Iserlohn ist die größte Stadt im märkischen Sauerland und trägt den Namen der Waldstadt täglich in alle Herren Länder – mit einem Schriftzug am Rumpf einer Lufthansa Maschine und das dank einer Flugzeug-Patenschaft bereits seit 1993.
Die aktuelle „Iserlohn“ ist das zweite Flugzeug, das den Namen der Stadt trägt, und feiert in diesem Spätsommer 15-Jähriges. Es ist ein Airbus A321 mit dem Kennzeichen D-AIDK, der am 23. August 2011 zur Lufthansa Flotte kam. Seinen ersten Linienflug absolvierte das Flugzeug am 25. August 2011 von Frankfurt, dem Heimatflughafen, nach Hamburg. Seither hat das Flugzeug 133 verschiedene Zielorte in ganz Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten angeflogen und mit rund 20.000 Flügen fast 3 Millionen Fluggäste sicher an ihr Ziel gebracht. Allein im Jahr 2025 hat die Maschine rund 200.000 Passagiere befördert und über 1 Million Flugkilometer zurückgelegt. Die technischen Daten zum Lufthansa Airbus A321-100/200 beeindrucken: Der „fliegende Botschafter“ ist 44,51 Meter lang und 11,76 Meter hoch. Er verfügt über eine Spannweite von 34,10 Metern und rund 200 Sitzplätze. Das maximale Startgewicht liegt bei 83 Tonnen, seine maximale Reisegeschwindigkeit bei 840 km/h und seine Flughöhe bei 11.900 Metern. Die Reichweite beträgt 3.000 km.
Die erste „Iserlohn“ war eine Boeing 737-500 (Registrierung D-ABIX), die im Juni 1991 zur Lufthansa Flotte kam und am 30. September 1993 am Flughafen Frankfurt im feierlichen Rahmen getauft wurde. Taufpatin war Rotraud Fischer, die Gattin des damaligen Bürgermeisters Fritz Fischer. Das Flugzeug wurde schließlich im Januar 2011 ausgemustert und verkauft. Doch wer einmal in den Kreis der Patenstädte aufgenommen wurde, kann sicher sein, dass sein Name auch weiterhin auf der Welt unterwegs sein wird, denn der Name geht auf ein neues Flugzeug über, wenn die ursprünglich getaufte Maschine aus der Lufthansa Flotte ausscheidet. Zu finden ist der Flugzeugname „Iserlohn“ deutlich sichtbar außen, direkt rechts neben der vorderen Eingangstür. Es lohnt sich also, beim nächsten Flug ab Frankfurt in den Urlaub mal genauer hinzusehen.
„Eine solche Flugzeug-Patenschaft ist für uns mehr als ein symbolisches Zeichen: Sie schafft Sichtbarkeit, stärkt die Verbindung – und bringt unsere Stadt in die weite Welt. Außerdem stiftet sie Identität, denn unsere Stadt bekommt etwas, das man zeigen kann und das langfristig Orientierung gibt. Kurzum: Wir sind sichtbar“, sagt Bürgermeister Michael Joithe.