Reichspogromnacht 2025

Im Anschluss an die Berlinfahrt hat der KiJuRat Iserlohn Anfang November an einem zweitägigen Workshop zur Reichspogromnacht teilgenommen, der der gemeinsamen Reflexion und inhaltlichen Vorbereitung diente. 
Zu Beginn blickten die Jugendlichen auf ihre Erlebnisse und Erkenntnisse aus Berlin zurück und setzten sich mit Themen wie Demokratie, Rechtsextremismus und eigener Haltung auseinander. 
In Gesprächen und Übungen wurde erarbeitet, wie rechtsextreme Strukturen erkannt werden können und wie Jugendliche im Alltag Haltung zeigen, Position beziehen und nicht schweigen. 
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der historischen Einordnung der Reichspogromnacht sowie der Frage, welche Parallelen es zur heutigen gesellschaftlichen Situation gibt und wie Wiederholungen verhindert werden können. 
Im kreativen Teil entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Plakate, Botschaften und Redebeiträge, die als Vorbereitung für den Mahngang und die Gedenkveranstaltung am 9. November dienten.

Gemeinsam mit vielen weiteren Teilnehmenden erinnerte der KiJuRat an die Opfer der Novemberpogrome von 1938 und setzte ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Ausgrenzung. 
Während des Mahngangs war der KiJuRat aktiv beteiligt und machte durch seine Präsenz die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns deutlich. 
In Redebeiträgen von Ayman Ryari, Lotte Dietrich, Lina Dalmann, Ahmad El Haj Hassan, Filip Zahov und Danai Kopitz wurde die Bedeutung von Erinnerungskultur, Verantwortung und Zivilcourage hervorgehoben. 
Der Abend stand für den KiJuRat im Zeichen des würdevollen Gedenkens, der Mahnung und des Einsatzes für eine offene und solidarische Gesellschaft.