RuhrtalRadweg

Baustart für Ersatztrasse des Ruhrtalradwegs im Bereich Hof Theymann

(Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 05.05.2026)

Die Stadt Iserlohn hat am Montag, 4. Mai, mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau einer Ersatztrasse des Ruhrtalradwegs im Bereich Letteweg / Hof Theymann begonnen.

Für die Dauer der Bauarbeiten ist der betroffene Streckenabschnitt des Radwegs zwischen Lenninghauser Weg und Ruhrtalstraße gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung für den Radverkehr wurde eingerichtet und bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen.

In den kommenden Tagen erfolgen zunächst die Einrichtung der Baustelle, die Freimachung des Baufeldes, der Transport von Baugeräten sowie erste vorbereitende Arbeiten. Die eigentlichen Arbeiten zum Neubau des Weges folgen – abhängig von Witterung und Bodenfeuchte. Da Teile der Trasse über Wiesengelände führen, sind dafür trockene Bedingungen erforderlich.

Die neue Trasse wird eine Länge von rund 600 Metern haben und den bisherigen, teilweise über private Hofflächen führenden Abschnitt ersetzen.

Hintergrund ist, dass die bisherige Wegeführung langfristig weder rechtlich gesichert noch mit den Anforderungen an einen stark frequentierten touristischen Radweg vereinbar ist. Mit dem Neubau wird eine klare Trennung zwischen Radverkehr und landwirtschaftlicher Nutzung erreicht, wodurch auch die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten deutlich verbessert wird.

Nach aktuellem Stand ist die Fertigstellung für Mitte bis Ende Juli 2026 vorgesehen. Im Anschluss werden die erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 390.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt zu 80 Prozent aus Fördermitteln im Rahmen der Förderrichtlinie „Nahmobilität“ aus dem Bundes-Sonderprogramm „Stadt und Land“.

Erleben Sie das Ruhrgebiet von seiner grünen Seite. Beginnend an der Ruhrquelle bei Winterberg und endend bei der Rheinorange in Duisburg führt der 240km lange RuhrtalRadweg über stillgelegte Bahntrassen an insgesamt 23 Orten vorbei.

Dort passieren Sie alte Zechen und können bei einer Rast in mittelalterlichen Gassen kulinarische Köstlichkeiten entdecken, bevor es auf dem Zweirad weiter geht. Ebenso vermitteln unzählige Denkmäler viel Wissenswertes rund um das Ruhrgebiet für industriegeschichtlich Interessierte.

Für unerfahrene Radler kann die Tour in mehrere Etappen aufgeteilt werden. Zum Start im bergigen Umland von Winterberg darf sich auf Wiesen und Wälder gefreut werden, aber auch Stauseen und idyllische Städtchen säumen hier den Weg. Zum Ende ist dann das industrielle Flair des Ruhrgebiets sehr imposant und spiegelt die verschiedenen Facetten des Ruhrtalradweges wieder.