© Jan R. Schäfer

Gestaltungssatzung und Gestaltungsrichtlinien

Das Bild zeigt die Fußgängerzone der Iserlohner Innenstadt

Das Zentrum ist das Aushängeschild einer Stadt. Die Gestaltung der Zentren ist ein wichtiger Faktor, der über ihre Aufenthaltsqualität und Attraktivität entscheidet. Die Stadt Iserlohn ist bemüht, die gestalterische Qualität der Innenstadt und des Zentrums Letmathe zu erhalten und weiterzuentwickeln und so zu attraktiven, belebten konkurrenzfähigen Standorten des Einzelhandels beizutragen.

Neben den Gebäudefassaden und Werbeanlagen, deren Gestaltung (für den Bereich Zentrum) in der „Satzung über die örtlichen Bauvorschriften für den Innenstadtbereich der Stadt Iserlohn“ geregelt ist, beeinflussen auch Sondernutzungen das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität erheblich. Daher soll es zukünftig zwei Ansatzpunkte zur Sicherung der Gestaltungsqualität geben:

Die Gestaltungssatzung (Überarbeitung)

Die Stadt Iserlohn überarbeitet derzeit die „Satzung über die örtlichen Bauvorschriften für den Innenstadtbereich der Stadt Iserlohn (Gestaltungssatzung)“, die in der vorliegenden Form erstmals im November 2003 vom Rat der Stadt beschlossen wurde und im Jahr 2008 bereits überarbeitet wurde. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine regelmäßige Optimierung und Anpassung an technische Entwicklungen dazu beitragen, die Stadtbildqualitäten zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Dabei soll zugleich dem Erfordernis nach Werbung für Waren und Dienstleistungen Rechnung getragen werden.

Die Gestaltungsrichtlinien (Neuaufstellung)

Neben der Neufassung der Gestaltungssatzung befinden sich Gestaltungsrichtlinien für die private Nutzung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt und im Zentrum Letmathe in Erarbeitung, denn auch diese Nutzungen beeinflussen das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität erheblich. Die „Gestaltungsrichtlinien für Sondernutzungen in der Innenstadt und im Zentrum Letmathe“ umfassen u. a. Regelungen zu Warenauslagen, zur Außengastronomie und zu Bodenbelägen auf städtischen Flächen, die im Rahmen einer Sondernutzungserlaubnis durch Dritte genutzt werden. Auch sie sollen dazu beitragen, die gestalterische Qualität der Sondernutzungen zu gewährleisten, eine Überfrachtung des öffentlichen Raumes in den beiden Innenstadtbereichen zu vermeiden und die Durchlässigkeit für den Fußgängerverkehr zu gewährleisten.

Die Stadt Iserlohn möchte alle Interessierten und Betroffenen anregen, in dem Zeitraum 13. November bis 14. Dezember 2018 schriftlich oder per E-Mail (bauleitplanung@iserlohn.de) Stellungnahmen und Vorschläge einzubringen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, im Rathaus II, Bereich Städtebau, Zimmer 134, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen. Um eine Terminabsprache wird gebeten (Tel. 217-2353).

Ihre Ansprechpartnerin ist:

Jana Mendorf

jana.mendorf@iserlohn.de 02371/217-2353 Adresse | Details