© Jan R. Schäfer
Dienstag, 14. Juni 2016

Projekt Soziale Stadt Iserlohn - Südliche Innenstadt / Obere Mühle: Baubeginn für die Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes

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Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke (li.) freute sich mit den Mitarbeitern aus seinem Ressort und den Vertretern der Firma Leci über den Baustart für die Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes, der am 13. Juni im Rahmen eines Pressetermines stattfand.

Baubeginn auf dem Fritz-Kühn-Platz

„Der Platz soll endlich so belebt werden, wie er es verdient hat. Wir freuen uns sehr, dass es nun los geht!“, betonte Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke beim gestrigen (13. Juni) Baubeginn für die Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Iserlohn.

Das Areal des Fritz-Kühn-Platzes rund um die Platz prägende Bauernkirche war der ursprüngliche, frühmittelalterliche Siedlungskern Iserlohns, der wahrscheinlich bereits im 10. Jahrhundert besiedelt war. Heute ist der Fritz-Kühn-Platz mit zirka 15 000 Quadratmetern die größte innerstädtische parkähnliche Grün- und Freifläche, die neben den allgemeinen Nutzungs- und Aufenthaltsfunktionen vor allem auch fußläufige Verbindungsfunktionen erfüllt. Somit ist die Umgestaltung des Fritz-Kühn-Platzes zu einem Platz der Bürger und der Kultur(en) eine wichtige investive Maßnahme im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Iserlohn - Südliche Innenstadt/Obere Mühle.

Leitgedanke bei der Entwicklung des Konzeptes für die Umgestaltung des Platzes war es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Menschen im Quartier eine attraktive, vielfältig nutzbare Freifläche zu entwickeln, den historischen Standort hervorzuheben sowie eine bessere und attraktivere Ver- und Anbindung an die Innenstadt und an die im Quartier vorhandenen Infrastruktureinrichtungen wie Kindertagesstätte, Schule, Altenheim und Krankenhaus, aber auch Stadtbahnhof und neuer Fuß- und Radweg herauszuarbeiten. Dazu fand unter anderem eine zweitägige Bürger- und Planerwerkstatt direkt vor Ort unter Moderation der Südwestfalen-Agentur statt. Parallel bzw. im Vorfeld wurde auch eine Planungswerkstatt ausschließlich mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt.

Umgestaltet wird der gesamte Bereich zwischen der neugebauten Straße An der Schlacht bis zur Brücke Poth, einschließlich der Inselstraße. Grundsätzlich werden sämtliche Platz- und Grünflächen barrierefrei gestaltet und für Alt und Jung unterschiedliche Angebote bereitgehalten. Den Rahmen bildet ein innerhalb des Platzes führender Rundweg mit vier Verbindungswegen, sodass alle wichtigen Punkte und Gebäude (Museen, Kirche, Spielplatz) miteinander verbunden sind. Inmitten des Rundweges soll eine große Grünfläche entstehen, die gleichzeitig auch als Festwiese genutzt werden kann. Kern der Planung ist ein über die Platzfläche verlaufender, mit dem Wasser des Baarbachs gespeister Wasserlauf. Auch der Spielplatz wird mit vergrößerter Fläche komplett neu gestaltet. Im Zuge der Gesamtmaßnahme erhält das Stadtmuseum einen Außenaufzug, der dann einen barrierefreien Zugang zu den Ausstellungsräumen ermöglicht. Im Osten der Anlage, angrenzend zur Straße An der Schlacht, wird ein öffentliches WC errichtet.

Bauzeit:

Juni 2016 bis Sommer 2017

Kosten:

Die Gesamtkosten betragen ca. 2,3 Millionen Euro (80 % Förderung)

Planungsbüro und Bauleitung:

scape Landschaftsarchitekten GmbH, Friedrichstraße 115, 40217 Düsseldorf

Ausführende Firma: Garten- und Landschaftsbau Refik Leci, Hemer

Dateien:
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