a-BUS Iserlohn

"a-BUS Iserlohn - New Mobility Lab" - Projekt im Rahmen der Digitalen Modellregion NRW

Kurzbeschreibung des Projektes

In dem Projekt "a-BUS Iserlohn - New Mobility Lab" wird der Einsatz von automatisiert fahrenden Fahrzeugen zur Personenbeförderung im Zusammenwirken mit intelligenten Lösungen für Kommunikation, Energieversorgung und Logistik in einer Pilotanwendung mit wissenschaftlicher Begleitung untersucht. Neben der intelligenten Vernetzung der Systeme sollen dabei unter realistischen Nutzungsbedingungen die Aspekte Systemverfügbarkeit, Nutzerakzeptanz und Systemflexibilität mit Blick auf mögliche neue Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit automatisiert fahrenden Fahrzeugen im ÖPNV analysiert werden.

Das automatisierte Fahren wird auf einer rund 1,5 Kilomater langen Strecke zwischen dem Stadtbahnhof Iserlohn und dem Hochschulcampus der Fachhochschule Südwestfalen mit zwei voll automatisierten Kleinbussen getestet. Hierzu wird ein auf deutschen Straßen bereits zugelassenes, automatisiertes Bussystem mit batterieelektrischem Antrieb eingesetzt.

Die sich aus dem Projekt ergebenden Forschungsfragen werden in vier unterschiedlichen Arbeitspaketen (AP) untersucht:

  • AP 1: Durchführung einer Anforderungsanalyse für Fahrzeuge sowie die benötigten Lade- und Kommunikationsinfrastrukturen
  • AP 2: Betrieb und Evaluierung der Busse auf verschiedenen Automatisierungsstufen
  • AP 3: Entwicklung und Aufbau eines Bus-Informationssystems mit Einbindung von Bussen, Nutzer und Ladeinfrastruktur
  • AP 4: Entwicklung einer Tool-Box für die Stadtentwicklung

Der nebenstehende Flyer zeigt allgemeine Informationen zum Projekt a-BUS.

Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Am 18. September 2021 fand von 10 bis 12 Uhr eine Informationsveranstaltung an der Haltestelle des a-BUS am Stadtbahnhof statt. Dort standen die Partner des Projektkonsortiums für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung.

Die Besucherinnen und Besucher waren zu einer Besichtigung der Fahrzeuge eingeladen und konnten außerdem mit Hilfe eines Virtual Reality-Demonstrators des „Centrums für automatisierte Mobilität“ (Camo.NRW) einen Blick in die Zukunft der Mobilität werfen. Neben der Vermittlung von Grundlagen zur Funktionsweise des automatisierten Fahrens konnten die zukünftigen Mobilitätsangebote getestet und in der virtuellen Umgebung interaktiv erkundet werden.

Planung und Durchführung der Informationsveranstaltung erfolgte mit Unterstützung des Camo.NRW. Hierbei handelt es sich um ein interdisziplinäres und anwendungsorientiertes Innovationszentrum, das als zentrale Anlaufstelle im Bergischen Städtedreieck - aber auch Nordrhein-Westfalen insgesamt - die Akteure auf allen Ebenen im „Innovativsystem Mobilität“ mit Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangeboten unterstützt.

Pressemitteilungen

Projekt der Digitalen Modellregionen NRW

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) hat im Sommer 2018 das Förderprogramm "Digitale Modellregionen in NRW" gestartet. 

Ziel ist es, mit übertragbaren Lösungen im Bereich "EGovernment" und innovativen Projekten mit der Wirtschaft im Bereich "Digitale Stadtentwicklung" die Digitalisierung in den Regionen und Kommunen zusätzlich zu beschleunigen. 
Bis Ende 2021 stehen dafür rund 91 Millionen Euro Landesmittel zu Verfügung. Im Mittelpunkt der Programmumsetzung stehen neben der Entwicklung und Umsetzung digitaler Pilotprojekte auch der kontinuierliche Austausch mit den Kommunen in Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt "a-BUS Iserlohn - New Mobiliy Lab" wird im Rahmen der Digitalen Modellregion NRW gefördert. 

Partner sind die Stadt Iserlohn, die Fachhochschule Südwestfalen, die Stadtwerke Iserlohn und die Märkische Verkehrsgesellschaft.  

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am 28. Mai 2020 vier Zuwendungsbescheide über insgesamt 2,7 Millionen Euro an das Projektkonsortium übergeben.

Gefördert durch