© Jan R. Schäfer
Mittwoch, 14. Oktober 2015

Aktueller Stand bei den Kanal- und Straßenbauarbeiten auf der Baustelle im Bereich Altstadt / An der Schlacht / Obere Mühle

Altstadtbaustelle

Projektleiterin Nicole Neuhoff, Stadtplanerin Gabriele Bilke, Bauressortleiter Mike Janke und Bauleiter Stefan Dörpinghaus (v.l.) beim Pressegespräch zum aktuellen Stand der Arbeiten auf der Altstadtbaustelle.

Altstadtbaustelle

Bei einem Pressetermin (13. Oktober 2015) auf der Altstadtbaustelle erläuterten der städtische Bauressortleiter Mike Janke, Stadtplanerin Gabriele Bilke, Projektleiterin Nicole Neuhoff und Bauleiter Stefan Dörpinghaus den aktuellen Stand der Kanal- und Straßenbauarbeiten. Diese sind inzwischen vorangeschritten. Kanalbau findet zurzeit in der Straße „Obere Mühle“ statt. Im Straßenbau wird zurzeit der südöstliche Teil der Straße „An der Schlacht“ erstellt.

Im Bereich der Straße „Obere Mühle“ werden zwei neue Kanäle parallel verlegt. Einer dient der örtlichen Entwässerung. Durch den anderen wird später Wasser aus dem in der Mitte der Fahrbahn liegenden verrohrten Baarbach auf den Fritz-Kühn-Platz geleitet, wo im Rahmen der geplanten Umgestaltung ein Wasserlauf entstehen soll. Erschwert werden die Kanalarbeiten in der Straße „Obere Mühle“ durch eine Vielzahl von Versorgungsleitungen sowie durch das in der Mitte der Straße liegende Baarbachgewölbe. Das Baarbachgewölbe muss für die Kanalarbeiten durch ein Streifenfundament von hundert Metern Länge, von 1,30 Metern Höhe und 1,15 Metern Breite seitlich gestützt werden. Darüber hinaus muss das Baarbachgewölbe einmal mit einem neuen Kanal unterquert werden.

Zu Problemen führte eine Ende letzter Woche aufgefundene Leitungstrasse der Telekom in der Straße „Obere Mühle“. Der Verlauf der Trasse wich von den zuvor von der Telekom eingeholten Leitungsplänen ab. Eine Verlegung der Leitungstrasse hätte zu erheblichen Kosten geführt und eine Vollsperrung der Straße „Obere Mühle“ erfordert. Darüber hinaus wären die Bauarbeiten am Kanal und an der Straße zunächst für mindestens sechs Wochen zum Erliegen gekommen. Um eine Verlegung der Leitungstrasse der Telekom zu umgehen, wurde der beabsichtigte Verlauf des Entwässerungskanals einschließlich der erforderlichen Baarbachunterquerung geändert. Dies führte dazu, dass auch bereits neu verlegte Kanalrohre noch einmal aufgenommen werden mussten. Der Schritt war erforderlich, um den Baufortschritt sicherstellen zu können.

Verkehrssituation
Beobachtungen vor Ort haben gezeigt, dass sich die Autofahrer an die derzeitige Verkehrsregelung gewöhnt haben. Auch die in der Straße „Altstadt“ eingerichtete Einbahnstraßenregelung zur Aufrechterhaltung einer Ausweichmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge wird inzwischen beachtet. Vereinzelt ist es dennoch zu gefährlichen Situationen oder Unfällen gekommen. Die Stadt Iserlohn bittet daher weiterhin alle Autofahrer, im Baustellenbereich vorsichtig und angemessen zu fahren.

Nach wie vor werden jedoch die aufgestellten Absperrungen und Beschilderungen für Fußgänger zur Umgehung des Baufeldes missachtet. Sogar mutwilliges Öffnen der Absperrung wurde mehrfach beobachtet. Die Stadt Iserlohn weist deshalb zum wiederholten Male darauf hin, dass das Queren des Baustellenbereiches gefährlich ist und appelliert erneut an alle Fußgänger, sich an die geänderte Gehwegsführung zu halten und die gesperrten Baubereiche zu umgehen. 

Ansprechpartnerin für die Baumaßnahme im Rathaus ist Projektleiterin Nicole Neuhoff bei der Abteilung Stadtentwässerung, Telefon 02371 / 217-2752, E-Mail: nicole.neuhoff@iserlohn.de

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