und Gleichstellungsstellen gemeinsam gegen häusliche Gewalt. Gemeinsam wurde der neue Info-Flyer „Häusliche Gewalt ist strafbar!“ erarbeitet. Der Flyer klärt in zehn Sprachen (deutsch, englisch, französisch, russisch, polnisch, türkisch, arabisch, bulgarisch, rumänisch, farsi) über häusliche Gewalt auf und zeigt, an wen sich Betroffene und Angehörige im Märkischen Kreis wenden können.

Zusätzlich zum Flyer wurde auch die Visitenkarte der "Runden Tische" aktualisiert. Hier finden Betroffene auf einen schnellen Blick Kontaktdaten zu Hilfestellen im Märkischen Kreis.

Einrichtungen, Hilfestellen, Institutionen, Verbände und lokale Unterstützer*innen, die gerne mit dem Flyer oder der Visitenkarte arbeiten bzw. diesen in ihren Räumlichkeiten auslegen möchten, können sich bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn unter der Rufnummer 02371 / 217-1330 oder -1331 oder per E-Mail an gleichstellungsstelle@iserlohn.de melden.

Den Flyer als PDF gibt es hier.

Fachtagung 2020
„Wenn Kinder Partnerschaftsgewalt erleb(t)en - Auswirkungen, Handlungsweisen und Gebote für den (begleiteten) Umgang“

Trotz und gerade wegen der aktuellen Situation zur COVID-19 Pandemie hat sich der Koordinierungskreis der Runden Tische gegen häusliche Gewalt MK dazu entschieden einen Fachtag zum Thema „Wenn Kinder Partnerschaftsgewalt erleb(t)en - Auswirkungen, Handlungsweisen und Gebote für den (begleiteten) Umgang“ durchzuführen.

Der Fachtag findet am Montag, den 30. November 2020, in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr online statt. Die Referent*innen Frau Prof. Dr. Barbara Kavemann und Herr Alexander Korittko werden im Rahmen ihrer Vorträge verschiedenen Fragestellungen nachgehen. Es wird die Möglichkeit geboten per Chat und Video Fragen zu stellen.

Anmeldungen sind ab sofort unter folgenden Link möglich: www.menden.de/anmeldung-fachtagung

Das ausführliche Programm des Fachtages sowie der Link zur Teilnahme an der Veranstaltungen werden nach der Anmeldung zugesenden.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Inhalt entnehmen Sie dem Flyer.

Mädchen-Workshop zum Thema Selbstakzeptanz
Herbstferienspiele 2020

Im Oktober ist internationaler Mädchentag. Der Tag soll mit Veranstaltungen weltweit dazu beitragen, auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen, ihre Belange darstellen und Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind. Wir finden es wichtig, dass Mädchen selbstbewusst und stark auftreten, um ihre Bedürfnisse, Ideen und Meinungen in der Welt durchzusetzen. Im Zuge der Herbstferienspiele der Stadt Iserlohn lädt die Gleichstellungsstelle zu einem Workshop für Mädchen ein, der Selbstakzeptanz zum Thema macht. Wenn man sich selbst, seine Eigenheiten, den Charakter und die eigenen Identität bewusst und positiv wahrnehmen kann, hat das Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und die eigenen Möglichkeiten für sich selbst einzustehen.

Der Workshop richtet sich an Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren. Wir werden uns gemeinsam spielerisch auf das Thema einstimmen und uns erst einmal kennenlernen. Danach werden wir unsere Ideen zum Thema Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein teilen und sammeln. Daraus kann dann jede für sich eine bunte und individuelle Collage basteln. Das Material dafür wird vor Ort bereitgestellt. Zwischendurch machen wir ein paar Übungen aus dem Yoga, die Spaß und Energie fördern.

Der Workshop findet statt

  • jeweils am 14. und 21. Oktober 2020
  • von 10.00 bis 12.30 Uhr
  • im Bürgerraum Südstadt, Am Bilstein 17
  • Kosten 5 €
  • eine Anmeldung ist erforderlich

Die Anmeldung ist unter den Telefon-Nummern 02371-217-2239 oder 217-2245 ab sofort möglich. Weitere Informationen und wichtige Hinweise findet ihr auf der Homepage des Kinder- und Jugendbüros

Fragen zum Inhalt der Veranstaltung beantwortet Marina Berchem unter 02371-217-1332. 

Die Gleichstellungstelle in den Sozialen Netzwerken

Die Gleichstellungsstelle ist ab sofort auf Facebook und Instagram vertreten!

Regelmäßig werden wir Informationen zu gleichstellungsrelevanten Themen, Projekten und Veranstaltungen posten.

Hier geht es zu den Profilen:

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Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Hinweis zur Beratung für Frauen und Mädchen

Wir sind weiterhin für Sie da! Marina Berchem berät Sie montags, mittwochs und donnerstags telefonisch unter der Rufnummer 02371 / 217-1332 oder per E-Mail (marina.berchem@iserlohn.de). Auf Wunsch ist auch eine Videoberatung oder ein persönlicher Termin möglich.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter Beratung.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen im Moment keine offene Sprechstunde anbieten. Um sowohl die Bürger*innen als auch die Mitarbeiter*innen vor unnötiger Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu schützen, bittet die Stadt Iserlohn, die Rathäuser und städtischen Dienststellen nur in wirklich dringenden Angelegenheiten aufzusuchen.

Weitere Beratungs- und Hilfeangebote auf einen Blick finden Sie hier.

Netzwerk gegen Essstörungen

Essstörungen sind ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankungen, die überwiegend Mädchen und Frauen - aber zunehmend auch Jungen und Männer betreffen. Kennzeichnend für Essstörungen ist, dass Essen das Leben der Betroffenen bestimmt.

Nach einem erfolgreichen Fachtag zum Thema Essstörungen im November 2015 gründeten die Veranstalterinnen mit interessierten Fachkräften unterschiedlicher Institutionen im Januar 2016 das Netzwerk Essstörungen. Ziele des Netzwerks Essstörungen sind u.a. die Förderung des Austausches und die Vernetzung der mit dem Thema befassten Institutionen. 

Auf der Homepage des Netzwerks finden Betroffene und Angehörige weitere Informationen und Hilfsangebote im nördlichen Märkischen Kreis und der Umgebung.

"SOGAR KINDER!" als Podcast

Präventionsveranstaltung gegen sexuellen Missbrauch in der Kindheit vom Samstag, 17. August 2019, in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn bedankt sich bei Reinhard Wilke, der einen Vortrag zum Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern“ vor den rund vierzig Eltern, Großeltern und Fachleuten gehalten hat.

Der Deeskalationstrainer der Gewaltakademie Villigst hat neben seiner Tätigkeit als Polizeibeamten viel Erfahrung auf dem Gebiet der Kriminalprävention gesammelt. Dabei wurden, nach entsprechender polizeilicher Ausbildung, unter anderem die Arbeitsfelder der Gewalt- und Verhaltensprävention, einschließlich der Prävention von Sexualstraftaten an Kindern, Mädchen und Frauen, zu seinen Fachgebieten. In seinem Vortrag zeigte Reinhard Wilke auf, was man auf der Sachebene über sexuellen Missbrauch von Kindern wissen muss und beleuchtete die Profile von Tätern und Opfern. Anhand anonymisierter Fallbeispiele beschrieb er die Strategien der Täter. Der Vortrag vermittelte, wie man Kinder durch richtiges, vorbeugendes Verhalten bestmöglich vor sexuellem Missbrauch schützen kann und welche Möglichkeiten es gibt, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind Opfer von sexueller Gewalt geworden sein könnte.

Interessierte können unter Radio-Iserlohn.de Mitschnitte aus dem Vortrag als Podcast hören. Für Radio Iserlohn war Charlotte Kroll unterwegs und konnte den ersten Teil des Vortrags aufnehmen.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch den Erlös der von der Iserlohner Künstlerin Ulrike Langguth initiierten Benefiz-Veranstaltung „Sogar Kinder!“, die am 12. April in der Erlöserkirche in Iserlohn-Wermingsen stattfand.

Projekt "Starke Mädchen aus Iserlohn"

Die Ergebnisse des Projekts der städtischen Gleichstellungsstelle sind nun online!

Das Projekt ist im Rahmen der Ferienspiele im Sommer 2019 entstanden und richtete sich an Mädchen im Alter zwischen 9 und 12 Jahren.

Vielen Dank an die kreativen Teilnehmerinnen, deren tolle Ideen das Projekt mit Leben gefüllt haben!

Es hat viel Freude gemacht, mit Euch gemeinsam herauszufinden wie viel Vielfalt in dem Begriff "Stärke" steckt!

Hier geht es zur Präsentation des Projekts und zu den Starken Mädchen!

Immer freitags: Weiberwirtschaft

Der gemütliche Bürgerraum am Fuß der Treppe zum Fritz-Kühn-Platz ist das Domizil des Bürgervereins Südstadt Iserlohn. Auch das Projekt "Südstadtgärten" hat dort sein Basislager ...

... und an jedem Freitag hat in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle auch die "Weiberwirtschaft" ein Zuhause gegenüber der Bauernkirche gefunden. Von 15 bis 17 Uhr steht die Tür offen für Frauen und Mädchen aller Generationen und Kulturen. Ansprechpartnerin ist Gudrun Axmacher vom Vorstand des Bürgervereins. Doch was in der "Weiberwirtschaft" am Ende passiert, hängt immer ganz von den Gästen ab. Der offene Treffpunkt möchte zunächst nicht mehr sein als eine kleine "Zeitinsel" mit genügend Muße für Gespräche, Raum für Ideen und Platz für jede, die Lust hat, mal herein zu schauen und dabei zu sein.

Ein Überraschungssonderangebot auf dem Weg ins Wochenende! Unbedingt mal reinschauen und dringend weitersagen.