Aktuelles

Neue In­te­r­es­sen­tinnen sind herzlich willkommen

Die „Weiberwirtschaft“ trotzt auch schwierigen Zeiten und freut sich über neue Gesichter

Seit nunmehr sieben Jahren treffen sich die Frauen der „Weiberwirtschaft“ in teils wechselnder, aber überwiegend beständiger Zusammensetzung und trotzen auch schwierigen Zeiten. Denn die Frauen mussten wegen der Corona-Pandemie längere Pausen in Kauf nehmen, sind nun aber zuversichtlich, dass die kommende Zeit wieder regelmäßige Treffen zulässt. Zudem freuen sich die aktuell bis zu sieben Damen über neue Gesichter. Der offene Frauen-Treff findet jeden Freitag statt und heißt Frauen jeden Alters und aller Kulturen herzlich willkommen. Die Themen legen die Besucherinnen selbst fest - je nach aktuellen Erlebnissen, Ereignissen oder Stimmung wird über alles geredet oder diskutiert. Das Angebot kann als eine kleine "Zeitinsel" mit genügend Muße für Gespräche sowie Raum für Ideen verstanden werden, mit Platz für jede, die Lust hat, mal unverbindlich herein zu schauen und dabei zu sein. Begleitet und unterstützt wird der Frauen-Treff von der städtischen Gleichstellungsstelle.

Aktuell trifft sich die Runde freitags von 15 bis 17 Uhr im Café Schnöggel am Fritz-Kühn-Platz. Eine Kontaktaufnahme vor dem ersten Besuch ist wünschenswert.

Ansprechpartnerin ist Annegret Simon (Telefon 02371 5876).

Abschaffung des § 219a: Ein Schritt in die richtige Richtung

Hier geht es zur Pressemitteilung zur Abschaffung des § 219a der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Iserlohn.

Begegnung als Schlüssel für Toleranz

Je häufiger Menschen miteinander ins Gespräch kommen, desto höher ist die Chance, Ängste und Vorurteile zu überwinden.

Die städtische Gleichstellungsstelle möchte gemeinsam mit Dina Quasdorf vom Trans*treff Iserlohn einen Raum für Begegnung und Kommunikation schaffen. Im Rahmen der im Waldstadtlabor (Nordengraben 10) stattfindenden Vereinstage können Interessierte am Samstag, 16. Juli, von 10 bis 14 Uhr mit Dina Quasdorf und Vertreterinnen der Gleichstellungsstelle und Frauen- und Mädchenberatungsstelle ins Gespräch kommen, Fragen stellen sowie verschiedene Broschüren, Flyer und weiteres Infomaterial zu queeren Themen erhalten.

Dina Quasdorf ist psychologische Beraterin mit Zusatzausbildungen im Bereich Trans* und berät ehrenamtlich Transgender und Angehörige. Sie ist unter anderem Expertin für Transsexualität, Transition, Outing, Personenstandsänderung und kennt sich mit den Themen Mobbing und persönliche Selbstfindung aus. Gemeinsam mit ihrer Ehefrau ist sie Initiatorin des Selbsthilfetreffens für Trans*Menschen, Angehörige und Interessierte. Wer mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, den Infostand im Waldstadtlabor am 16. Juli zu besuchen.

Der aktualisierte Scheidungsratgeber ist ab sofort erhältlich

Die Entscheidung für eine Trennung  / Ehescheidung geht häufig einher mit Sorgen und Zukunftsängsten. Viele Fragen und Unsicherheiten belasten die Betroffenen. Was bei einer Trennung alles bedacht werden sollte, fasst der neue, kostenlose Scheidungsratgeber verständlich und klar gegliedert zusammen, den die Gleichstellungsbeauftragen des Märkischen Kreises herausgegeben haben.

Weite Informationen sowie der Ratgeber als Download sind hier erhältlich.

Neues Beratungsangebot für geflüchtete Frauen und Mädchen aus der Ukraine

Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn bietet speziell für Frauen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, immer dienstags zwischen 11 und 13 Uhr, mit Unterstützung einer Dolmetscherin, Beratung an. Weitere Informationen und den Flyer auf deutscher und ukrainischer Sprache finden Sie hier.

Die städtische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen bietet ab Mai ein neues Gruppenangebot für Frauen im WALD | STADT | LABOR an

Supermama & Powerfrau? – Du bist gut so, wie du bist! So lautet der Titel des neuen Gruppenangebots für Frauen von der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen.

Frauen und vor allem Mütter werden mit dem erhöhten Anspruch konfrontiert, eine Supermama und Powerfrau zu sein und geraten dadurch unter Druck. Eingeladen zum Gruppentreffen sind alle Frauen, die ihre Rolle überdenken, überzogene Ansprüche und Erwartungen hinterfragen und eine neue, individuelle Vorstellung vom Mutter- bzw. Frausein kreieren wollen. In einer entspannten Atmosphäre können Frauen sich austauschen, über ihre eigenen Wünsche sprechen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Zudem erhalten sie Unterstützung und Informationen über weitere Hilfsangebote. Angeleitet wird die Gruppe durch die Mitarbeiterin Sabrina Diedrich. Sie ist Diplom Sozialarbeiterin/-pädagogin und tätig in der Beratung für Frauen und Mädchen in der Beratungsstelle der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn.

Weitere Informationen zu den Inhalten, Terminen und zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Beratungsstelle oder dem WALD | STADT | LABOR.

Internationaler Frauentag 2022

Wir fordern....

Die städtische Gleichstellungsstelle und der Vorstand der Iserlohner Frauen-AG freuen sich über das Ergebnis einer Plakataktion zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Vertreterinnen und Unterstützerinnen der Iserlohner Frauen-AG haben Forderungen, persönliche Wünsche und Botschaften formuliert. Auf einem Plakat als Collage gebündelt sollen sie nun an verschiedenen öffentlichen Orten in der Stadt hängen und anlässlich des Internationalen Frauentages auf geschlechterbezogene Benachteiligung und Ungleichbehandlung aufmerksam machen. Die Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos freut sich, dass eine Vielzahl von gleichstellungsrelevanten Themen auf dem Plakat abgebildet ist: „Es wird deutlich, welche Themen den beteiligten Frauen auf den Herzen liegen. Sie fordern unter anderem Lohngerechtigkeit, Bildung und Chancengleichheit, Selbstbestimmung, Schutz vor Gewalt und Schluss mit Sexismus. Ich finde zudem, dass wir auf dem Plakat ein tolles Abbild davon haben, wie wunderbar, vielfältig und stark Iserlohner Frauen sind.“

Der Internationale Frauentag ist traditionell der Tag, an dem Frauen auf der ganzen Welt in die Öffentlichkeit treten um die Gleichberechtigung der Geschlechter fordern. Selbst im Jahr 2022 sind diese Forderungen nötig. Frauen verdienen im Schnitt immer noch 18 Prozent weniger als Männer und sind statistisch häufiger von Armut betroffen. In der Politik und Wirtschaft sind sie weiterhin unterrepräsentiert, Beispiele: Im Deutschen Bundestag liegt der Frauenanteil bei zirka 34 Prozent; der Anteil von Frauen in den Vorständen von Börsenunternehmen liegt bei gerade mal 13,4 Prozent. In Haushalten mit Kindern leisten Frauen über 80 Prozent mehr an unbezahlter Sorge-Arbeit als Männer. Ebenso wird der Großteil der beruflichen Care-Arbeit in Deutschland von Frauen geleistet, häufig zu prekären Arbeitsbedingungen. Frauen werden häufiger Opfer von Partnerschaftsgewalt oder erleben Sexismus im öffentlichen Raum. Auch Solidarität und Frieden sind wichtige Forderungen der Beteiligten, welche angesichts der aktuellen Lage in Europa alle Menschen, die unter den Folgen eines menschenverachtenden Krieges leiden, einschließen. Frauen, Kinder und Männer.

An der Plakataktion beteiligt haben sich Vertreterinnen des Frauen-AG Vorstandes, das Frauenhaus, die Gleichstellungsstelle, die städtische Frauen- und Mädchenberatung, die „Omas Gegen Rechts“, Vertreterinnen der AWO Iserlohn, des Zonta-Clubs Iserlohn und der Frauenorganisation Lajna Imaillah der Ahmadiyya Muslim Jamaat Iserlohn sowie engagierte Bürgerinnen. Die Iserlohner Frauen-AG ist ein Zusammenschluss von insgesamt über 20 verschiedenen Gruppen, Verbänden, Institutionen und interessierten Frauen in Iserlohn. Sie wurde bereits 1988 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen von Frauen und Mädchen auf kommunaler Ebene zu vertreten. Zur Umsetzung dieser Ziele strebt die Arbeitsgemeinschaft die Vernetzung aller Frauengruppen und frauenrelevanten Einrichtungen in Iserlohn an, unabhängig von Partei-, Religions- und Nationszugehörigkeit. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Diskussion frauenpolitischer Anliegen. Neue Interessentinnen sind immer herzlich willkommen. Um Voranmeldung in der Gleichstellungsstelle wird gebeten.

Neue Dokumentation verfügbar:
"Wir haben einfach gemacht!" - Einblicke in die Anfänge der Iserlohner Frauenbewegung

Errungenschaften der lila Latzhosen

Die Dokumentation „Wir haben einfach gemacht!“ zur Frauenbewegung in Iserlohn ist ab sofort verfügbar und kann als Angebot zum Internationalen Frauentag von Schulen, Bildungseinrichtungen und Interessierten genutzt werden. Das Angebot gilt für Lehrkräfte, Sozialarbeiter und –arbeiterinnen sowie alle Beschäftigten in Bildungseinrichtungen, die die Dokumentation zum Internationalen Frauentag am 08. März - aber auch gerne darüber hinaus - als Anlass nehmen möchten, das Thema Geschlechtergerechtigkeit mit jungen Menschen zu besprechen. Aber auch alle Interessierten, Studierenden, Schüler und Schülerinnen sind herzlich eingeladen sich bei der städtischen Gleichstellungsstelle zu melden:

Die Dokumentationen sind kostenlos verfügbar und können unter der Telefonnummer 02371 / 217-1330 oder per E-Mail patricia.dacruzsantos@iserlohn.de angefordert werden.

Hier geht es zur digitalen Version sowie weiteren Informationen und Materialien.

Veranstaltungen im November 2021 rund um den "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen"

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

So steht es zwar in Artikel 2 des Grundgesetzes geschrieben, die Realität sieht heute jedoch teilweise noch immer anders aus, was auch die Statistiken zeigen. Über 600 Strafanzeigen gab es 2020 wegen häuslicher Gewalt im Märkischen Kreis. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Opfer von Partnerschaftsgewalt sind über 80 % Frauen, Kinder sind ebenfalls betroffen. Die Formen und das Ausmaß der Gewalt sind vielfältig und führen teilweise bis hin zu (versuchten) Tötungsdelikten.

Diesem sehr sensiblen, teils noch tabuisierten, aber vor allem sehr wichtigen Thema widmet sich der Koordinierungskreis der Runden Tische gegen Häusliche Gewalt im Märkischen Kreis in diesem Jahr. Die Vertreterinnen der Runden Tische im Nord- und Südkreis und der Plettenberger Gesprächsrunde haben einen Online-Fachtag mit dem Titel „Schwere Formen Häuslicher Gewalt. Verläufe, Risikoanalyse und Fallmanagement“ auf die Beine gestellt. Die Veranstaltung findet am 24.11.21 von 9.00 bis 16.30 Uhr statt.

Zunächst wird Nicole Jansen vom Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement (Darmstadt) in ihrem Vortrag: „Schwere Gewalt und Tötungsdelikte in Paarbeziehungen“ die Psychologie des Gewaltkreislaufs in schweren Fällen von Partnerschaftsgewalt beleuchten. Nach diesem Vortrag und einer Vernetzungsphase wird Dr. Catharina Vogt, die das Improdova-Projekt an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster leitete, referieren. Der Titel lautet „Improdova-Projekt – Inhalte, Ergebnisse und Empfehlungen für ein multiprofessionelles Fallmanagement bei schweren Fällen Häuslicher Gewalt“. Im Anschluss daran werden Expert*innen aus dem regionalen Netzwerk (Polizei, Frauenhaus, Frauenberatungsstelle und Jugendamt) zusammen mit den Teilnehmer*innen die Ergebnisse und Anregungen aus den Fachvorträgen diskutieren.

Der Fachtag richtet sich an Fachpersonal aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen, die mit dem Thema Häusliche Gewalt in Berührung kommen und sich einen tieferen Einblick in die Thematik wünschen. Anmelden können Sie sich bis zum 17.11.2021 unter www.menden/.de/anmeldung-fachtagung.

Für die Teilnahme wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 10 Euro erhoben. Den Beitrag überweisen Sie bitte vorab auf das Konto der Stadt Menden, Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer-Menden - IBAN: DE 25 4455 1210 1800 0160 63 - Verwendungszweck: Fachtag 24.11.-Gleichstellung.


Eine weitere Veranstaltung ist der Poetry Slam mit dem Titel „Ein Blick in weibliche Erfahrungswelten“ am 26.11.2021 um 19.00 Uhr im Schröder’s Café in Lüdenscheid, organisiert von der Frauenberatungsstelle MK. Die bekannten Poetry Slamerinnen Anna Bartling und Johanna Wack bieten interessierten Frauen und Mädchen an dem Abend sowohl ernste aber auch humorvolle Einblicke in weibliche Erfahrungswelten. Anmeldungen für die kostenlose Veranstaltung nimmt die Frauenberatungsstelle unter www.frauenberatungsstelle-mk.de/Veranstaltungen entgegen, sowie eigene Beiträge in Form von Texten, Bildern oder Videos. Ausgewählte Beiträge können an dem Abend präsentiert werden.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.


Darüber hinaus wird es in verschiedenen Städten im Märkischen Kreis weitere Aktionen geben. Am internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen, am 25.11.2021, werden Gebäude orange angestrahlt und Fahnen an öffentlichen Gebäuden gehisst, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt zu setzen. In Iserlohn werden u.a. markante Gebäude in der Stadt, dank der Aktion  ORANGE YOUR CITY des Zonta-Clubs Iserlohn, orange erleuchtet sein.

Die Gleichstellungsstelle beteiligt sich auf ihren Social Media Kanälen an der Kampagne des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen vom 22.-27.11.2021.

Präventive Theateraufführung für Kinder – „Die große Nein-Tonne“
Eine Entdeckungsreise ins eigene Selbstbewusstsein

In den vergangenen Jahren ist der sexuelle Missbrauch von Kindern zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, insbesondere aber immer dann, wenn Medien über neue Fälle berichtet haben.

Am Samstag, 25. September, findet um 14:30 Uhr im Saal A der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220-226) die Theateraufführung der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück „Die große Nein-Tonne“ statt, zu der die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn in Zusammenarbeit mit der Iserlohner Künstlerin Ulrike Langguth alle interessierten Kinder (im letzten Kindergartenjahr und in der 1. Und 2. Klasse) herzlich einlädt: „Die große Nein-Tonne“ ist eine Präventionsveranstaltung gegen sexuelle Gewalt, die Kinder für körperliche Grenzverletzungen sensibilisiert und ihnen Mut macht, sich gegen sie zu wehren.

Im Programm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück heiß es: Was mögen wir eigentlich alles nicht? Und warum? Und was muss trotzdem sein? Mit dem Programm Die große Nein-Tonne erforschen wir mit Kindern ab dem letzten Kindergartenjahr unsere individuellen Nein-Gefühle. Und entdecken dabei die Unterschiede zwischen lästigen, aber sinnvollen Regeln und inakzeptabler Fremdbestimmung. Zähneputzen ist wichtig. Aber Erwachsene, die für Kinder bestimmen, dass die Suppe nicht mehr zu heiß ist, überschreiten ihre und unsere Grenzen. Alles, was sie nicht länger hinnehmen wollen und müssen, entsorgen die entschlussfreudigen Figuren in unserem Stück in einer großen Tonne. So werden sie unseren Zuschauern zu Vorbildern und ermutigen sie, ihren Gefühlen zu vertrauen – eine unverzichtbare Lektion für die Entwicklung eines starken Selbstbewusstseins.

Die Veranstaltung wird durch den Erlös der Präventionsveranstaltung „SOGAR KINDER - Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern“ für Eltern und Fachkräfte die bereits 2019 im Barendorf stattfand, ermöglicht.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Da nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung steht, wird um Anmeldung bis zum 22.09. gebeten - telefonisch (02371/217-1331 oder -1330) oder per E-Mail (marina.himmelberg@iserlohn.de) bei Frau Himmelberg.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der eingeschränkten Platzzahl möglichst nur eine Begleitperson mit den Veranstaltungsaal besuchen sollte. Die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorgaben nach der Corona-Schutzverordnung werden umgesetzt. Das bedeutet, dass Sie für den Besuch dieser Veranstaltung einen Nachweis über Impfung, Genesung oder Testung bereithalten müssen. Es wird um Verständnis gebeten, falls sich eine neue Pandemielage abzeichnet, welche zu einer Absage oder zu Änderungen führen sollte.

Der dritte Fanny-van-Hees-Preis für Franziskanerin Schwester Monika Grötz
Auszeichnung für eine Helferin in der Not

Am 28. Juli 2021 überreichte der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler den Fanny-van-Hees-Preis an die Franziskanerin Schwester Monika Grötz. Der Fanny-van-Hees-Preis ist ein Preis der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn, der in Abstimmung mit der Iserlohner-Frauen AG seit 2015 an Frauen in Iserlohn verliehen wird, die außergewöhnliche Leistungen vollbracht haben oder mutig neue Wege gegangen sind. Schwester Monika Grötz ist die dritte Preisträgerin. Michael Scheffler würdigte sie in seiner Laudatio als stille Heldin des Alltags, als Kämpferin für ihre Mitmenschen und Begleiterin für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und schilderte ihren beeindruckenden Lebensweg. „Ohne Sie wäre das Leben in Iserlohn kälter und ärmer. Oder, anders gesagt, durch Ihr ehrenamtliches Engagement wird unsere Gesellschaft reicher“, so Michael Scheffler.

Schwester Monika Grötz, geboren 1937 in Niederschlesien kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Bereits im jungen Alter erfuhr sie Nöte und Sorgen, als sie und ihre Familie während des Zweiten Weltkriegs aus der Heimat vertrieben wurden und flüchteten. Im Jahr 1962 ist sie, für ihre Familie überraschend, in den Orden der Franziskanerinnen eingetreten und war zunächst im Mutterhaus in Salzkotten tätig. Bis zum heutigen Tag geht Schwester Monika ihrer Berufung nach. Obwohl sie längst ihren Ruhestand genießen könnte, ist sie seit mittlerweile mehr als zwanzig Jahren als Seelsorgerin tätig und kümmert sich um die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pankratius Altenheimes in Iserlohn. In ihrer Arbeit schenkt sie den Menschen ein offenes Ohr, Trost und Kraft. In den Gesprächen, die sie mit häufig schwer kranken Menschen führt, geht es um Krankheit, Leiden, Sterben, Tod. Sie steht den Menschen in dieser schwierigen Zeit ihres Lebens bei, entsprechend dem Leitspruch der Franziskanerinnen: Für die Nöte der Zeit da sein. Insbesondere während der Corona-Krise wurde das Engagement von Schwester Monika Grötz geschätzt. Auch in den Hochhasen der Pandemie war sie für die Nöte und Sorgen ihrer Mitmenschen da.

Weitere Informationen zu der Verleihung finden Sie hier in der Pressemitteilung der Stadt Iserlohn.

ISERLOHN für Selbstbestimmung & Toleranz
Kampagne für mehr Gleichstellung im Alltag

Im Rahmen des Internationalen Frauentages 2021 und der Aktualisierung des Frauen*Stadtbuches starten wir unsere Kampagne für mehr Gleichstellung im Alltag.

Durch Toleranz und Mut zur Selbstbestimmung kann jede*r von uns zu einem (geschlechter-)gerechten Miteinander beitragen! In kleinen Schritten, aber mit großer Wirkung!

Wir sind alle mit bestimmten Klischees, Stereotypen sowie Rollenbildern aufgewachsen und sozialisiert worden. Verinnerlichte Vorurteile und negative Glaubenssätze können uns unbewusst im Alltag beeinflussen und uns die Freiheit nehmen, ein selbstbestimmtes, emanzipiertes Leben zu führen. Wir haben einige (altbackene, aber leider noch gängige) Sprichwörter und Floskeln aufgegriffen und umgeschrieben. Ein kleiner Perspektivenwechsel also.

Unsere Botschaften gibt es hier als Download und auf Postkarten* zum Verschicken und Verteilen. Wenn Sie Interesse an den Postkarten haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Die Postkarten sind kostenlos. Wir freuen uns!

*Ein QR-Code der direkt zum Frauen*Stadtbuch Iserlohn führt, befindet sich auf der Rückseite der Postkarten. Somit können die Postkarten auch an Interessierte oder Betroffene weitergegeben werden.

 

Die Ergebnisse unserer Kampagne sehen Sie auch auf Social Media:

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FACEBOOK

#MACHDEINDING

 

Frauen*Stadtbuch Iserlohn 2021 als Download mit virtuellem Stadtplan ab sofort verfügbar

Zum Internationalen Frauentag veröffentlicht die Gleichstellungsstelle das Frauen*Stadtbuch Iserlohn 2021 als Download mit virtuellem Stadtplan

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März lässt sich eine kritische Bilanz für die Gleichstellung der Geschlechter ziehen. Die Corona-Krise hat insbesondere Frauen hart getroffen und zum Teil bestehende Missstände verschärft.

Die systemrelevante Arbeit von Pflege- und Reinigungskräften, Verkäufer*innen, Erzieher*innen, usw. wird überwiegend von Frauen unter prekären Bedingungen und zu unfairen Löhnen geleistet. Die psychischen sowie physischen Belastungen sind überdurchschnittlich hoch und es besteht ein höheres Risiko für Ansteckungen. Der UN Women Bericht 2020 deckt auf, dass der Lockdown ebenso einen negativen Einfluss auf die Ungleichverteilung von unbezahlter Fürsorgearbeit und Erwerbsarbeit hat. Die Statistiken zeigen, dass es zu einer Retraditionalisierung von Geschlechterrollen kommt, da es oft die Mütter sind, die die Hauptlast der Betreuungs- und Sorgearbeit in den Familien tragen, wenn Kitas und Schulen geschlossen haben. Das führt dazu, dass Frauen häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihre Beschäftigung zugunsten der Familie komplett aufgeben. Es ist langfristig zu erwarten, dass das negative Auswirkungen auf die Erwerbsbiographien und die Rentenansprüche von Frauen haben wird. Folglich steigt das Armutsrisiko für Frauen. Hilfe- und Beratungsstellen verzeichnen zudem einem Anstieg von häuslicher Gewalt seit Beginn der Pandemie. Lockdown, Kontaktverbote und Existenzängste belasten Partnerschaften zusätzlich und erschweren die Lage für Opfer von Gewalt. Auch das Frauenhaus Iserlohn registrierte bereits eine verstärkte Nachfrage an Plätzen.

Fazit: Die Gleichstellung der Geschlechter ist noch längst nicht erreicht! Die Pandemie zeigt, dass selbst da wo Gleichstellung erreicht ist, sie höchst fragil ist. Das bedeutet auch für die Gleichstellungsarbeit in Iserlohn, dass vermehrt Aufklärungs- und Beratungsarbeit geleistet werden muss. Die Herausforderungen in Zeiten strikter Corona-Einschränkungen sind, Frauen auf neuen Wegen zu erreichen, zu motivieren sich Hilfe und Beratung zu holen oder sich selbst zu engagieren und eigene Netzwerke auf- bzw. auszubauen. Das aktualisierte Frauen*Stadtbuch Iserlohn und der digitale Stadtplan werden pünktlich zum Internationalen Frauentages 2021 mit diesen Zielen veröffentlicht.

Zum Download des Frauen*Stadtbuches und für weitere Informationen klicken Sie hier.

Zum virtuellen Stadtplan gelangen Sie hier (Geoportal).

Die Gleichstellungsstelle bewirbt die Veröffentlichung des Stadtbuches im Rahmen einer Kampagne zu mehr Gleichstellung im Alltag durch Toleranz und Selbstbestimmung. Wer neugierig ist kann die Kampagne auf Facebook oder Instagram verfolgen.

Mehrsprachiger Flyer "Häusliche Gewalt ist strafbar!" und Visitenkarte sind ab sofort verfügbar

Die Zahl der Opfer partnerschaftlicher Gewaltdelikte steigt seit Jahren konstant an. Das zeigen die neuen Zahlen der „Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2019“ des BKA. Demnach wurden 2019 insgesamt 141.792 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt (2015 waren es 127.457 Opfer, 2017 schon 138.893). Davon waren über 81 Prozent weiblich. Für 117 Frauen endete die Gewalt tödlich. Die Statistik erfasste Delikte wie vorsätzliche, einfache und gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Mord und Totschlag.

Statistisch wird alle 45 Minuten eine Frau Opfer von vollendeter oder versuchter gefährlicher Körperverletzung durch ihren Partner. An jedem dritten Tag stirbt eine Frau an den Folgen der Gewalt. Die Kriminalstatistik beschreibt allerdings nur den Umfang polizeilich bekannter Fälle von Partnerschaftsgewalt. Die Dunkelziffer ist, laut Experten, extrem hoch. Seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnen Hilfe- und Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg an Anfragen. Einschränkungen des öffentlichen Lebens und fehlende soziale Kontakte treffen von Gewalt betroffene Frauen und Kinder besonders hart. Zu oft wird das Thema nicht ernst genommen oder bagatellisiert. Die Folge ist, dass die Opfer aus Angst und Scham schweigen.

Häusliche Gewalt ist auch im Märkischen Kreis ein Thema. Durch die Arbeit der "Runden Tische gegen häusliche Gewalt im MK" engagieren sich Frauenberatungsstellen, Frauenhaus, Jugendämter, Kinderschutzbund, Polizei, Staatsanwaltschaft, Hilfeeinrichtungen und Gleichstellungsstellen gemeinsam gegen häusliche Gewalt. Gemeinsam wurde der neue Info-Flyer „Häusliche Gewalt ist strafbar!“ erarbeitet. Der Flyer klärt in zehn Sprachen (deutsch, englisch, französisch, russisch, polnisch, türkisch, arabisch, bulgarisch, rumänisch, farsi) über häusliche Gewalt auf und zeigt, an wen sich Betroffene und Angehörige im Märkischen Kreis wenden können.

Zusätzlich zum Flyer wurde auch die Visitenkarte der "Runden Tische" aktualisiert. Hier finden Betroffene auf einen schnellen Blick Kontaktdaten zu Hilfestellen im Märkischen Kreis.

Einrichtungen, Hilfestellen, Institutionen, Verbände und lokale Unterstützer*innen, die gerne mit dem Flyer oder der Visitenkarte arbeiten bzw. diesen in ihren Räumlichkeiten auslegen möchten, können sich bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn unter der Rufnummer 02371 / 217-1330 oder -1331 oder per E-Mail an gleichstellungsstelle@iserlohn.de melden.

Den Flyer als PDF gibt es hier.

Fachtagung 2020
„Wenn Kinder Partnerschaftsgewalt erleb(t)en - Auswirkungen, Handlungsweisen und Gebote für den (begleiteten) Umgang“

Trotz und gerade wegen der aktuellen Situation zur COVID-19 Pandemie hat sich der Koordinierungskreis der Runden Tische gegen häusliche Gewalt MK dazu entschieden einen Fachtag zum Thema „Wenn Kinder Partnerschaftsgewalt erleb(t)en - Auswirkungen, Handlungsweisen und Gebote für den (begleiteten) Umgang“ durchzuführen.

Der Fachtag findet am Montag, den 30. November 2020, in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr online statt. Die Referent*innen Frau Prof. Dr. Barbara Kavemann und Herr Alexander Korittko werden im Rahmen ihrer Vorträge verschiedenen Fragestellungen nachgehen. Es wird die Möglichkeit geboten per Chat und Video Fragen zu stellen.

Anmeldungen sind ab sofort unter folgenden Link möglich: www.menden.de/anmeldung-fachtagung

Das ausführliche Programm des Fachtages sowie der Link zur Teilnahme an der Veranstaltungen werden nach der Anmeldung zugesenden.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Inhalt entnehmen Sie dem Flyer.

Mädchen-Workshop zum Thema Selbstakzeptanz
Herbstferienspiele 2020

Im Oktober ist internationaler Mädchentag. Der Tag soll mit Veranstaltungen weltweit dazu beitragen, auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen, ihre Belange darstellen und Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind. Wir finden es wichtig, dass Mädchen selbstbewusst und stark auftreten, um ihre Bedürfnisse, Ideen und Meinungen in der Welt durchzusetzen. Im Zuge der Herbstferienspiele der Stadt Iserlohn lädt die Gleichstellungsstelle zu einem Workshop für Mädchen ein, der Selbstakzeptanz zum Thema macht. Wenn man sich selbst, seine Eigenheiten, den Charakter und die eigenen Identität bewusst und positiv wahrnehmen kann, hat das Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und die eigenen Möglichkeiten für sich selbst einzustehen.

Der Workshop richtet sich an Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren. Wir werden uns gemeinsam spielerisch auf das Thema einstimmen und uns erst einmal kennenlernen. Danach werden wir unsere Ideen zum Thema Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein teilen und sammeln. Daraus kann dann jede für sich eine bunte und individuelle Collage basteln. Das Material dafür wird vor Ort bereitgestellt. Zwischendurch machen wir ein paar Übungen aus dem Yoga, die Spaß und Energie fördern.

Der Workshop findet statt

  • jeweils am 14. und 21. Oktober 2020
  • von 10.00 bis 12.30 Uhr
  • im Bürgerraum Südstadt, Am Bilstein 17
  • Kosten 5 €
  • eine Anmeldung ist erforderlich

Die Anmeldung ist unter den Telefon-Nummern 02371-217-2239 oder 217-2245 ab sofort möglich. Weitere Informationen und wichtige Hinweise findet ihr auf der Homepage des Kinder- und Jugendbüros

Fragen zum Inhalt der Veranstaltung beantwortet Marina Berchem unter 02371-217-1332. 

Die Gleichstellungstelle in den Sozialen Netzwerken

Die Gleichstellungsstelle ist ab sofort auf Facebook und Instagram vertreten!

Regelmäßig werden wir Informationen zu gleichstellungsrelevanten Themen, Projekten und Veranstaltungen posten.

Hier geht es zu den Profilen:

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Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Hinweis zur Beratung für Frauen und Mädchen

Wir sind weiterhin für Sie da! Marina Berchem berät Sie montags, mittwochs und donnerstags telefonisch unter der Rufnummer 02371 / 217-1332 oder per E-Mail (marina.berchem@iserlohn.de). Auf Wunsch ist auch eine Videoberatung oder ein persönlicher Termin möglich.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter Beratung.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen im Moment keine offene Sprechstunde anbieten. Um sowohl die Bürger*innen als auch die Mitarbeiter*innen vor unnötiger Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu schützen, bittet die Stadt Iserlohn, die Rathäuser und städtischen Dienststellen nur in wirklich dringenden Angelegenheiten aufzusuchen.

Weitere Beratungs- und Hilfeangebote auf einen Blick finden Sie hier.

Netzwerk gegen Essstörungen

Essstörungen sind ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankungen, die überwiegend Mädchen und Frauen - aber zunehmend auch Jungen und Männer betreffen. Kennzeichnend für Essstörungen ist, dass Essen das Leben der Betroffenen bestimmt.

Nach einem erfolgreichen Fachtag zum Thema Essstörungen im November 2015 gründeten die Veranstalterinnen mit interessierten Fachkräften unterschiedlicher Institutionen im Januar 2016 das Netzwerk Essstörungen. Ziele des Netzwerks Essstörungen sind u.a. die Förderung des Austausches und die Vernetzung der mit dem Thema befassten Institutionen. 

Auf der Homepage des Netzwerks finden Betroffene und Angehörige weitere Informationen und Hilfsangebote im nördlichen Märkischen Kreis und der Umgebung.

"SOGAR KINDER!" als Podcast

Präventionsveranstaltung gegen sexuellen Missbrauch in der Kindheit vom Samstag, 17. August 2019, in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn bedankt sich bei Reinhard Wilke, der einen Vortrag zum Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern“ vor den rund vierzig Eltern, Großeltern und Fachleuten gehalten hat.

Der Deeskalationstrainer der Gewaltakademie Villigst hat neben seiner Tätigkeit als Polizeibeamten viel Erfahrung auf dem Gebiet der Kriminalprävention gesammelt. Dabei wurden, nach entsprechender polizeilicher Ausbildung, unter anderem die Arbeitsfelder der Gewalt- und Verhaltensprävention, einschließlich der Prävention von Sexualstraftaten an Kindern, Mädchen und Frauen, zu seinen Fachgebieten. In seinem Vortrag zeigte Reinhard Wilke auf, was man auf der Sachebene über sexuellen Missbrauch von Kindern wissen muss und beleuchtete die Profile von Tätern und Opfern. Anhand anonymisierter Fallbeispiele beschrieb er die Strategien der Täter. Der Vortrag vermittelte, wie man Kinder durch richtiges, vorbeugendes Verhalten bestmöglich vor sexuellem Missbrauch schützen kann und welche Möglichkeiten es gibt, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind Opfer von sexueller Gewalt geworden sein könnte.

Interessierte können unter Radio-Iserlohn.de Mitschnitte aus dem Vortrag als Podcast hören. Für Radio Iserlohn war Charlotte Kroll unterwegs und konnte den ersten Teil des Vortrags aufnehmen.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch den Erlös der von der Iserlohner Künstlerin Ulrike Langguth initiierten Benefiz-Veranstaltung „Sogar Kinder!“, die am 12. April in der Erlöserkirche in Iserlohn-Wermingsen stattfand.

Projekt "Starke Mädchen aus Iserlohn"

Die Ergebnisse des Projekts der städtischen Gleichstellungsstelle sind nun online!

Das Projekt ist im Rahmen der Ferienspiele im Sommer 2019 entstanden und richtete sich an Mädchen im Alter zwischen 9 und 12 Jahren.

Vielen Dank an die kreativen Teilnehmerinnen, deren tolle Ideen das Projekt mit Leben gefüllt haben!

Es hat viel Freude gemacht, mit Euch gemeinsam herauszufinden wie viel Vielfalt in dem Begriff "Stärke" steckt!

Hier geht es zur Präsentation des Projekts und zu den Starken Mädchen!

Immer freitags: Weiberwirtschaft

Der gemütliche Bürgerraum am Fuß der Treppe zum Fritz-Kühn-Platz ist das Domizil des Bürgervereins Südstadt Iserlohn. Auch das Projekt "Südstadtgärten" hat dort sein Basislager ...

... und an jedem Freitag hat in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle auch die "Weiberwirtschaft" ein Zuhause gegenüber der Bauernkirche gefunden. Von 15 bis 17 Uhr steht die Tür offen für Frauen und Mädchen aller Generationen und Kulturen. Ansprechpartnerin ist Gudrun Axmacher vom Vorstand des Bürgervereins. Doch was in der "Weiberwirtschaft" am Ende passiert, hängt immer ganz von den Gästen ab. Der offene Treffpunkt möchte zunächst nicht mehr sein als eine kleine "Zeitinsel" mit genügend Muße für Gespräche, Raum für Ideen und Platz für jede, die Lust hat, mal herein zu schauen und dabei zu sein.

Ein Überraschungssonderangebot auf dem Weg ins Wochenende! Unbedingt mal reinschauen und dringend weitersagen.