Gewalt gegen Frauen

Aktuelles

Veranstaltungsreihe 2025 zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Der Koordinierungskreis der Runden Tische gegen Häusliche Gewalt im Märkischen Kreis lädt herzlich zum Fachtag „Gewaltschutz im Kontext von Migration und Flucht – Herausforderungen und Ansprüche an ein kultursensibles Hilfesystem“ ein, der 

am 03. Dezember 2025 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr 
im KAI, Rahmenstraße 22, 58638 Iserlohn, stattfinden wird. 

Über die Mitglieder der Runden Tische im Märkischen Kreis hinaus sind alle Fachkräfte aus den Bereichen der (Frauen-)Hilfeinfrastruktur zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt und Gewaltschutz sowie Fachkräfte aus den Bereichen Flucht und Migration eingeladen. Weitere Informationen finden Sie im beigefügtem Flyer, dort auch der Link zur Anmeldung zum Fachtag. 

Beachten Sie bitte, dass am Veranstaltungstag Fotos gemacht werden, die veröffentlicht werden. Für Ihre Anreise stehen ausreichend Parkplätze direkt am KAI zur Verfügung. 

Freuen Sie sich auf einen spannenden Tag mit fachlichen Impulsen und Möglichkeiten zum Austausch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Im beigefügtem Flyer finden Sie auch alle weiteren kreisweiten Angebote im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe 2025 "Recht auf ein gewaltfreies Leben" im Märkischen Kreis. 

 

Häusliche Gewalt

Die Statistiken zeigen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist alltäglich, hat viele Gesichter und geschieht an den verschiedensten Orten. Besonders häufig findet sie jedoch im eigenem Heim statt.

Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben oder lebten, beispielsweise in einer Ehe, Lebenspartnerschaft oder intimen Beziehung. Zu häuslicher Gewalt zählen körperliche und psychische Gewalt wie Demütigungen, Drohungen, Einschüchterungen, soziale Isolation oder wirtschaftlicher Druck.

Gewalt, unabhängig ob es sich um körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt handelt, ist eine Verachtung der Menschenrechte.

In Iserlohn bietet das Frauenhaus unmittelbare Hilfe. Darüber hinaus hat es sich der "Runde Tisch zur Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes im Nördlichen Märkischen Kreis" zur Aufgabe gemacht, betroffenen Frauen durch ein gutes Netzwerk von Fachkräften möglichst unbürokratisch und schnell zu helfen.

Für ein grenzachtendes Iserlohner Schützenfest

Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Für das Schützenfest haben die Psychologische Beratungsstelle des Zweckverbandes für psychologische Beratungen und Hilfen und die städtische Gleichstellungsstelle gemeinsam mit dem Iserlohner Bürger-Schützen-Verein e.V. ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt entwickelt.

Zu den Maßnahmen zählen u.a. Öffentlichkeitsarbeit durch Presse und Social Media, Plakate auf dem Festgelände, Schulungen des Sanitätspersonals, Schutzraum auf dem Festgelände (Sanitätszelt), Hinweise auf Hilfemöglichkeiten und die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen (siehe unten). 
Ein gelebtes Schutzkonzept ist mehr als die Summe seiner Maßnahmen: Es dient der Förderung eines respektvollen und grenzachtenden Miteinanders, es gibt den Anstoß, gelernte Verhaltensweisen zu reflektieren und trägt zu einer besseren Wohlfühlatmosphäre für alle bei.

  • Was betroffene Personen tun können und wo sie Hilfe und Beratung finden
  • Wo sexuelle Gewalt beginnt und wie wir alle dazu beitragen können, grenzverletztendes Verhalten zu stoppen

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