© Jan R. Schäfer

Digitaler Wissenscampus

Ziel des Projektes

Das Gelände des zukünftigen "Digitalen Wissenscampus"

Mit dem „Digitalen Wissenscampus“ sollen Ideen zur nachhaltigen Ortsteilentwicklung des Quartiers rund um den Iserlohner Stadtbahnhof und die historische Alexanderhöhe gebündelt und mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Stadtentwicklung weiterentwickelt werden.

Der Digitale Wissenscampus bündelt Angebote für Bildung, Kultur, Soziales, Brauchtum und Heimatpflege vor Ort. Er bietet multifunktionale Orte des Lebens, Arbeitens, Lernens und Zueinanderfindens als multifunktionaler Ort – gut erreichbar für Menschen der Stadt und der Region.

Das Projekt trägt dazu bei, aktuelle und künftige Herausforderungen insbesondere im Zuge der digitalen Transformation zu bewältigen und die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. Neue Technologien werden mit aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung verknüpft und schaffen einen Mehrwert.

Aktuelle Pressemitteilungen und Drucksachen zum Projekt finden Sie in der Infothek.

Aktuelles

11.09.20 | Preisverleihung zum studentischen städtebaulichen Wettbewerb

Von April bis August 2020 erarbeiteten acht Studierendengruppen des Masterstudiengangs "Städtebau NRW" städtebauliche Entwürfe und Modelle zum Areal des Digitalen Wissenscampus.

Die folgenden Ziele wurden dabei verfolgt:

  • Entwicklung einer verträglichen urbanen Mischung aus Wohnen, gewerblichen und kulturellen Nutzungen,
  • Verortung von sinnvoll kombinierbaren Nutzungsbausteinen innerhalb des Digitalen Wissenscampus,
  • Integration der Themen einer Smart City und
  • Integration von Begegnungsflächen in die städtebauliche Gestaltung.

Am Freitag, den 28.08.20 tagte die Jury - bestehend aus VertreterInnen des städtischen Bauressorts sowie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. In einem Pressetermin am 11.09.2020 wurden den Studierenden die Urkunden übergeben.

Weitere Informationen sowie die Entwürfe und Modelle der Studierenden sind HIER zu finden.

Des Weiteren gibt das unten stehende Video einen Überblick über die in die Zukunft gerichtete Entwicklung des Digitalen Wissenscampus in der Stadt Iserlohn durch den Futurologen Max Thinius.

09.09.20 | Stadt Iserlohn wird als Modellprojekt "Smart Cities made in Germany - 2. Staffel" ausgewählt

Die Stadt Iserlohn ist mit ihrer Bewerbung zu den Modellprojekten „Smart Cities made in Germany“ erfolgreich gewesen. Bereits im Jahr 2019 hat die Stadt Iserlohn sich für dieses Förderprogramm beworben und in diesem Jahr den Zuschlag erhalten.

„Wir freuen uns über den positiven Bescheid. Das Förderprogramm ‚Smart Cities made in Germany‘ ermöglicht es der Stadt Iserlohn, einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung zu tun“, äußern sich Stadtbaurat Thorsten Grote und Christian Eichhorn, zuständiger Ressortleiter für Digitalisierung, zu der Information aus dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Gegenstand des Förderantrages ist die Konzeptionierung des Digitalen Wissenscampus, eines „Stadtlabors“ für moderne bzw. digitale Formen der Bürgerbeteiligung und digitaler Stadtentwicklung in Iserlohn. Das Projekt „Digitaler Wissenscampus“ hat im Sommer 2019 den ersten Stern der REGIONALE 2025 erhalten und wird seitdem durch einen Projektbeirat und eine Projektgruppe begleitet. In den vergangenen Wochen wurden städtebauliche Entwürfe für die Entwicklung des Areals durch Studierende des Masterstudiengangs „Städtebau NRW“ erarbeitet, die als eine Grundlage für die weitere Planung dienen. In einem nächsten Schritt soll ein großer Fokus auf die Themen Kooperation und Beteiligung im Rahmen des Projektes gelegt werden. Die Einrichtung eines „Stadtlabors“ wurde bereits durch den Iserlohner Planungsausschuss am 2. Juni 2020 beschlossen. Es soll ein Raum geschaffen werden, wo Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kollaborativ zusammenarbeiten. Dies passt gut zu den Modellprojekten „Smart Cities made in Germany“, die dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt / Stadtnetzwerk“ aufzeigen sollen, wie sich die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen lassen. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt insbesondere im Verhältnis zwischen Digitalisierung, städtischen Netzwerken, Bürgerbeteiligung und der Funktionalität innerstädtischer Räume.

Die Projektkosten von 2,7 Millionen Euro werden dabei zu 65 Prozent gefördert. Insgesamt fließen zusätzlich zum bereits bestehenden Förderzugang des Projektes a-BUS weitere 1,7 Millionen Euro Fördermittel des Bundes nach Iserlohn. Die Fördergelder helfen der Stadt Iserlohn auch überregional bei der Entwicklung digitaler Infrastrukturen, um in der Stadtentwicklung neue Maßstäbe zu setzen. 

Insgesamt werden bundesweit 32 Vorhaben gefördert, das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 820 Millionen Euro. Auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat hatten sich insgesamt 86 Städte, Kreise, Gemeinden und innerkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. Neben der Stadt Iserlohn nehmen bereits die Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest als „5 für Südwestfalen“ seit 2019 an dem Förderprogramm teil. Die Stadt Iserlohn steht bereits mit diesen Städten im Austausch zu digitalen Themen.

Einordnung der Projektidee "Digitaler Wissenscampus"

Der Digitale Wissenscampus schließt sich an eine Vielzahl von umgesetzten Maßnahmen in der Innenstadt von Iserlohn an. So wurden in den letzten Jahren

  • die Erneuerung der Fußgängerzone,
  • der Umbau des Stadtbahnhofs,
  • die Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes und
  • das Soziale Stadt-Projekt „Südliche Innenstadt / Obere Mühle“

durchgeführt und umgesetzt.

Neben der noch ausstehenden Entwicklung des Schillerplatz-Areals gehört nun die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs mit dem Digitalen Wissenscampus zu den zentralen Aufgaben der Iserlohner Stadtentwicklung.

Einrichtung eines Projektbeirats Wissenscampus

Zum Projekt "Digitaler Wissenscampus" wurde ein interdisziplinärer Beirat eingerichtet, der das Projekt begleitet. Er ist aus Vertretern der Fraktionen, der Stadtverwaltung, der Hochschulen und weiterer Akteure besetzt. Die Geschäftsführung hat die Iserlohner Gesellschaft für Wirtschaftsförderung GmbH (GfW).

Eine konstituierende Sitzung des Projektbeirats Wissenscampus fand am 05. Juni 2019 statt. Der Beirat wird zukünftig kontinuierlich tagen.

REGIONALE 2025 Südwestfalen

Das Projekt "Digitaler Wissenscampus" wurde für die REGIONALE 2025 in Südwestfalen für den ersten Stern angemeldet. Der Regionale-Ausschuss hat das Iserlohner Projekt in einer Sitzung am 04. Juli 2019 mit dem ersten Stern für die herausragende konzeptionelle Idee ausgezeichnet.

Die Stadt Iserlohn arbeitet nun gemeinsam mit ihren Partnern daran, den zweiten Regionale-Stern zu erhalten, der den Zugang zu Förderprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalens öffnet. Mit der Erreichung des dritten und finalen gibt es eine "Vorfahrtsregelung" zu den Fördermitteln.

Weitere Informationen zur REGIONALE 2025 finden Sie HIER.

Ihre Ansprechpartner sind

Stefan Baumann

stefan.baumann@iserlohn.de 02371/217-2410 Bereich Umwelt und Stadtentwicklung Adresse |

Dr. Dagmar Lehmann

dagmar.lehmann@iserlohn.de 02371 217 2418 Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke Adresse |